Schufa in Gefahr: Geschäftsmodell steht der DSGVO entgegen

Ein wichtiger Teil des Geschäftsmodells der Schufa könnte sich durch die neuesten gesetzlichen Regelungen schlichtweg in Luft auflösen. Von den Verbrauchern wird die Firma unter Umständen kein Geld mehr verlangen dürfen, wenn diese einen Einblick ... mehr... Logo, Hauptquartier, schufa Bildquelle: Schufa Logo, Hauptquartier, schufa Logo, Hauptquartier, schufa Schufa

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@TobiasH: Genau...denn was die alles für Schrott speichern und für Profile anlegen ist echt zum kotzen. Ich zahle mein Zeug immer rechtzeitg, lehne mich finanziell nicht aus dem Fenster und bin auch sonst ein Musterkunde. Bei einer Finanzierung kam dann raus "nur" 94%. Klingt erstmal gut aber alles unter 90 ist schon Kreditunwürdig. Wie die auf die 94 kommen sagen Sie einem nicht. Im Internet liest man das auch die Wohngegend eine Rolle spielt...sprich wenn die Nachbarn alles Schmarotzer sind und/oder nicht zahlen hat man evtl. auch Pech obwohl man sich mustermäßig verhält. Sauerei sowas.
 
@movieking: Da gibt es doch den schönen Witz mit dem Arzt und dem Türken die nebeneinander genau das gleiche Haus bauen. Und dann irgendwann meint der Türke zu dem Arzt daß dein Haus wertvoller sei als das andere.
Als der fragt wie er darauf kommt, sagt er: "Na, ich wohne neben einem Arzt und du neben einem Türken..." ;)
 
@movieking: Leider richtig Dein Hinweis mit der Wohngegend. Nennt sich "Geoscoring" und ist Bestandteil der Score-Findung...
 
@movieking: Es spielt auch rein wie oft man umgezogen ist und wie lange man schon am angegebenen Wohnsitz ansässig ist. Je länger man in einer Gegen war umso besser, das suggeriert wohl Stabilität in unserer immer flexibler werdenden Welt.
 
@movieking:
Ich hätte auch lieber ein System wie in den USA, wo die Kreditinstitute einfach schauen wie zuverlässig du Rechnungen bezahlst und dich nur danach bewerten. Da können selbst Arbeitslose einen Kredit/Vertrag bekommen, solange sie die Rechnungen immer zeitgemäß begleichen.

Die Schufa ist für mich ein Wurmfortsatz noch aus faschistischen Zeiten. Obwohl... Faschismus ist ja wieder in in der Regierung...
 
@Freudian: dann aber auch mit den Möglichkeiten das Geld einzutreiben wie in den USA ... ach das willst du dann doch nicht?
 
@serra.avatar:
Was meinst du genau? So wie bei uns Kontopfändung, Schuldeneintreiber, etc?
Oder meinst du die Schlupflöcher wie in Deutschland, die Schuldenbetrüger immer wieder benutzen um ihre Beute in Sicherheit zu bringen?

Sei nicht so arrogant wenn du keine Ahnung hast... Nein, sei nicht so arrogant.
 
@Freudian: Schon mal was von "Russisch Inkasso" gehört? Sowas soll in den USA sehr häufig sein. Da sollen Wohnungen säumiger Schuldner belagert werden, Schuldner den ganze Tag verfolgt werden usw., bis sie genervt aufgeben und endlich zahlen. Alles am Rande der Legalität.
 
@mumpel: Das gibt es hier auch. Und das ist meines Wissens nichtmal illegal.
 
@starship: Doch, das ist zumindest strafbar. Nennt sich Nötigung, Nachstellung, Erpressung etc.
 
@mumpel: Wenn ich lediglich jemanden daran erinnere seinen vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen, ist das nichts von all dem. Außerdem darf man nicht vergessen, daß es für eine Strafverfolgung einer Anzeige bedarf. Kaum jemand wird seine Gläubiger anzeigen, wenn die bereits signalisiert haben, daß sie es ernst meinen. Damit würde er gleichzeitig gestehen, daß er seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.
 
@mumpel: "...soll..." ist immer so wunderbar zu lesen, wenn man nur vom Hörensagen irgendwo unbedingt mit diskutieren will. Besorg dir Quellen, zitiere Quellen, ansonsten wäre es eher angebracht sich einen Kommentar zu sparen.
 
@mumpel:
"Sowas soll in den USA sehr häufig sein."
Ach? Google genau das mal. Gibt bei uns auch.
Aber dein Quellen für diese Behauptung hätte ich dann doch gerne.
 
@movieking: Wie der Schufa-Score der Deutschen Bank AG wohl aussehen würde? Hochspekulative Geschäfte mit nur einem einstelligen Prozentanteil Eigenkapital und regelmäßigen Stafzahlungen in Milliarenhöhe.. na ob die kredidwürdig wären? :-)
 
@movieking: Dass du gern 100 Punkte mit Sternchen hättest ist halt eine psychologische Sache. Das Berechnungssystem ist einfach nicht so ausgelegt dass man auch ohne Zahlungsausfälle 100 hat! Das ist aber eben absolut nicht falsch, schlecht oder unnormal.
Allein weil du nicht nachweißen kannst dass du unsterblich bist, kannst du nicht 100 haben!

Es geht eben um die Wahrscheinlichkeit! So rechnen doch alle Banken, Versicherungen, usw. Was bei dem einzelnen wann genau los ist kann man nicht wissen. Auch er selbst weiß nicht ob und wann er Arbeitsunfähig, Geschieden oder sonst was wird.

Wenn man der Ansicht ist dass die Wohngegend eine gewisse Tendenz gibt, dann kann man das neben vielen anderen Faktoren mit einfließen lassen und am Ende so ein eher wahrscheinliches Ergebnis bekommen. Natürlich gibt es dabei immer Ausreiser die man dann schön hochhalten kann. Nur darum geht es aber Algorithmen nicht.
Natürlich kann ich mit der schlechtesten KFZ Typklasse auch unfallfrei fahren, natürlich kann auch ein 47 Jähriger weniger Arztbesuche brauchen als ein 20 Jähriger.
Im Ganzen macht es so aber schon Sinn. Denn ganz ehrlich, die würden es nicht machen wenn es nicht funktionieren würde. Warum sollten sie sich zahlungsfähige Kunden zu Unrecht verhalten wollen..
 
@jackii: du hast das mit der Institution Schufa und den negativen Folgen der Bürger irgendwie so gar nicht verstanden oder?
 
@Nordlicht2112: Du hast wohl den Zweck der Schufa nicht verstanden. Warum es legal ist, warum es für Unternehmen, Vermieter, etc. sehr wichtig ist eine Möglichkeit zur Einschätzen zu haben.
 
@jackii: doch ich habe den Zweck der Schufa sehr gut verstanden und ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen dass das ein Drecksladen ist, der verboten gehört solange der so inkompetent weitergeführt wird.
Dort werden Bürger oftmals auf Grund falscher Einträge und ohne ernsthaft nachvollziehbarer Gründe mit einem schlechten Score gegängelt.
Ich kann nur jedem raten regelmäßig eine Selbstauskunft einzufordern und genau zu prüfen was dort alles gespeichert wird. Fehler sind dort nicht wirklich ein Ausnahme.
 
@Nordlicht2112: Die Schufa selber stellt keine Daten ein. Die Schufa speichert nur die Informationen, die andere ihnen senden.

Wenn also falsche Daten in der Selbstauskunft stehen, kommen diese nicht von der Schufa.

Mir scheint es so, also hättest du die Schufa noch nicht verstanden.
 
@ManuelM2: sorry aber das ist absoluter Quatsch.
Wie kommen denn wohl Daten von Herrn Müller in den Account von Herrn Meier wenn die Schufa sie dort nicht speichert?

Fazit belibt nach wie vor das ich die Schufa sehr wohl verstanden habe und das an Hand praxisnaher Beispiele und Erlebnisse.
 
@movieking: Du hast mit der DSGVO ein Recht auf Korrektur Deiner Daten. Probier doch mal aus. :-)
 
@movieking: Du wirst lachen, aber wenn man etwas auf Raten kauft und alles brav bezahlt oder einen Kredit aufnimmt und abzahlt, erhöht das sogar Dein Ranking.
 
@movieking: Das Scoring der Bank basiert nur zu einem sehr kleinem Teil auf der Schufa.
 
Wäre ja mal ne gute Nachricht.
Kann der Bürger dann nicht auch darauf bestehen das seine Daten ganz gelöscht werden?
 
@Trabant: hoffentlich
 
@Trabant: Was wohl als Schuss ins eigene Knie enden wird. Wenn ein (berechtigter) Interessent die Daten abfragen will und dann zur Person nichts vorliegt wird das wohl eher negativ gewertet, weil man ja ganz offensichtlich was zu verberge hat.
 
@Memfis: Wer nicht alles von sich Preis gibt, hat was zu verbergen. Leider in der heutigen Zeit ein häufiger Gedanke...

Meinem Namen wurden selber cshon zahlreiche falsche Verträge zugeordnet. Habe ich erst gemerkt, als mir noch nicht mal ein Dispo von 500 Euro eingeräumt worden ist. Sowas wie die Schufa, die teils mit Zufallsdaten jongliert, gehört verboten.
 
@gettin: genauso sieht es in der Realität häufig aus. Die Schufa ist das allerletzte und ist nicht in der Lage sicherzustellen dass die erhobenen Daten überhaupt korrekt ist. Gehòrt eigentlich verboten der Laden.
 
@Memfis: So schaut es aus. Wer bei der Schufa keinen Eintrag hat, existiert nicht und ist somit nicht kreditwürdig. Über solche Fälle wurde schon öfter berichtet.
 
@Trabant: und das bringt dir dann was?
dann gehst du zur Bank und willst den Kredit und dann sagt die Bank wir können nicht verifizieren ob du kreditwürdig bist vermutlich nicht.
so können sie wenigstens verifizieren dass du ein bisschen oder viel Kredit würdig bist. man geht ihr immer vom Schlechtesten aus...
 
@bear7: banken fragen bei Krediten neben schufa noch andere allerhand werte ab, insofern muss sich die bank dann eben auf diese werte verlassen.
Die Schufa ist nur ein mittel von vielen, ein wegfall wäre kein k.o. für die kreditwirtschaft und das die Schufa teils zweifelhafte Methoden anwendet ist schon lange bekannt. Ich freue mich sollte die Schufa an der DSGVO zugrunde gehen.

edit
Ein gutes Beispiel wurde hier in den Kommentaren genannt
 
@0711: Das was für die Schufa gilt, gilt auch für alle anderen Auskunfteien. D.h. dass man bei allen Auskunfteien ein Recht auf Löschung haben kann. Wenn aber zu einer Person in keiner Auskunftei etwas zu finden ist kann das nicht gut sein. Denn einen Bürger ohne Schuldverträge (dazu zählen auch Telefonverträge, Ratenkäufe etc.) gibt es nicht. Und jede Löschung wird sich negativ auf das Scoring auswirken.
 
@mumpel: Banken holen sich die Informationen über vermögensverhältnisse häufig selbst ein, eine Auskunftei ist also mitnichten zwingend notwendig.

Ja und jede Löschung wird sich negativ auf das Scoring auswirken, ein Unding denn die negativwertung ist genauso wie bei der "falschen Nachbarschaft" kein valider Grund.
 
@0711: Das ist vielleicht bei Banken so. Aber z.B. Telekommunikationsunternehmen fragen neben der Schufa auch ihre eigene Auskunftei ab, und wenn die leer ist bekommt man vielleicht keinen Telefonvertrag mehr.
 
@mumpel: Das ist durchaus richtig, allerdings bin ich der Meinung, geht sie nichts an auch wenn es für die natürlich risikominimierung ist
 
@0711: Mich würde mal interessieren weshalb die Leute Angst vor den Auskunftein haben. Natürlich kann man das Scoring hinterfragen, und fragen weshalb es kein persönliches Scoring gibt.
 
@mumpel: Die Antwort kriegst du vielleicht bei deiner nächsten Ratenzahlung oder einem Leasingvertrag, oder wenn dir die Bank den Dispo kürzt: Wenn du eine Absage kriegst und nicht weißt, warum - dann dämmert dir vielleicht, dass die Schufa mit ihren fragwürdigen Methoden dahintersteckt und evtl. deinen Namen verwechselt hat, alles schon vorgekommen. Das wirst du aber nur sehr schwer herausfinden können und noch schwerer beweisen ... Jedenfalls wirst du einige Zeit von deinem Guthaben leben müssen.
 
@0711: tja da hast du recht und die sind der Meinung mit dir machen wir keine Verträge ... hast du echt gewonnen ...
 
@Hape49: Ohne Gespräch kürzt meine Bank nichts. Sonst suche ich mir eine neue Bank und nehme den Genossenschaftsbeitrag mit, das wird der Bank sicher nicht gefallen.
 
@mumpel: Nur dass dich die neue Bank gar nicht als Kunden nimmt, weil sie dieselbe negative Schufa-Auskunft über dich eingeholt haben ...
 
@mumpel: Weil Sie intransparent sind und das trifft auf alle zu, so lange dieser Zustand anhält bin ich gegen dieses GEschäftsmodell

Wer seine Bewertungskriterien nicht mitteilen kann arbeitet für mich nicht seriös
 
@serra.avatar: Wenn die gesetzliche Grundlage für diese intranspanten Bewertungssysteme abgeschafft sind gibt es im Zweifelsfall gar keine Verträge mehr bei FIrmen die ausschließlich auf Auskunfteien setzen...für niemand, stört mich nicht.
 
@Hape49: Solche Fehler sind aber auch nur möglich weil das "Schufa-Profil" nicht geschützt ist. Könnte man z.B. mit der PA-Nummer schützen. Und jeder Zugriff müsste vom Profilinhaber erstmal legalisiert werden (z.B. per SMS an ein im Profil hinterlegtes Mobiltelefon), wie es z.B. die Telekom macht wenn ein "Telekom-Berater" im Fachhandel auf die Informationen im Mobilfunkkonto zugreifen möchte.
 
@bear7: Banken sollten nicht selbst recherchieren müssen bzw. wollen, sondern rein sofort und alles glauben, was denen gewisse Auskunfteien und Schufaanzapfer anliefern? Die irren und fehleinschätzen nämlich nie, hat alles Hand und Fuß, was von denen geliefert wird? Fällt so ne Lieferung aus, dann darf die Bank deswegen jemanden hungern lassen? Meiner Ansicht nach sollte eine so dermaßen unfähige Bank eher zwangsgeschlossen als weiterbetrieben werden.
 
@bear7: tja man bekommt kein Kredit ? welche bank.. wenn du 2 Mio auf konto hast bekommt 500.0000 als kredit und 800.000 werden gesperrt.. Irgend wie komisch also schufa is quatsch du kanns 3 mio haben und schlechte schufa und dann bekommst auch nix mehr haha.
 
Dann hätte die DSGVO ja echt was positives.
 
Es wird schon dafür gesorgt, dass die Schufa weiter existiert. Diesen Hebel wird sich die Wirtschaft nicht nehmen lassen. Zur Not werden die Gesetze umgeschrieben.
 
@Remotiv: Ein Umschreiben der Gesetze wird nur nicht viel bringen in dem Fall. Hier muss die deutsche Regierung über Europa gehen, um die Verordnung anzupassen. Daher wird die Lobbyarbeit zumindest etwas erschwert.
 
@gettin: wir können auch einfach aus Europa raus ... siehe England und die Schweiz war erst gar nie drinn ... das ist also kein Argument ... noch ist D sein eigenes Hoheitsgebiet.

Was nun besser ist sei mal dahingestellt.

Jedes Gesetz ist nur ein Stück Papier ...
 
@serra.avatar: Naja, aber man sollte auch realistisch bleiben. Es wird wohl kaum ein Dexit durchgezogen werden, um die Schufa am Leben zu erhalten...
 
@DON666: naja wenn wir realistisch bleiben wollen: Merkel weis schon weshalb wir in D niemals abstimmen durften ;p
 
@serra.avatar: Quatsch. Das war schlicht und ergreifend hier nie ein ernstzunehmendes Thema, auch wenn AfD-Anhänger, Reichsbürger und ähnlich zwielichtige Gestalten das sicher gewünscht hätten. Hat aber mit den echten Mehrheitsverhältnissen wohl wenig zu tun. Ich habe jedenfalls keinen flächendeckenden "Aufschrei" mitbekommen.
 
@serra.avatar: Natürlich durften wir abstimmen, Es gab durchaus Parteien die gegen eine Beitritt zur EU waren. Die sind nur nicht mehrheitlich gewählt worden.
 
@serra.avatar: Ein "Brexit" für Deutschland wäre eine denkbar schlechte Sache. Und die Briten werden sich auch noch umschauen. Mit allen Vorteilen, die sich theoretisch daraus ergeben könnten, überwiegen die Nachteile einfach enorm. Da sind so viele Dinge, die die Briten nicht bedacht haben, die jetzt langsam in deren Bewusstsein treten. Bspw. so Dinge wie das neue europäische "GPS"-System Galileo. Kostet Milliarden und die Briten werden am Ende keinen Zugang haben - und jetzt drohen sie, ihr eigenes System aufzubauen, was sie wieder Milliarden kosten und vermutlich 10 Jahre und mehr dauern wird. Die EU mag viele bekloppte Gesetze verabschieden und Nachteile bringen, aber die Vorteile überwiegen (noch) bei weitem. Gerade für die Briten, die von der EU fast nur profitiert haben, weil sie selbst fast nie ihren Anteil beigetragen haben. Einen so tiefen Griff ins Klo haben wir in der Weltpolitik seit langem nicht mehr erlebt.
 
@eN-t: liegt aber daran das man es falsch angegangen ist ... die Schweiz fährt sehr gut ohne EU!
 
@serra.avatar: Der EU nie beigetreten zu sein ist etwas anderes als aus der EU wieder auszutreten. Klar könnte man das ggf. irgendwie so hinbiegen, dass man am Ende gut dasteht. Aber das ganze ist ein extremes Risiko, insbesondere für Handelsnationen wie Deutschland. Die Schweiz hält sich doch nur deshalb über Wasser, weil die die Steuerhinterzieher der Welt anlocken und deren Schwarzgeld einlagern. Ohne dieses "Geschäftsmodell" hätten die Schweizer ein Problem.

"Laut der internationalen Strategieberatungsfirma Boston Consulting Group wurden in der Schweiz 2011 ausländische Vermögen in der Höhe von 2.1 Billionen US-Dollar verwaltet."
 
https://www.meineschufa.de/index.php?site=11_3&via=menu
 
"Von den Verbrauchern wird die Firma unter Umständen kein Geld mehr verlangen dürfen, wenn diese einen Einblick über den eigenen Datensatz haben wollen."

Verlangen dürfen die viel, aber, nach §34 Bundesdatenschutzgesetz hat jeder das Recht
eine K O S T E N L O S E Schufa-Auskunft über sich einzuholen, und nicht nur bei der Schufa, das hat sich mit der DSGVO nicht geändert.
 
@Kribs: Es wird aber folgendes aktuell geprüft:
"Wer nichts zahlen will, konnte bei der Schufa zwar einmal pro Jahr eine kostenlose Auskunft per Post anfordern."

Wenn das trotzdem passt, dann ok aber das muss erst geprüft werden.

+ steht folgendes zur Prüfung:
Die DSGVO sieht vor, dass Betroffene von Unternehmen auch die Löschung ihrer Daten verlangen könne (und sie speichern persönliche Daten ohne Einwilligung)
 
@wertzuiop123:
Ganz recht. Die Schufa muss jeden einzelnen fragen ob die irgendwelche daten speichern darf
 
@Trabant: Ist ja keine Problem. Wenn Du das nächste mal ein Kredit oder Konto anfragst, unterschreibst Du nicht mehr nur die Erlaubnis für die Bank eine Schufa Auskunft ein zu holen, sondern gleich die Genehmigung, das die Schufa die Daten speichern und verwenden darf. Und wenn Du dich weigerst, bekommst Du gar nichts.
 
@Alphawin: Tust du das nicht jetzt schon? Ich meine mich zu erinnern, dass da sowas wie "Austausch von Daten" steht. Ist ja auch logisch, denn irgendwoher muss die Schufa ja ihre Daten haben.
 
@nicknicknick: Die Genehmigung kannst du aber zu jeder Zeit nun auch Widerrufen ;)
 
@BartHD: dein Kredit kann auch gekündigt werden ... ;) ... lachst du dann auch noch?
 
@serra.avatar: Mit welcher Begründung?
 
@Trabant: Nein, das stimmt nicht. Die Schufa ist Auftragsverarbeiter für die Banken. Daher müssen sie nicht bei jedem eine Erlaubnis einholen. Das war früher nicht so und genausowenig nach der DSGVO. Aber das Recht auf Löschung ist z.B. neu und könnte interessant werden.
 
@wertzuiop123: Ich bin mir im Unklaren, was die Kritik an meiner Aussage ist.

Es gibt eine Gesetzliche Regelung in D., die nicht durch das DSGVO außer Kraft gesetzt wurde, das ist nun mal ein Fakt.
Das Postverfahren ist im Vergleich noch das Sicherste, ja auch das ist Kompromittierbar, aber der Aufwand ist um ein Vielfaches höher als bei sämtlichen Elektronischen Authentifizierungsverfahren.
Über die Anzahl der >kostenlosen< Auskunft/Auskünfte pro Jahr kann man streiten, finde das ein mehrfaches kaum Sinn ergibt, maximal bei einen falschen Negativen vermerk ergibt es für mich Sinn.

Dass die Schufa und co. einen schlechten Ruf hat, >hat sie verdient<, aber der Tenor sie ersatzlos zu streichen wird für uns direkt Teuer.
Das Ausfallrisiko bzw. das Wagnisrisiko/Verlustrisiko lassen sich die Gläubiger von allen bezahlen, wenn eine Instanz wie die Schufa fehlt, das macht Kredite, Versicherungen, Mieten, etc. für uns direkt Teurer.

Ich frage mich, wer ist eigentlich so immens daran interessiert solche Auskunfteien wie die Schufa zu verbieten, bei aller berechtigten Kritik, bestimmt nicht "Ottonormalverbraucher" die von der Kostenreduktion direkt profitieren.
 
@Kribs: ja hast du nur kriegst du dann eben die reinen Datensätze ohne Erläuterung die Otto Normalo gar nicht versteht ... und es dauert eben ... du willst es erläutert? du willst es schnell? das ist im Gesetz nicht verankert und kostet extra ...

und zum speichern ohne Einwilligung, stimmt erstens nicht, den die hast du mit nem Kreditvertrag etc. erteilt zweitens war das bis zur DSGVO rechtens und diese gilt nicht rückwirkend.

Für alles was jetzt nach DSGVO kommt kann das nun anders aussehen.
 
@serra.avatar: Man bekommt doch jetzt auch nur nackte daten zu sehen.
Datum der Eintragung, wer hat eingetragen, Kundennummer/Aktenzeichen, und Betrag / bzw. Kontoart.

Erläutert wird da garnichts.
 
@Crazylena: dann nehm mal die Zahlversion;p
 
@serra.avatar: Die Auslieferung der Daten muss so sein das sie auch für jedermann verständlich ist.
 
@Crazylena: das Gesetz sagt aus das du die Datensätze bekommen musst die sie über dich gespeichert haben mehr nicht! Ein Datensatz muss nicht verständlich sein ist es für Ottonormallo meistens auch nicht ... eine Aufbereitung steht nirgends im Gesetz! Das du keinen Maschinencode als Datensatz kriegst sollte verständlich sein
 
@serra.avatar: muss er.
Ich zitiere mal die DSGVO:
Grundsätzlich ist die Auskunft schriftlich zu erteilen, und zwar in einer kompakten, transparenten, verständlichen und leicht zugänglichen Form. Der Verantwortliche hat sich einer klaren und einfachen Sprache zu bedienen.
 
@Crazylena: Du hast vollkommen recht. Warum können die Leute nicht einfach selbst mal in die DSGVO schauen. Ist in einfacher und verständlicher Sprache und sollte jeder verstehen können.
 
@Nunk-Junge: ja und da steht dann drinn Nme Anschrift Adresse Kreditdaten Vertragsdaten usw ... weist du aber was diese Daten im Zusdammenhang dann bedeuten? Wie sich daraus dein Score errechnet? ...Dann bist du wirklich gut!
 
@serra.avatar: Zitat:
"ja hast du nur kriegst du dann eben die reinen Datensätze ohne Erläuterung die Otto Normalo gar nicht versteht ..."

Das ist Falsch, alle Datensätze enthalten Datum, den Ursprung (z.B. Bank die den Kredit vergibt), die Art (z.B. Kredit) zusätzlich ob es einen Negativen Aspekt gibt (z.B. nicht bezahlt), da ist lesen und verstehen können der einzige Maßstab, wer es nicht kann (außer bedingt durch eine Behinderung) es gibt Förderkurse bei der VHS.
Das was außer der Schufa allen unverständlich bleibt ist der Score wert bzw. wie er errechnet wird, wie der Score zu werten ist dafür gibt es Seiten die es erklären.
Suchmaschine der Wahl, nach "score tabelle erklärung" suchen.

Zitat:
"und zum speichern ohne Einwilligung, stimmt erstens nicht, den die hast du mit nem Kreditvertrag etc. erteilt zweitens war das bis zur DSGVO rechtens und diese gilt nicht rückwirkend."

(?) keine Ahnung wo und wann ich etwas geschrieben habe, das diese "Korrektur" berechtigt?
 
Ich musste erst über meine Bank meine Schufa Prüfen lassen weil sie an sich so negativ war, Score 5 dabei stellte sich raus das die Schufa nur Mist über mich hatte, Name Geb stimmte die Adresse aber nicht daher war meine Schufa vollkommen zu unrecht Negativ.
 
"Die Schufa bearbeitet jährlich mehr als 140 Mio. Anfragen zur Kreditwürdigkeit. Davon sind 2,1 Millionen Auskünfte an Verbraucher" (Quelle:Wikipedia)
Selbst wenn dieser Vorstoß Erfolg hätte, würde es die Schufa mit Sicherheit nicht zu Fall bringen.
Die DSGVO wird die Auskunfteien nicht exzisteniell gefährden, dafür sorgt ind Art. 6 Abs.1 f) DSGVO die Interessenabwägung. Auf Seiten der Kreditgeber, die Auskunfteien einsetzen, sind das Gewinnerzielung, Senkung der Ausfallquote und der Schutz vor kreditorischen Risiken.Demgegenüber hat der potentielle Kreditnehmer ein Interesse am Schutz seiner Forderungsdaten und seiner finanziellen Situation. Nicht schwer zu erraten wer hier am längeren Hebel sitzt.
 
Ich habe einen Score von 35. Nie Schulden gehabt, Kredite bis jetzt alle abbezahlt und nur 1 Girokonto und 1 KK. Wtf?!
 
@JaredFogle: Das ist die Logik der Schufa. Ich hatte bis zum Hausbau auch nie einen Kredit. Autos, Habdies etc alles stets bar und vom Ersparten bezahlt.
Die Schufa bewertet das negativ, weil sie der Auffassung istt, dass man keinerlei Erfahrung im Abbezahlen von Krediten hat.
Ich perdönlich, würde eher jemanden etwas leihen, der bisher stets alles direkt bezahlen konnte, als jemanden der alles auf Pump kauft. Der Schufa sind Leute wie wir offenbar suspekt.
 
@ijones: Ja, finde ich auch. Ich arbeite im Einzelhandel und wenn ich sehe, dass einige für 100-150€ eine Finanzierung machen packe ich mir auch nur am Kopf. Wenn ich am anderen Ende sitze würde ich denken "wtf, kann der das nicht Bar zahlen?!"
 
@JaredFogle: Ein Kredit ist eine Schuld!
Auch wenn du pünktlich zahlst, aber du hast nunmal über den Kredit eine Schuld zu begleichen!
 
interessant ist doch die Frage, kann ich nun verlangen, das meine Daten sofort gelöscht werden ?. und nicht erst nach Jahren. Zb: Wozu abgezahlte Kredite speichern, wenn diese schon längst beglichen sind.
Oder Identitäsprüfungen
 
@brasil2: abgezahlte Kredite sind doch im Schufa Score positiv wenn du immer bezahlt hast... sowas ist doch dann gar nicht sinnvoll zu löschen
 
@zoeck: Die Schufa hat bisher niemals ihre Berechnung offen gelegt, daher kann man gar nicht sagen was positiv und was negativ angerechnet wird. Siehe https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2018-03/openschufa-schufa-transparenz-score-algorithmen
 
Nach dem alten BDSG dürfte man 1 mal pro Jahr kostenlos seine Daten abrufen und das bei jeder Firma
 
@kleypass: Genau. Und jetzt ergeben sich evtl. darüber hinaus gehende Rechte. Darum geht es in dem Artikel.
 
Schufa abschaffen.
 
@MatthiasWolf: Da bin ich dagegen. Die Kreditgeber müssen sich ja irgendwie vor Zahlungsausfällen schützen können. Würde die Schufa abgeschafft würde sich die Wirtschaft ein eigenes System ausdenken.
 
@mumpel: Die Schufa IST ein Wirtschaftsunternehmen und keine öffentliche Stelle. Es gibt durchaus Konkurrenz-Unternehmen zur Schufa, z.B. Arvato Infoscore, Boniversum, Bürgel, Delta Vista. Die sind zwar in der Öffentlichkeit nicht besonders bekannt, aber zum Teil Grundlage für spannende Start-ups wie bonify.
 
Wenn es keine Schufa oder Auskunfteien mehr geben würde, hätte das zur Folge, dass es Kredit, wenn überhaupt, nur noch gegen Sicherheiten oder Nachweis eines Bürgen geben würde. Dann wären 95% der Verbraucher von Krediten abgeschnitten, was sicher auch keiner will. Der damit verbundene Aufwand würde auch viele Ratengeschäfte im Kleinformat zunichte machen, und das würde sich negativ auf kleinere Unternehmen und Handwerker auswirken, auch eine Folge, die sich gewiss die Meisten nicht wünschen werden. Das das Scoring-Verfahren transparenter sein sollte, da bin ich auch dafür, und auch, dass hierfür nur Faktoren berücksichtigt werden, die die finanzielle Zuverlässigkeit widerspiegeln.
 
die haben doch beide keine ahnung... sowas sollte verboten werden.
 
"Immerhin sei bei einer Online-Anfrage nicht feststellbar, ob es sich wirklich um die betroffene Person handelt."

spätestens in ca 2 einhalb Jahren ist das echt kein problem mehr. wir haben nicht ohne Grund nen e-Perso.

Wird Zeit dass der Mal Nutzbar wird.
 
Das ist eine Gute Nachricht. Endlich bekommt Schufa einz aufs Auge.
Das habe ich auch von der Schufa bekommen, obwohl ich keine Schulden habe.
Hoffentlich wird nicht nur Schufa Datenschutz-Probleme bekommen, sondern auch Rundfunk-Anstalt "GEZ". Die sammeln auch Daten ohne meiner Einverständnis.
Als ich von meinen Eltern umgezogen bin und die Rundfunkanstalt wusste genau wo ich wohne und haben mich kontaktiert. Hätte ich nicht den Rundfunkbeitrag bezahlt, hätte ich 100% die Schufa am Hals.
Manchmal denke ich, die GEZ und Schufa stecken unter einer Decke und wollen einen nur noch abzocken... die wollen alle nur unser Geld.
 
Augenwischerei. Passieren wird gar nichts.
 
Schufa macht schon Sinn. Nur sollte es für den einzelnen viel transparenter - und im Fall der Fälle korrigierbar sein! Jeder sollte einfach nachvollziehen können, wie es zu dem jeweiligen Ergebnis gekommen ist und wie sich das verbessern lässt. Dann würden viele vermutlich anders handeln mit Blick auf größere Anschaffungen in der Zukunft.

Ich würde darin sogar die Mietverhältnisse verankern, um Mietnomaden das Handwerk legen zu können. Da wird bei jedem 9€ Handyvertrag die Schufa bemüht aber bei einer Miete teils weit über 1000€ im Monat hat man keinerlei Handhabe...
 
Die Auskunftsersuche waren auch vorher schon vorgeschreiben. Die Schufa hat die kostenlosen Auskunfsanfragen nur sehr Geschickt in Ihrem unübersichtlichen POrtal versteckt, Einträge über Google führten immer auf die kostenpflichtige Auskunftsseite. Ich würde der Schufa da sogar absicht unterstellen
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