Industrielegende vs. Apple: Arbeiter haben nicht mal Existenzminimum

Als Verbraucherschützer hat sich Ralph Nader unter anderem im Kampf mit der Autoindustrie über Jahrzehnte einen Namen gemacht. Jetzt richtet er erneut scharfe Worte an Apple. Der Konzern solle seine Milliardengewinne auch dazu verwenden, dafür zu ... mehr... Produktion, Foxconn, Arbeiter Bildquelle: Chinaworker Produktion, Foxconn, Arbeiter Produktion, Foxconn, Arbeiter Chinaworker

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Apple ist halt einer der asozialsten Läden auf der Welt. Da wird täglich verkündet wie viele Milliarden man auf die Seite geschafft hat und im Bargeld täglich 2 Runden schwimmen kann, aber den ehrlichen Arbeitern nicht mal das Existenzminimum zur Verfügung stellen. Klar gibt es auch andere Firmen die ähnlich handeln, aber Apple fällt schon seit Jahrzehnten immer mehr negativ auf.
 
@BartHD: Apple fällt nur deswegen auf, weil nur über Apple berichtet wird. Alle anderen Hersteller sind kein deut besser. Aber mit Apple in der Headline lassen sich mehr Klicks generieren.
 
@Akkon31/41: Nur Apple wird gerne als das Glanzlicht der Industrie dargestellt und verlangt deshalb auch höhere Preise. Wenn man gerne das Lob der Öffentlichkeit einsammelt, dann muss man aber auch mit der Kritik leben.
 
@BartHD: Die Auftragsfertiger und Zulieferer sind in China chinesische Unternehmen und Arbeiter. Auf deren Gehaltsgefüge hat Apple keinen Einfluss. Und viel Druck kann da Apple auch nicht ausüben. Denn mangels Alternative kann Apple nicht so einfach den/die Auftragsfertiger wechseln.
Und bitte nicht vergessen: es gibt tausende von Firmen weltweit die genauso asozial und schlimmer sind als Apple. Etliche davon sitzen hier in Deutschland.
 
@LastFrontier: Wenn Apple Bedingungen für seine Partner aufstellt, dann wird sich jemand finden. Aber wenn man sofort mit "mir egal" einsteigt, dann wird es natürlich nichts.
Die Zulieferer gehen Verträge mit Apple ein, wo gerade die schwarze Null übrig bleibt, aus Prestige. Da kann man mit seiner Marktmacht schon etwas bewirken, wenn man es möchte.
 
@floerido: Dann ist denen aber auch nicht zu helfen.
Ich hatte auch schon Anfragen von Firmen, die meinten man müsste für die quasi umsonst arbeiten, weil es ja zum Prestige gehört.
Da antworte ich nur: Sucht ihr euch einen anderen Clown, ich suche mir einen anderen Zirkus.
 
@floerido: "Da kann man mit seiner Marktmacht schon etwas bewirken, wenn man es möchte." - Tun sie auch, guckstu: https://www.apple.com/supplier-responsibility/pdf/Apple_SR_2018_Progress_Report.pdf
 
@BartHD: Nur auf Apple rumzuhacken ist dann aber auch nicht richtig. Letztlich lassen so gut wie alle bei Foxconn produzieren, zu den selben Bedingungen. Wenn schon, dann ein Rundumschlag gegen alle.
 
@KarstenS: Einfach meinen letztzten Satz noch mal lesen, kann doch nicht so schwer sein oder?
 
Der Mann hat möglicherweise gar nicht richtig geschnallt, dass die Leute in China, von denen er redet, gar keine Apple Mitarbeiter sind. Somit hat Apple gar keinen direkten Einfluss, auch wenn er sich das in seiner rosaroten Welt so ausdenken mag. Und indirekt versucht Apple schon seit Jahren, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Warum das nur bedingt funktioniert, ist nicht die Schuld von Apple, sondern unserer verk***ten Welt generell.
 
@Islander:
Doch! Apple kann fordern, das die Mitarbeiter besser bezahlt werden. Sie könnten z.B. pro gefertigtes iPhone mehr bezahlen.
 
@Edelasos: Und du glaubst wirklich das würde bei den Arbeitern ankommen?
Bist etwas naiv oder?
 
@LastFrontier: Stimmt dann kann Apple ja wirklich nichts machen. Selber in China zu günstigeren Lohnkosten produzieren aber dann als reichste Firma der Welt trotzdem mehr zahlen als die lokalen Anbieter ist natürlich unmöglich. Armes, armes Apple (und auch die ganzen anderen Drecksfirmen die es genauso machen).
 
@W!npast: Ich bin mir ziemlich sicher, dass der chinesische Staat da ein dickes Wörtchen mitzureden hätte. Klar, man baut einfach mal ein ausländisches Produktionsimperium auf und bootet die lokalen Firmen aus. In China.
 
@Islander: Wieder armes, armes Apple es gibt außer China und den USA ja keine weiteren Länder auf der Welt.
 
@W!npast: Mit der Menge an erfolderlichen Arbeitern? Da gibt es tatsächlich nur ein paar weltweit.
 
@LastFrontier: Deine Logik zur Folge wird sich also nie etwas ändern, Glückwunsch.
 
@BartHD: Bingo. Nun hast du die Welt, in der wir leben, verstanden.
 
@LastFrontier:
Ich glaune schon das dies bei den Arbeitern ankommt wenn Sie mehr Lohn erhalten.
Oder bekommst du nicht gerne eine Lohnerhöhung?
 
@Edelasos: wo steht den geschrieben, das wenn Apple mehr pro Gerät zahlt, das automatisch zu einer Lohnerhöhung führt?
 
@Rumpelzahn:
Liest hier eigentlich irgendeiner meinen Kommentar richtig?

Apple könnte FORDERN! (Das bedeutet = Bezahlt eure Leute besser, dann bezahlen wir auch mehr pro gefertigtes Gerät)
z.B. (1 Dollar pro Gerät für Lohnerhöhung und 50 Cent für Foxconn)

Mein Gott...
 
@Edelasos: wir wählen auch Politiker im Glauben, dass sie uns vor der Altersarmut schützen und einen angemessenen Mindestlohn definieren ... aber hey, ist eine schöne Illusion.
 
laut ihm gehört also Foxconn, der Firma Apple. also ist Foxconn die Tochterfirma von Apple. stimmt, oder verstehe ich hier etwas falsch?
Was ich aber nicht verstehe, warum produziert Apples Tochterfirma auch für HP, DELL, Lenovo, ASUS, Acer und Co.?
 
anscheinend wissen die kritiker nicht was ein existensminimum ist...jeder arbeitgeber will doch eine möglichst leistungsfähige/motivierte belegschaft, wozu auch eine angemessene entlohnung beitragen kann...oder warum laufen den klitschen da die arbeitssuchenden die bude ein...vielleicht wurden hier auch nur europäische maßstäbe angesetzt, die aber mit der asiatischen realität nix zu tun haben...
 
@Rulf: Warum brauche ich motivierte Arbeiter, wenn da draußen millionen darauf warten den Job zu machen für den sich vielleicht jemand "zu fein" ist. Angelernt ist man in einer Woche und selbst wenn man dort mehrere Jahre arbeitet kann man nicht mehr als jemand der erst einen Monat dabei ist. In solch einer Firma wird man eingesetzt um am Tag 1000 mal ein und die selbe Schraube festzuziehen. Wenn du keinen Bock mehr hast verp*ss dich, da kommt der nächste der wenigstens seine Schn*uze hält und ja und danke sagt. So läuft das.
 
an alle die hier Apple verteidigen, welches für beliebige andere Großunternehmen steht: ca. 70%der weltweiten Wertschöpfungskette wird von etwa 8 Unternehmen beherrscht. der einzelne Arbeitnehmer wie auch Konsument hat hier keinen Einfluss mehr. Unternehmen die mehr finanzielle Mittel angehäuft haben als so mancher Staat(Volkswirtschaft) für die Kernaufgaben (Gesundheit, Infrastruktur, Bildung...) zur Verfügung hat, gehören zerschlagen und auf eine gesundes der Allgemeinheit zuträgliche Größe und Teile geschrumpft. die Konzerne kaufen Gesetze, hebeln die Volksvertreter aus, welche längst resigniert haben und den Schein der Mitbestimmung aufrechterhalten. Apple könnte sich foxcon oder ähnliches selbst kaufen, bauen und betreiben. müsste sich dann mit den Lohnkosten und Sozialleistungen usw. auseinandersetzen. das fällt aktuell weg. damit lagert Apple diese Bereiche aus, schiebt den "schwarzen Peter" weiter. kurz: apple bestimmt die Kosten der gesamten Wertschöpfungskette von Gewinnung bis hin zum Verkauf.
 
@darius_: Fakt bleibt aber, das Foxconn die Gehälter zahlt und die Löhne der Mitarbeiter drückt und NICHT Apple. Foxconn hat gerade die Zahlen veröffentlicht und im letzten Quartal ~400 Millionen Euro gemacht. Warum muss ein Unternehmen wie Foxconn unter dem Mindestlohn Gehälter zahlen?

Und: warum macht Foxconn es nicht wie Qualcomm und erhöht einfach die Preise? Weil sie Angst haben Aufträge von Apple zu verlieren? Wie gut das Apple nicht das einzige Standbein von Foxconn ist ...

Diese Einseitige Berichterstattung und Hasswellen nervt so extrem ...
 
@Rumpelzahn: "Der Deutsche Bundestag hat am 27. November 2015 den Bundeshaushalt 2016 mit Ausgaben in Höhe von 316,9 Milliarden Euro und ohne Neuverschuldung beschlossen. Die schwarze Null wird trotz geringerer Steuereinnahmen und höherer Ausgaben für die Flüchtlingshilfe eingehalten. " Quelle BMF.
Als Beispiel (es werden neben Apple andere genannt)

https://diepresse.com/home/wirtschaft/unternehmen/5317238/Apple-durchbricht-die-Schallmauer-von-900-Milliarden-Dollar
 
@Rumpelzahn: https://www.isw-muenchen.de/2018/04/kapitalismus-vernichtung-der-lebensgrundlagen/
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