Spiele als Dienst: Ubisoft will künftig "unendliche" Games erschaffen

Microsoft hat es bei seinem aktuellen Betriebssystem Windows 10 vorgemacht, auch bei Spielen könnte es künftig zum Alltag werden, dass Games über einen langen Zeitraum mit frischen Inhalten versorgt werden. In diese Richtung jedenfalls geht der Trend ... mehr... Ubisoft, Assassin's Creed, Assassin's Creed Odyssey Bildquelle: Ubisoft Ubisoft, Assassin's Creed, Assassin's Creed Odyssey Ubisoft, Assassin's Creed, Assassin's Creed Odyssey Ubisoft

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"Immer wieder ein Held sein" - immer wieder zahlen
 
@FuzzyLogic:
Wusste gar nicht das Infrastruktur und Entwickler kostenlos zu haben sind, man lernt eben nie aus
 
@GRADY: ich auch nicht, wüsste aber auch nicht inwiefern ich das impliziert haben sollte.
 
@FuzzyLogic:
Okay vllt hab ich in den einen Satz zu viel reininterpretiert...
Mea culpa
 
@GRADY: Minus bekommen, wenn man sich entschuldigt. Willkommen im Internet.
 
@xploit: Minus bekommt man hier auch, wenn man nichts schreibt. Einfach weil man den Minus-Button klicken kann. Aber vielleicht glauben einige Dumme auch, dass "Mea culpa" eine Beleidigung aus finnisch ist. Bildung ist ja heute nicht mehr so gefragt.
 
@Kobold-HH: Minuse dich wegen dem "HH"
 
@Der wahre Rambo: Das wird viele Hamburger traurig stimmen
 
@FuzzyLogic: Also wie bei World of Warcraft.
 
@Der Lord: MMO sind darauf ausgelegt möglichst lange zu laufen. Bei Singleplayer Spielen ist das aber fragwürdig.
 
@Gispelmob: Bei Singleplayertiteln fragwürdig...

Ich verstehe, was Du meinst. Aber lass mich Dir eine Frage stellen: Du hast ein AAA-Spiel auf den Markt gebracht. Welchen Sinn ergibt es, das nächste Spiel (das Sequel?) komplett neu zu entwickeln, wenn das ursprüngliche Spiel technisch nicht Jahrhunderte veraltet ist? Warum das Sequel/die Sequels nicht als DLC bringen? Warum nicht ein neues Spiel als Total Conversion DLC bringen?

Zumindest aus Sicht des Entwicklers ergibt das durchaus Sinn, weil er die nächsten paar Jahre primär Content entwickeln muss, keine Technik (abgesehen von Patches die Lücken stopfen und ggf. Entwicklungen in der Hardware bedienen). Außerdem funktioniert das neue Spiel, das in 5 Jahren herauskommt auch mit Hardware von heute. Na sagen wir von morgen. Der Kundenkreis ist größer, weil es nicht nur diejenigen umfasst, die sich gerade einen 32-kernigen Prozessor und 2 Terabyte RAM in den Rechner gestopft haben.

Es ist also gar nicht SO fragwürdig, eine technische Basis auch für einen Singleplayertitel über Jahre am Leben zu halten, besonders wenn es sich vielleicht noch in den Preisen niederschlägt. Wo ist der Unterschied, ob ich für Dumm 1, Dumm 2 und Dumm 3 zahle oder Dumm 1 kaufe und Dumm 2 und 3 anschließend als DLC für weniger Geld als Addon zum 1. Teil erwerbe?

Möglicherweise bekommt der Kunde die technische Basis sogar kostenlos und zahlt nur für den Content.
 
@FuzzyLogic: Google mal: MMORPGs. Ist also nix neues. ;)
 
Mir gefällt dieser Trend nicht. Bei einem Destiny, das voll auf Zusammenarbeit und Erweiterungen per DLC/Add-Ons ausgelegt ist, passt das ganz gut. Aber Assassins Creed bspw. gibt das mMn nicht her. Irgendwann will man ein neues Setting, eine Geschichte die einen packt usw. Das geht mit Games as a Service nicht. Fallout 4 hab ich verschlungen, aber nach einer gewissen Pausezeit, bis die DLCs erschienen sind, war die Luft dann irgendwann raus. Hab den Seasonpass gekauft und vielleicht ne Stunde noch in dem Spiel verbracht, aber für ein paar Extras hat sich das nochmal zocken nicht gelohnt. Ubisoft sollte sich lieber darauf konzentrieren AC Odysee mit einer besseren Geschichte auszustatten, anstatt mit Storyschnipseln auf verschiedenen Inseln, die zusammenhanglos sind. Vom Setting her macht es mich zwar ziemlich an, auch der frische Ansatz ohne Assassinen unterwegs zu sein etc., aber mehr als das Hauptspiel werd ich eh nicht spielen.
 
@bigspid: Käme auf die Umsetzung an.
Gerade mit dem Namen Odyssey könnte man viel Interessantes treiben an Inhalten.
Da die Odyssee eben auch als Irrfahrt abgeleitet gilt und man in der griechischen Welt starten könnte, aber man mit weitere Inhalten eben an andere Orte und/oder Zeiten reisen kann.
Ebenfalls der Wechsel zwischen Animus und der realen Welt mit Auswirkungen ermöglicht einiges.
Können es natürlich auch in den Sand setzen, aber zumindest gut, dass sie so etwas versuchen.
Hoffentlich machen sie das aber erst mal mit einem Spiel und lernen daraus, statt das die Spiele zu einem halben Einheitsbrei werden (Division, Watch_Dogs & Ghost Recon Wildlands fühlt sich an einigen Stellen doch sehr ähnlich an).

Allerdings sollte gerade Ubisoft das dann attraktiver gestalten als in der Vergangenheit.
Ich empfinde die Preise für Ubisoft Spiele und den tatsächlichen Spielinhalt für ungerechtfertigt zum Release (90€ mittlerweile für die höchste Edition?), weshalb ich die Spiele dann meist 1-2 Jahre später für 10-20€ in der Gold Deluxe (wie auch immer die höchste Edition heißt) hole, da es für ein paar Stunden zwischendrin zwar nett ist, aber eben vom Umfang und Langzeitmotivation zu wenig ist.
 
Wenn es vernünftig gemacht ist ist das für mich ein Traum. Keine Community Splits mehr. Das das gut funktioniert sieht man ja bei Eve oder WoW.
Bei Fifa, Battlefield und Co wir eine gerade erst gefundene Community immer wieder durch neue Versionen in Stücke gerissen und der Titel an sich ist automatisch nicht mehr so Massentauglich. Gutes Beispeil aus der Vergangenheit ist auch CS, da gabs dann irgendwann CS:CZ, CSS, CS:GO und jeder Titel hat seine eigenen Anhänger.
Und ich finde es auch schön wenn man Erfolge und Fortschritte nicht immer gleich wieder beim neuen Titel wegwirft.
 
@unbound.gene:
Insbesondere Fifa sollte doch viel Potenzial bieten Gams as a Service als Geschäftsmodell zu verwenden...
Das man im laufenden Betrieb Engines austauschen und verschiedene Modi einbauen kann zeigt allein World of Tanks ...
 
@GRADY: Grad Fifa zeigt, dass die alles exalt so machen, wie ein Game as a Service, nur unnötigerweise immer den Vollpreis kassieren. Major-Updates bei den Spielen gibts nur alle 5 Jahre mal, der Rest sind Statuswertanpassungen der Spieler, Kaderupdate und kleinere Grafikanpassungen...
 
@bigspid:
Im großen und ganz hast du vollkommen recht. Dennoch kriegen die es jedes Jahr hin eine komplett anderes Gameplay (z.B. mal sind in einer Version die Räume riesengroß in der nächsten Ausgabe ist wieder alles sehr eng) zu erzeugen...
 
@GRADY: Ja genau, über die Statuswerte lässt sich einiges schon anpassen. Zur WM gabs auch ein Aufschrei, dass das Gameplay geändert würde, ohne es in den Patch Notes zu erwähnen. Dabei hat FIFA nur die Statuswerte der Spieler auf den aktuellen Stand angepasst. Und da bei manchen die Ausdauer nachgelassen hat, wirkte das Spiel langsamer.
 
Sowas gibts doch schon. Sind aber meistens MMORPGs. Wie WoW oder TESO oder GW2. Wenn man überlegt, dass es WoW schon seit über 13 Jahren gibt. Und GTA5 geht ja fast den gleichen Weg. Aber halt leider nur in der Onlineversion. Das lebt schließlich auch bald schon 5 Jahre.
 
@Blubbsert: GW2 hat in dieser Auflistung absolut gar nichts zu suchen. Das ist abofreies Buy2Play.
 
@Knarzde: ist nen MMOPRG und passt da genauso rein den die Erweitungen zahlst du auch jedesmal ... wär mir jetzt neu das es Hearth of Thornes und Path of Fire gratis gab ... Ob jetzt pro Erweiterung oder all inkl. dafür Abo ... ist da nebensächlich. Für "Neuen" Inhalt löhnst du ... und das Prinzip hat schon mehr als 25 Jahre auf dem Buckel.
 
Macht Blizzard mit WoW seit 14 Jahren und mit Diablo 3 seit 6 Jahren.
 
Voll im Trend.

Statt einen Film anschauen guckt man Serien auf Netflix. Megr story, mehr Erzählung.
Wie bei den games.
 
@Quereinsteiger: Dabei gibt es gute Serien mit einem wohldefinierten und zufriedenstellenden Abschluss.
 
@Kirill:
Kann ein Spiel auch haben selbst wenn es jahrelang als GaaS vertrieben wird ;)
 
@Quereinsteiger: Solange Spiele nicht zu Schnipseln verkommen, sondern die Story auch sinnvoll weiter geführt wird, ist das ja ok. Aber nach dem Erzählschema für gute Geschichten (2 Plotpunkte, etc.) ist das mit GaaS nicht möglich, außer es kommen immer große Updates, oder die Hauptstory wird gestückelt erzählt.
 
@Quereinsteiger: GZSZ ist älter als Netflix. Und die Lindenstraße erst... "Unendlich" ist nicht das Problem, man muss als Anbieter nur den "richtigen Nerv" der potenziellen Konsumenten treffen.
 
Ein gutes Einzelspielerspiel braucht einen krönenden Abschluss. Eins onhe einen guten Abschluss ist kein gutes Spiel. Ubisoft, nein danke. Ich kann echt nur hoffen, dass die BGE2 nicht versauen.
 
@Kirill: gebe dir recht aber nach nem krönenden Abschluss wenn man diesen erlebt hören die meisten mir den Spielen auf... Weil was soll es nach dem höheren Höhepunkt noch geben?... Deswegen wollen sie eben davon weg. Ich glaube das wird sehr unbefriengend werden aber mal schauen was kommt.... Von ubisoft erwarte ich nichts und werd trotzdem noch enttäuscht werden ;)
 
Ein ewiges, unendliches Spiel... und Chuck Norris spielt es trotzdem durch. 2 mal.
 
Sea of Thiefs verfolgt ja auch so einen Ansatz. Zukünftig kommen immer Features hinzu und es sollen auch immer wieder kleine Storys beigelegt werden.
 
Das kennt man doch schon von MMORPGS... also jetzt nicht gerade ne mega neue Idee...
 
...und unendliche Sklaven, die unendlich zahlen - was für ein Rotz...
 
"Mit Windows 10 hat Microsoft die Art, wie man sein Betriebssystem unters Volk bringt, fundamental geändert", also das, was Apple schon seit etlichen Jahren macht?
 
Neue Idee? Nennt sich MMO und gibts schon ewig ... und nein WOW war nicht das erste ...WOW ist nur der massentaugliche DAU Abklatsch eines MMOs.
 
Hat man es denn jetzt im Grunde nicht schon genauso?
Wenn der Nachfolger nur eine leicht verbesserte Engine des Vorgängers nutzt, ist dies ja im Grunde ein "Levelpack", Add-On oder DLC. Anderer Name, gleiches System.

Problematisch wirds aber hier, wenn dann die heute reinen Onlinegames, die "ewig laufen", gedropped werden. Denn dann ist nicht "ein älteres weg", sondern alle. Gut, man könnte argumentieren, wird bei stetiger Pflege und immer neuem Content nicht passieren. Und ja, es gibt ein paar Spiele, die sich schon ewig so halten. Aber: Es sind NUR EIN PAAR. Andere Spieleserien haben teilweise drastische Änderungen durchgemacht, wurden mit Änderungen an die Wand gefahren.

Was passiert, wenn mein unendliches Spiel geupdatet wird und man sich entscheidet, grundlegende Mechaniken zu ändern. Ist das dann nur bei den "neuen Inhalten" so, oder wird auch mein älterer Content zwangsupgegradet...

Ich halte von sowas nichts. Ich will Singleplayer-Spiele mit einer aufbauenden Story, die ein Finale hat. Ich bin oldschoolig unterwegs. Ich will auch keine Mitspieler, damit wir eine Millionen ausgewählte sind (Destiny). Aber ich gehöre wohl zu einer aussterbenden Rasse an Spielern.
 
Cool, vor jedem Start 5 GB Zwangsbugs laden.
 
@Lord Laiken: Das was du da ansprichst - mit den Änderungen an grundsätzlichen Gameplayinhalten - war mein Argument nach etlichen Jahren mit WoW aufzuhören. Es gibt einfach Entscheidungen seitens der Entwickler die man als Spieler nicht mittragen bzw. mitmachen muss.
 
Ich musste gerade spontan an Guild Wars 2 denken. Das Spiel habe ich damals zum Release gekauft und es wird immer wieder mit neuen Inhalten versorgt für die ich nichts bezahlen muss. (Gibt auch 2 oder 3 Addons die man kaufen kann, muss man aber nicht)
 
Die grossen Studios tun so als ob das neu wäre. Der Trend zu Spielen die nicht nach 20h durch gespielt sind, ist schon lange vorhanden und absehbar. MMOs haben es vor gemacht und die gute Wiederspielbarkeit war auch immer das Erfolgsgeheimnis von Titel die von Blizzard und Valve kamen und das man sie über Jahre mit neuen Inhalten versorgte.
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