Jetzt andersrum: Chinas Tech-Industrie will in Deutschland produzieren

Die Selbstverständlichkeit, mit der auch die deutsche Wirtschaft China lange Zeit als billige Werkbank ansah, dürfte einen Knacks bekommen. Denn jetzt kommen chinesische Konzerne nach Deutschland, um ihre Produkte hier fertigen zu lassen. mehr... Akku, Batterie, Led Bildquelle: carpages.ca Akku, Batterie, Led Akku, Batterie, Led carpages.ca

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Wenn man langsam aber sicher das Land zu einem Billiglohnland verkommen lässt werden auch die Chinesen irgendwann mal hier produzieren. Dann braucht man sich aber nicht beschweren wenn der Rest des Kontinents nur noch auf pump funktioniert.
 
@P-A-O: Das hat mit Billiglohn nichts zu tun, siehe meines Beitrags.
 
@Jonas_D: Unterm Strich ist es eben doch der Billiglohn. Bei höheren Löhnen würden sie trotz Milliardenauftrag sicher nicht in Deutschland produzieren.
 
@Remotiv: Unterm Strich fehlt jetzt dein Argument. China ist selbst kein Billiglohnland mehr. Durch die in der Hoch-Industrie üblichen Automation und gute Standortinfrastrukturen (die Thüringen hat), sowie der absehbar geringeren Produktionskosten für Elektroantriebe, rechnet es sich schlicht nicht in China für BMW zu produzieren.

Ist Thüringen ein Billiglohnbundesland? Ja, ist es - im Vergleich zu den anderen Bundesländern. Aber das hat einfach in diesem Fall nichts damit zu tun, da das BIP in Deutschland und Thüringen immernoch beträchtlich höher ist, als in China.
 
@Jonas_D: Die Rechnung scheint für die Chinesen offensichtlich aufzugehen und das liegt eben doch am Lohn. Mit 8,84€ Mindestlohn (brutto) ist es ein Billiglohnland, wenn das Brot + 3,- und die Miete zwischen 7,- und 9,- p. qm kostet. Zur Zeit sind es ja nur 6,20€ netto.
 
@Remotiv: Und wenn wir den Mindestlohn auf 25 Euro die Stunde hoch nehmen, kostet das Brot eben 9 Euro - oder bekommen die Bäcker dann keinen Mindestlohn? Oder die Landwirte / Erntehelfer. Oder die Verkäufer.
Du bezahlst für alle Produkte die Material- und Lohnkosten plus Gewinnmarge. Erhöhst du die Lohnkosten erhöhst du den Preis. Ganz einfache Rechnung. Am Monatsende hast du mit höherem Mindestlohn nicht mehr Geld auf der Bank, ganz im Gegenteil.
 
@Remotiv: Gegenvergleich Rumänien:
- Mindestlohn nicht exisitent.
- Durchschnittslohn 4,80€ / Stunde
Brot: 2,50€
Miete: 5€

Welches Land ist jetzt Mindestlohnland?
 
@Bautz: Rumänien ist für mich aller höchstens ein Schwellenland. Ich halte es nicht für sinnvoll, Deutschland mit dem ärmsten Land Europas in ein Verhältnis zu setzen.
 
@Tyndal: blöderweise müsste es aber so ähnlich sein. Und nicht nur wegen dem Vergleich mit China sondern viel mehr wegen dem Rest von Europa. Das einzige was sich seit der Euroeinführung mehr oder minder "normal" weiterentwickelt hat, sind die Mieten. Der Rest ist weitgehend stehen geblieben.
 
@Remotiv: Du ziehst dich weiter an deiner These/Mutmaßung auf. Du gehst davon aus, dass in der Erfurter Fabrik nur nach Mindestlohn gezahlt wird (wovon nicht auszugehen ist). Du gehst davon aus, dass das für CATL ausschlaggebend sei. Dass aber unter anderem eine komplette Logistikkette eingespaart wird, siehst du nicht.
Ebenso ist BMW der Hauptauftragsgeber auf dessen Nachfrage hin zusammen mit einer Deutschen Delegation der Auftrag fix gemacht wurde. Es ist also ein Standort- und Infrastrukturvorteil zu bewerten. Es rechnet sich für BMW, da die Entwicklungscentren nah beeinander liegen dürften, genauso wie für CATL. Die Großindustrie ist eben eine Stärke Deutschlands und auch wir haben Hebel, Forderungen durchzusetzen. Es ist in diesem Fall ein nachhaltiger Erfolg der Infrastrukturpolitik unter Franz Schuster in den 90er Jahren, die den Grundstein legte und natürlich der deutschen Wirtschaft.
Mindestlohn, das Auseinanderklaffen von Arm und Reich, die heftigen Lohnunterschiede zwischen den Bundesländern sind wichtige Debatten. Nur sollten diese sinnigerweise zu den passenderen Themen diskutiert werden.
Positiv denken. ;-)
 
@Jonas_D: Sehe ich, wie gesagt, anders. Aber sei's drum. Jeder hat seine eigene Sichtweise auf die Dinge und in diesem Fall gibt es wohl nicht nur eine Wahrheit.
 
@Remotiv: Ich schon, genau um diese Vergleiche beim erwarteten lebensstandard ging es hier ja, und das wir auf extrem hohem Niveau meckern.
 
@Remotiv: Das ist Blödsinn, denn ohne Produktion in Deutschland, bzw. eher Europa, hätte es den Milliarden Deal ja gar nicht gegeben!
Und Billiglohn in Deutschland ist doch etwas weit an den Haaren herbei gezogen. Im Internationalen Vergleich verdienen wir alle gut in DE. Ja, in Relation zu den Lebenshaltungskosten mag es dann nicht mehr ganz so viel sein, aber das interessiert ja einen Investor/Arbeitgeber aus dem Ausland nicht!
 
@P-A-O: Thüringen ist Billiglohnland. Das hatte die Landesregierung nach der Wende als Standortvorteil herausgearbeitet und es ändert sich nur langsam. Nimmt man den Wissenschaftsstandort Jena (mit hohen und normalen Gehältern) mal aus der Statisitk, wird es gleich ganz dunkel.
 
@P-A-O: Zwischen 10€ die Stunde und 10€ die Woche ist noch ein sehr großer Unterschied. Billiglohn wird wohl der geringste Grund dafür sein.
 
@606alex606: Man kann die Stundenlöhne in verschiedenen Ländern nicht vergleichen. Mir würden 10€ pro Stunde reichen, wenn ein Brot 0,50€ kostet.
 
@Remotiv: Wenn es um den Wert für den Arbeitnehmer geht, dann hast du recht. Wenn es aber um die reinen kosten für das Unternehmen geht, wie hier das Thema war, dann kann man es vergleichen.
 
@Remotiv: 10€/Stunde sind nach Steuerklasse1, ohne Kinder... ~1160€ netto im Monat, bei 40 Stunden. Damit ist ein gutes Auskommen möglich.
 
@kkp2321: ja klar als junggeselle ohne irgendwelche ansprüche in einer billigen 1 zimmer wohnung. dann läufts mit 1000 euro. Ansonsten kannste das vergessen. Also ich brauche mit 2 Kindern, Frau, Eigenheim, Autos etc, 4000 Euro im Monat.
 
@jdoe2k5: Was du brauchst und was du benötigst sind eben zwei paar Schuhe. Mit Frau und zwei Kindern ginge das auch mit 2000€ Plus die Kindergelder. Wenn du für dich einen Lebensstandard definierst unter dem du nicht leben möchtest, ist das eine Sache.
Eine andere, etwas als billig zu bezeichnen, weil es deinen Ansprüchen nicht genügt und genau da fehlt es den Meisten an Nüchternheit.
 
@jdoe2k5: Als ob. Steuert deine Frau nichts finanziell bei? 4000 € Ausgaben für einen alleine ist sehr viel.
 
@kkp2321: 2015 lag die Armutsgrenze bei 1033€ mit steigender Tendenz - damit darf man dann doch schon, im gesellschaftlichen Kontext, von Billiglohn sprechen ;)
 
@moeppel: Armutsgrenze war... 40% oder weniger vom durchschnittlichen Nettoeinkommen? Das ist eine festgesetzte Willkür. Nichts weiter.
In Schweden verdienste 3x so viel, kannst dir aber auch nicht mehr von leisten, weil alles im Verhältnis auch teurer ist. Darum spielt die Summe als solches kaum eine Rolle. Die Frage ist, wie viel kannst du daraus machen. Und da, denke ich, ist man in DE noch verhältnismäßig mit am Besten dabei.
Deshalb ist hier nicht gleich alles richtig, versteh mich nicht falsch. Dennoch kannst du in DE mit 1000€ mehr anstellen, als in anderen Ländern mit 3000€.
Edit: Das ist nicht mein Minus
 
@kkp2321: Nicht ganz so, in Schweden kommste mit deinem Geld schon weiter als hier (außer an der Kneipentheke). Sicherlich nicht 3x so weit, aber 1,5x so weit.

Und dennoch: Uns gehts gut, was bei uns die Hartz4ler an Lebensstandard ermöglicht bekommen, davon träumen viele voll berufstätige (2x50h) Arbeiter-Familien in Osteuropa und Vorderasien.
 
@Bautz: Diese Vergleich war jetzt nicht für die Goldwaage geeignet, das sollte nur dem sinngemäßen Verstehen gelten.
Ein Vergleich aus eigene Erfahrung ist Paris - Berlin
Paris, 1-Zimmer Wohnung, ~30qm, ~1000€, kalt
Berlin, 1-Zimmer Wohnung, ~30qm, ~400€ warm

In Paris muss ich 12000€ im Jahr verdienen, um eine ungeheizte Wohnung zu haben. Mit 12000€ hab ich in Berlin schon einen kleinen Lebensstandard.
 
@kkp2321: Lol. Luxus ? Wenn Du meinst. Also Finanzierung fürs Haus, Einkaufen, Handy, Telefon, Anziehsachen für Kinder, Kindergarten, Schule, OGS etc. und für einen selbst und ab und zu mal ausgehen. Also wenn das Luxus ist dann hängst Du wohl 24 Stunden am Rechner und lebst von 400 Euro. Und die 4000 Euro sind von meiner Frau und mir zusammen - wer hat denn gesagt es ist von mir alleine. Mit 2 kleinen Kindern geht diese aber auch nicht Vollzeit arbeiten.
 
@jdoe2k5: Ich hab gerade nochmal all meine Texte überprüft, das Wort Luxus oder ein Synonym dessen kam nicht vor.
 
@kkp2321: das durchschnittliche Nettoeinkommen ist doch auch nur Augenwischerei. Klar, man muss irgendwas nehmen um die Grenze festzulegen, aber man sollte auch einige aus der Rechnung raus nehmen. Wenn wir beide ne Million verdienen und einer nur einen Cent, steht er im Durchschnitt unterm Strich besser da als einer der 10.000 Euro verdient. Die Realität sieht aber anders aus
 
@kkp2321: sagen wir mal 500euro Miete. Auto und Sprit für fahren, internet, Handy vll noch. Schon hast du so gut wie garnix mehr vom 1100euro. Wenn man dann noch Raucher ist usw... geht Grad so, spätestens wenn mal Auto reparatur braucht steht man dumm da
 
@HansJ2: Und dennoch haste Obdach, Fortbewegungsmittel, bist ernährt, gewaschen und gekleidet. Eine solide Grundlage.
Nun weiß ich nicht was deine Ausgangslage ist, ich wohne inner Stadt, fahre also kein Auto.
 
@HansJ2: Mein Mitleid für Menschen, die wenig Geld haben, aber rauchen, hält sich extremst in Grenzen.
 
@kkp2321: 1 Zimmer, 19qm 990 Euro in Stuttgart.
 
@P-A-O: Ich kenne mich jetzt in Stuttgart nicht aus, beim spontanen suchen nach 1 Zimmer Wohnungen in Stuttgart sehe ich auch Wohnungen bei unter 400€.
Aber klar, teure Wohnungen gibts überall.
 
@kkp2321: ja klar, wenn es dich nicht stört dass deine Freundin ständig gefragt wird was ne Stunde mit ihr kostet dann kannst auch dort hin ziehen. Ansonsten bist mit nem Tausender dabei
 
@P-A-O: Das ist pervers
 
@jdoe2k5: Ich kann den gleichen Lebensstandard irgendwie unter 3000 Euro haben. Irgendwas hast Du wohl bei der Finanzierung Deines Hauses falsch gemacht.
 
@kkp2321: Ist Berlin echt so günstig? Das zahlt man ja hier in Unterfranken schon fast (350€) Mit 500 hätte ich da jetzt schon gerechnet.

Um den Vergleich weiterzutreiben:
New York, Kellerloch mit Lüftungsschlitz als Fenster, 90te Straße (also schon ziemlich weit oben): 1200€
 
@Bautz: Berlin kann so günstig sein. Pauschalisiere möchte ich es nicht. Auch hier kommt es auf das wo an. Innerer Berliner Ring (Stadtmitte, umkreist von der Ringbahn (S-bahn)) ist sehr teuer. Außerhalb des Rings gibt es moderatere Preise.
Das klingt jetzt allerdings abfälliger als es sollte. Außerhalb der Stadtmitte ist deswegen nicht gleich herunter gekommen.
 
@Remotiv: Finanzierst du bei dem 50 Cent Brot die Behörden, die deutsche Standards für Lebensmittelsicherheit, bei der 100€ Miete die deutschen Standards für Baurecht, und mit der geringeren Einkommenssteuer die Sozialversicherung, die kostenlose Versorgung im Krankenhaus und die kostenlosen Unis mit? Die Produkte, die man hier kauft, kommen mit ein paar Zusatzleistungen, die auf den ersten Blick nicht offensichtlich sind.

Unterschiede in Lebenskosten sind nicht zu leugnen und ich will nicht sagen, dass alles Geld, was die Kostenunterschiede ausmacht, effizient genutzt wird oder dass es keinen Anteil an Preisunterschieden gäbe, der rein als Gewinn für den Verkäufer abfällt, aber völlig aus dem Nichts kommen die auch nicht.
 
@dpazra: Das weiß ich natürlich. Es ist m. E. aber zu kurz gedacht, wenn man sagt, dass man woanders nur 10,- in der Woche bekommt und sich daher mit 10,- in der Stunde nicht so anstellen soll.
 
@P-A-O: Ich kanns nicht mehr hören. Wie war nochmal das durchschnittliche Nettoeinkommen in Deutschland? Und das jetzt mal vergleichen mit dem Rest von Europa... Ok Skandinavien liegt wahrscheinlich höher, GB auch. Und weiter? Jetz guck mal auf andere Kontinente. Und dort wo der Nettobeträg höher liegt, ziehe die Lebenskosten hinzu. Dann schreibe bitte nochmal...
 
@larsh: Wenn interessiert das durchschnittliche Einkommen? Genau, niemand.

Arbeitnehmer 1: 10.000€/Monat
Arbeitnehmer 2: 1.000€/Monat
Durchschnitt: 11.000€/2 = 5500€

Merkst was?
 
@Paradise: Du vergisst dabei, dass sich die Gehaltskurve gemessen an der Anzahl der Leute nicht wie eine umgekehrte Glockenkurve, eher als reziproke Funktion versteht - viele Richtung Ursprung, wenig Richtung unendlich (Gehalt X, Empfängeranzahl Y). Damit ist das schon relativ vergleichbar. Klar kann nicht jeder auf oder über der Mittellinie sein - sonst wärs keine. Aber ein Arbeitnehme 2 wie bei dir als Beispiel gibts in Dt. nicht mehr, zumindest bei 40h, Azubis etc. ausgenommen. Und die allerwenigstens dürften bei 10T liegen, nichtmal Brutto. Ja, die Untergrenze des Mindestlohnes erlaubt keine riesen Sprünge - aber vergleiche den mal mit einem chinesischen Arbeiter. Und dort die Lebenserhaltungskosten. Sooo schlecht gehts uns hier nicht, auch wenns immer besser gehen könnte.
 
@larsh: Meine Freundin ist Altenpflegerin und arbeitet sich den Buckel krumm.
Es langt nicht zum Leben und nicht zum Sterben.
Schlecht und gut sind für mich dehnbare Begriffe.

Für mich ist schlecht wenn es eben nur fürs nötigste langt aber man sich nicht wirklich was erfüllen kann um das leben überhaupt lebenswert zu machen.
Alles andere ist für mich überleben. Leben um des Lebens willens.

Es gab Zeiten da hat es gelangt das es einen Ernährer gab.
Heute MUSS die Frau meistens arbeiten gehn damit man überhaupt die Miete bezahlen kann und die Kinder werden dann von anderen groß gezogen.

Und ich beziehe mich nicht auf Statistiken sondern auf das was einem die Menschen im Täglichen leben erzählen.
Wie weit kommt man den als Friseuse, Bäckereiverkäuferin usw...
Da geht sie Waschmaschine kaputt, das Auto braucht neue Reifen, Bremsscheiben usw...

Warum man als ausrede immer das heranziehen muss wo es noch schlechter ist werd ich nie verstehen.
Man kann sich so alles schön reden. Hey du hast beide Beine verloren, nicht so schlimm, ich kenne einen dem fehlt auch noch ein Arm.
 
@P-A-O: Deutschland ist kein Billiglohnland, sondern ein Land der Meckerer. Alles wird schlechtgeredet. Deutschland kann es wirtschaftlich noch so gut gehen, es gibt trotzdem viele Meckerer, denen zufolge Deutschland das ärmste und rückständigste Land der Welt ist.
Es wird gemeckert, wenn die Industrie abwandert. Es wird gemeckert, wenn sie wiederkommt. Es wird gemeckert, wenn die Arbeitslosenzahlen steigen, es wird gemeckert, wenn sie sinken...
 
@TiKu: wir reden hier über Deutschland. Natürlich wird gemeckert. Irgendwas würde ganz gewaltig schief laufen, wenn der Deutsche nicht über alles und jeden meckert.
 
@Wuusah: Wenn wir mal aufhören zu meckern, dann fange ich mir an echte Sorgen zu machen.
 
@P-A-O: Immer und immer wieder wird am Kapitalismus kritisiert, dass es immer ein Plus geben muss, immer weitere Steigerungen. Die selben Leute wollen aber auch eine Steigerung ihrer Löhne. Irgendwann war aber der Punkt erreicht, wo Löhne in D mit Löhne in anderen Ländern in direkter Konkurrenz standen. Eine Eindämmung der Lohnsteigerungsspirale war die Folge.
Lange Rede, gar kein Sinn ... die fetten Jahre sind vorbei, wir sind keine wirtschaftliche Insel. Deutsche Unternehmen müssen sich international behaupten, auch was Preise angeht. Der deutsche Konsument kauft seit Mitte der 1980er Jahren importierte, im Ausland billig produzierte waren. Als erstes ist dm der deutsche Textiliensektor zum Opfer gefallen. Weitere Bereiche der Wirtschaft folgten. VW, BMW und Co mussten gegen Toyota , Honda und aktuell gegen Dacia antreten. Und so muss der deutsche Arbeitnehmer eben auch gegen Arbeitnehmer aus anderen Ländern in Konkurrenz treten. So ist das nunmal ... man kann nicht billie Ware aus Fernost konsumieren und erwarten, dass deutsche Firmen weiter Höchstlöhne zahlen.
 
@iPeople: Du hast absolut recht. Aber das Erwarten von Höchstlöhnen ist eben auch Teil des Kapitalismus'. Unsere Kultur definiert sich meist nur noch aus materiellen Bedürfnissen, weil wir mittlerweile so konditioniert sind - unsere Art zu denken und zu leben beeinflusst. Insofern ist eine kritische Betrachtung natürlich keinesfalls überflüssig sondern müsste ganzheitlicher intensiviert werden.
 
@Jonas_D: Das Problem sind eher nicht die Leute, die man beeindrucken will, sondern das viele diesen Konsum für ihr Ego brauchen.
 
@P-A-O:
Auch wenn so eine Investition grundsätzlich zu begrüßen ist, ist an deiner Ausführung durchaus was dran. Wer die Berichterstattung verfolgt, bekommt auch mehr mit. Wir werden buchstäblich zum "Land der Hilfsarbeiter". Das ergibt eine Studie im Auftrage der EU.

https://www.focus.de/fotos/zukunftsprognose-aus-bruessel-deutschland-wird-zum-land-der_mid_613237.html
 
@P-A-O: Das ist Quatsch. Automatisierte Fabriken bauen kostet in China nicht weniger als hier, und man spart sich den teuren Transport nach Deutschland... und mit dem was man allein beim Transport einspart hat man die Lohndifferenz zwischen China und Deutschland ein paar mal wieder drin.
 
"Das "Handelsblatt" hatte kürzlich berichtet, der Autobauer BMW wolle die Batteriezellen für seine Elektrofahrzeuge der kommenden Generation bei CATL bestellen. "Wir haben gerade einen Milliardenauftrag an CATL vergeben", hatte die Zeitung BMW-Vorstandschef Harald Krüger zitiert. Mit CATL habe man sehr früh eine Partnerschaft begonnen und sich auch für den Bau eines Werkes in Europa eingesetzt. Auch Daimler soll laut "Handelsblatt" eine Belieferung durch CATL zumindest erwägen."

China handelt diesbezüglich nur auf Nachfrage der deutschen Autobauer und ging eine Partnerschaft mit BMW ein. Ohne BMW, keine Fabrik.
 
deutschland ist im endstadium, in spätestens 7 jahren ist hier mit jedem und allem feierabend, was wollen die hier noch?
 
@neuernickzumflamen: Wenn dem wirklich so wäre, dann würdest du nicht so ruhig in deinem Sesselchen sitzen und Themen oberflächlich kommentieren, ohne auch nur im Ansatz zu verstehen, worüber du deine "Meinung" abseuselt.
 
@Jonas_D: Schade, dass du deine Meinung immer mit persönlichen Angriffen unterstreichen musst.
 
@Remotiv: Immer? :D
Sag bloß, du verkraftest die von mir oben genannten Argumente nicht und fühlst dich "persönlich" angegriffen? Warum bist du so emotional? Warum verdrehst du bewusst die Faktenlagen, tarnst negative Mutmaßungen als Fakten und legst alles konsequent negativ aus? Ist es die Angst vor etwas Neuem? Du weißt schon jetzt, wie viel die Mitarbeiter dort verdienen? Kennst die Betriebsberichte?
Jetzt mutmaße ich Mal. Du weißt es nicht. Genauso wenig wie ich. Dennoch widme ich mich der Gesamtbetrachtung und vorverurteile nicht.
 
@Jonas_D: Sorry wenn ich dich damit aus der Reserve gelockt habe. Ich wollte dich damit nicht angreifen.
 
@Remotiv: Du musst dich für garnichts entschuldigen. Auch weil ich dir das nicht abnehme. Das einzige, was du erreicht hast, ist eine Diskussion, die nicht zielgerichtet ist und dem Diskurs schadet, weil sie auf Gefühlen und "Meinungen" und nicht auf Fakten beruht.
Btw. Du solltest mal Googlen, was "aus der Reserve locken" bedeutet.
 
@Jonas_D: Naja, wenn es um Fakten geht, frage ich mich, warum du überhaupt zu dem Thema was geschrieben hast. Außerdem störst du auch den Antwortverlauf mit deinen "Äußerungen". Btw. Du solltest mal Googeln, wie das Wort "garnichts" richtig beschrieben wird. Haben wir es jetzt oder kommt noch was?
 
@Remotiv: Ich begreife das jetzt als eine Totalkapitulation.
Aber du hast dein Ziel ja bereits erreicht. Diskurs mit deinen "Äußerungen" vergiftet und nationales Narrativ gestreut.
 
@Jonas_D: So sieht es halt jeder anders. Vielleicht hast du ja etwas daraus gelernt und bleibst zukünftig mehr bei der Sache.
 
@Remotiv: Kannst du das von der Steuer absetzen?
 
@Jonas_D: Ich weiß, dass du das letzte Wort haben willst. :o)
 
@neuernickzumflamen:
Cool, ich darf in 7 Jahren in Rente gehen :)
 
@neuernickzumflamen: Kannst du deine fundierte 7-Jahres-Prognose noch ein klein wenig näher aufdröseln? Ich bin sehr interessiert an den Ergebnissen deiner Studie.
 
@DON666: Man muss etwas nur lange genug herbeijammern.... irgendwann tritt das Ereignis ein ;)
 
@DON666: wer nicht erkennt was gerade eingeleitet wird, der wird es um so härter haben wenn er aufwacht wenn es zu spät ist :)
 
@neuernickzumflamen: Was wurde denn eingeleitet ?
 
@iPeople: Ja, das interessiert mich auch brennend. Aber unser WinFuture-Nostradamus bleibt ja ganz wie das Original eher kryptisch.
 
@iPeople:
"Was wurde denn eingeleitet ?"
Man kann sich nur noch einmal mit einer Email-Adresse registrieren, und in ca. 7 Jahren gehen ihm die Email-Adressen aus...
 
@neuernickzumflamen: also ich begrüße unsere chinesischen Overlords
 
@neuernickzumflamen: Der beste Kommentar hier.

Ich bin mir auch zu 97,37 % fast sicher, dass das so kommen könnte.
Warum? Aus Gründen!!!

Seht ihr das denn nicht???
Herrje, wacht auf!
 
@Fekal: Gibts ja doch noch ein paar mit offenen Augen und Ohren :)
 
Soll man sich jetzt freuen das sich unsere Wirtschaft schon wieder von jemad aus dem Ausland abhängig macht? Es gab in der guten Zeit von deutschen Firmen Batteriewerke in der BRD, diese wurden eingestampft. Mit den e-KArren und Co wöre das wieder die Chance gewesen für dutsche Firmen. Jetzt gibt man den Ball wieder komplett ab und macht sich abhängig. Auch unsere Autolobby ist ja so blöde. Das komplette Auto innere ist in der Hand der Chineasen, bleibt nur noch das schöne Blechkleit wo selbst die Presswerkzeuge dafür aus China kommen. Wenn der Chinese noch seine Hausaufgaben bzgl. Crash-tests besser macht kommen auch die Blechteile komplett von den Chinesen und dann ist Feierabend hier! Den Sargnagel der Verbrenner haben wir ja unseren Großen-Kartellen mit VW an der Spitze zu verdanken die den Ruf Weltweit besudelt haben.
 
@Zukunft.gewinnt.67: Accumotive betreibt in Kamenz eine der größten Fabriken der Welt - Ausbau bereits beschlossen. Das ist eine 100%ige Tochter der Daimler AG. Dass BMW sich nicht auf eine gemeinsame Akkuproduktion einigen wollte ist nicht die Schuld von Daimler. Und VW hat den Angeboten von BMW und Daimler in der Vergangenheit, beim Thema E-Technik gemeinsam vorzugehen, den Mittelfinger gezeigt. Jetzt da ihnen Dank "Dieselgate" der Arsch auf Grundeis geht versuchen sie E-Technik herbeizuzaubern...
Im Übrigen ist dieses "hinterherhinken" hausgemacht - E-Autos verkaufen sich nicht gut genug für die deutschen Hersteller. Infrastruktur etc ist für die breite Masse noch nicht vorhanden. Dass in China die Industrie E-Autos baut hat zwei Gründe - zum einen weil das staatlich massivst gepusht wird, zum anderen weil E-Autos vergleichsweise einfach zu bauen sind. Die Chinesen sind daran gescheitert komplexe Mechaniken wie Verbrennungsmotoren und Getriebe auf selbem Niveau zu entwickeln - all das haben sie bei E-Autos nicht.
 
@Stamfy: E-Autos bauen ist nicht einfacher als Vergaser. Bei E-Autos haben sie einfach nur nicht den Nachteil ein Quereinsteiger zu sein, der der Konkurrenz viele Jahrzehnte an Erfahrung hinterherhinkt.
Sobald die Technologie bei E-Autos weiter ausgebaut wird, wird es dort genauso immer härter sein zu konkurrieren, nur dass hier die Chinesen von Anfang an mit dabei sind.
 
@Stamfy: Ein Autobauer kauft sich ein Batteriewerk und baut für sich selbst Batterien.
Sehr schön ... nicht! Der Wird zu 100% kein Batterien an andere "deutsche Hersteller" verkaufen und dann auf ewig in seiner Insellösung laufen bis die Chinesen Markt mit Dumpingpreisen nieder machen, durch die größeren Abnehmerzahlen durch andere Autobauer dann ja kein Problem. Das ist absolut alles so zum scheitern verurteilt wie es läuft wenn sich jeder der Nächste ist. Das ganze Akku Geschäft muss wieder in die Hand von unabhängigen Dritten und das sind leider bis jetzt die Chinesen wenn sich was auf dem Markt bewegen wird. Nach dem auch das letzte Urgestein aus der BRD Varta zerschlagen wurde hat Deutschland absolut nicht mehr zu bieten. Sonnenschein und Co und wie sie alle heißen haben bis auf einen Briefkasten mit Batterien Made in Germany Null am Hut, absolut alle ehemaligen deutschen Batteriehersteller haben eine Ausländische Mutter über sich sitzen oder sind komplett ans Ausland verkauft worden. Produktionsstätten haben wir auch praktisch nichts mehr was man noch mal schnell reaktivieren könnte. der Zug Akku ist abgefahren!
 
@Zukunft.gewinnt.67: Ach Gottchen, so viel Stammtischpropaganda. Besuch doch mal ein BMW Werk, du wärst überrascht wie viel regional produziert wird, unter anderem auch bei den Elektromodellen.
 
@Steppl: Ach Gottchen ja, dein Produzieren ist auch nur ein Zusammenangeln von Zulieferteilen. Deutschland ist da zwar noch gut aufgestellt aber die Masse an Herstellern hat ihren Hauptsitz in Frankreich, Japan, USA.
Besonders lächerlich hier jetzt noch mit BMW zu kommen da diese ja scheinbar zu den ersten Großabnehmern der China-Akkus zählen werden.
Das was deutschlanmd an Autozulieferen zu bieten hat, wird zu 2/3 wegbrechen weil man schlicht und ergreifen die Teile in einem E-Auto in der Form nicht mehr benötigt!
 
@Zukunft.gewinnt.67: "Zukunft.gewinnt.67", der Dudenhöffer von Winfuture. Gut, dass wir Deine Expertise haben.
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