Forbes-Liste der Super-Reichen wird jetzt vom Amazon-Chef angeführt

Amazon-Chef Jeff Bezos ist nun zum ersten Mal der reichste Mensch der Welt laut der berühmten Forbes-Liste der Super-Reichen. Mit seinem Kontostand hatte der Amazon-Gründer den langjährigen Ranglisten-Ersten Bill Gates schon mehrfach überholt, doch nie ... mehr... Amazon, Ceo, Jeff Bezos, Bezos Bildquelle: Jeff Bezos/Twitter Amazon, Ceo, Jeff Bezos, Bezos Amazon, Ceo, Jeff Bezos, Bezos Jeff Bezos/Twitter

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
das Silicon Valley wird bestimmt bald eine Mauer bauen, um sich wirtschaftlich von den USA zu entkoppeln. und dann wird Trump feststellen, dass sein great America außer Filmen und Waffen nichts mehr hinbekommt.
 
Mich würde mal interessieren, wie viel Geld alle Menschen zusammen haben. Wenn die 2.208 reichsten Menschen 9.000.000.000$ besitzen - wie viel $ haben dann die restlichen 7.000.000.000 Menschen auf der Welt zusammen? Gibt es dazu zahlen?
 
@PranKe01: Peanuts.
 
@PranKe01: ja, gibt es... muss man sich nur ausrechnen... ende letzten jahres kam eine Meldung, dass N% M% des vermögens haben...
aber gesucht hab ichs jetzt nicht!
 
@bear7: Ne. Dort hieß es, dass die 80 Reichsten so viel haben, wie die ärmsten 50%. Daraus lässt sich nicht schließen, wie viel die anderen 49% haben.
 
@PranKe01: Tja, man kann solche Meldungen mit zweierlei Gefühlen lesen:

1. So ungerecht. Die Armen haben nur xx Prozent am Weltvermögen!
oder
2. Die Armen haben heute doppelt so viel wie ihre Elterngeneration.

Zu beidem haben Menschen wie Jeff Bezos (direkt oder indirekt) auch beigetragen.
 
@rw4125: 3. Ungerecht, dass ein Mensch allein so viel Vermögen besitzt - zumindest wenn er nichts sinnvolles damit anstellt.
 
@PranKe01: Das tut er aber.

https://en.wikipedia.org/wiki/Blue_Origin
https://en.wikipedia.org/wiki/Jeff_Bezos#Bezos_Expeditions
https://en.wikipedia.org/wiki/Museum_of_History_%26_Industry_(MOHAI)#Bezos_Center_for_Innovation
 
@rw4125: Bill Gates tut auch viel gutes. Aber verglichen mit dem Vermögen ist es so, wie wenn ich 100€ spenden würde.
 
@PranKe01: Nein, ist es nicht.

Reiche Menschen lassen einen viel größeren Anteil ihres Geldes IMMER arbeiten. Da liegt nichts brach rum.
Jeff Bezos hat das u.A. auch mit Amazon immer wieder bewiesen:
Werden Gewinne rasch reinvestiert, dann wächst eine Firma am schnellsten.

Privat handelt er nicht anders. Er ist bereits an zig, wenn nicht hunderten Firmen, Innovations- und Kunstförderungen beteiligt.

Quellen: https://en.wikipedia.org/wiki/Jeff_Bezos
http://www.bezosexpeditions.com
 
@PranKe01: Und? Schon 100€ gespendet?
 
@PranKe01: Also der Weltdurchschnitt unter Erwachsenen ist 56.541 Dollar Vermögen pro Kopf.
 
@jackii: Bei geschätzten 6,5 Mrd Erwachsenen wären das insgesamt 367.516Mrd$, von denen die reichsten halt 9.053Mrd$ besitzen. Hätte gedacht, dass es mehr sind.
 
@jackii:
Interessant ist hierbei nicht der Durchschnitt sondern der Median...
 
@PranKe01: Letztendlich ist das nur ihr theoretisches Vermögen. Vieles davon können sie gar nicht auszahlen lassen, da es zum ersten nicht geht und auch sonst verheerende Wirkungen hätte. Mich würde mal vielmehr interessieren, wie hoch deren Barvermögen ist.
 
Hochverdient.
 
Interessant ist auch, dass 2016 noch die 62 reichsten Menschen so viel haben, wie die ärmsten 50%. 2017 waren es dann die 8 reichsten Menschen, die so viel haben, wie die ärmsten 50% Oo
Und 2018 werden die 5 reichsten so viel haben, wie die ärmsten 66%.
 
Tja, Amazon wird weiter wachsen..
Ne, ich mag Amazon, ich selber bin froh dass es diesen tollen Onlineladen gibt.
Bei mir, ich mach zwar nicht gerne Werbung, aber.. ich bin GottseiDank noch NIE entäuscht worden.
Alle bestellten Waren, kamen TipTop bei mir an. Es gibt von meiner Seite aus, nichts
zu meckern.

Wenn Amazon so weitermacht und diverse extra Services hinzufügt, so kann ich mir vorstellen,
dass Amazon eines Tages die absolute Nr.1 werden wird und alle anderen Supermärkte und
Lieferdienste schlucken wird !!
 
165 mehr Milliardäre als im Vorjahr. Das stimmt doch Positiv dass jeder reich werden kann..äh moment..
 
@c[A]rm[A]: In der Tat.
Umso mehr Reiche eine Gesellschaft bereits hervorgebracht hat, desto höher sind die Chancen, dass andere es ihnen gleichtun werden.

Bevor wieder die ganze Minus-Klickerei beginnt:
Vergleicht einmal geistig Nordkorea/Zimbabwe mit dem Silicon Valley oder Singapur.
--> Wo sind die Chancen reich zu werden höher?
 
@rw4125: Da ich eine weniger Kapitalistische Lebenseinstellung habe mich aber trotzdem interessiere was daran so faszinierend ist reich zu sein ohne es für die Allgemeinheit zu nutzen, gibt es ganz einfache Pläne wonach man sich ein paar Jahre richten kann um ein Vermögen aufzubauen ohne Hokuspokus. Nur ob man so ein Mensch sein will..
 
@c[A]rm[A]: Solange man es ehrlich macht und andere ebenfalls davon profitieren: Was soll daran schlecht sein reich zu werden?

Man wird dadurch potenter
* Steuerzahler
* Konsument
* Investor

--> Es kommt letztlich darauf an, ob es ehrlich erfolgt oder nicht!
 
@rw4125: Vorweg, dieser Kommentar hat nichts mit meiner Meinung/Einstellung zum Thema zu tun.

"Was soll daran schlecht sein reich zu werden?"
Man könnte ins Feld führen, dass rein prinzipiell niemand reicher, rsp. reich, werden kann, ohne dass andere ärmer werden. Der Zusammenhang ist zwingend.
 
@crmsnrzl: Wirklich?

Wenn ich ein Computerprogramm schreibe, das 1 Million Menschen die Arbeit so sehr erleichtert, dass sie bereit sind 100 Euro für das Programm zu bezahlen, wer wurde dann ärmer?
 
@rw4125: Gegenfrage, soll ich jetzt erläutern, dass sich auch Programme nicht von selbst aus heißer Luft schreiben, oder das Prinzip von Inflation erklären?
 
@crmsnrzl: Programme schreiben sich nicht selbst - das ist richtig.

Ein Beispiel:
========
Ich kann jetzt zuhause dumm rumhocken und fernsehen, oder ich kann meinen Grips dazu verwenden ein Programm zu schreiben, dass die Aussaht von Getreide in Bezug auf Klima, Ort und Wetter optimiert, sodass Bauern 5% Mehrertrag haben, was Ihnen 1500 Euro pro Jahr bringt, von denen sie locker die 100 Euro für mein Programm bezahlen können.

Nicht nur ich und die Bauern haben profitiert, sondern es gibt auch mehr Nahrungsmitteln für die Menschen der Welt.

Conclusio:
=======
Ehrliche, intelligente Arbeit schafft Werte --> das steigert den Wohlstand.
Nichtstun/Dummheit/Korruption schaffen Armut.
 
@rw4125: eher potenter Steuervermeider ....
 
@rw4125: Reichtum und Wohlstand ist nicht das Gleiche. Du hattest nach "reich" gefragt.
 
@crmsnrzl: Was soll das? Keine Argumente mehr?

Ehrliche, intelligente Arbeit schaffen Wohlstand und Reichtum.
 
@rw4125: Definiere bitte, was du unter Reichtum verstehst. Mir scheint hier ein fundamentales Verständigungsproblem vorzuliegen.
 
@crmsnrzl: Persönlicher Reichtum: Summe an Geld und anderen Vermögenswerten
Reichtum einer Gesellschaft: Die Summer aller Produkte und Dienstleistungen, welche die Gesellschaft hervorbringt.
 
@rw4125: "Persönlicher Reichtum: Summe an Geld und anderen Vermögenswerten"

Ok, bleiben wir dabei.
Wir skalieren das Szenario mal runter, damit es überschaubarer wird und reduzieren die Welt auf eine kleine Insel und einen Stamm der dort lebt. Glitzersteinchen (G) von einem Vulkanausbruch in ferner Vergangenheit dienen ihnen als Geld. Ein außerhalb der Insel gibt es nicht.

Einer der Bewohner findet zufällig noch ein paar weitere Glitzersteinchen (G), von denen man bisher nix wusste. Er sammelt sie ein und gibt jedem Bewohner genau 1G.
Wir haben soeben die Summe an Geld gesteigert, die jeder einzelne Bewohner hat. Mehr ist bis hierhin erst mal nicht passiert.
Frage:
Ist der Reichtum gestiegen? Wenn ja, wessen und warum? Falls nein, weshalb?
Ist der Wohlstand gestiegen? Wenn ja, wessen und warum? Falls nein, weshalb?

Hier erstmal ein Schnitt, um zu sehen, ob wir noch auf dem gleichen Pfad wandeln.
 
@crmsnrzl:
1. Für ihn ist der Reichtum gestiegen (er halt mehr Geld).

2. Für den Rest der Bewohner ist der Wert gesunken (weil die Summe der Produkte und Dienstleistungen, die erwirtschaftet wurden sich nicht verändert hat).

3. Er hat bloß Inflation verursacht, von der nur er, nicht aber die Anderen profitiert haben.
(Also genau das was zur Zeit die EZB im Auftrag der EU macht.)

Hätte er Fische gefangen und diese verkauft, dann hätte er mehr Geld, und die Gemeinschaft als Ganzes hätte auch profitiert (mehr Produkte am Markt) und hätte nichts verloren.

Warum?
Er hat Deflation verursacht und damit das Geld der anderen Geldbesitzer wertvoller gemacht.

* Er hat profitiert (mehr Geld)
* Die anderen haben nichts verloren (sofern sie die Fische nicht vergammeln ließen).

PS: Das gleiche Spielchen könnte man auch mit Holz und Möbeln, oder was auch immer machen.
PPS:
--> Geld drucken bringt keinen Reichtum.
--> Durch (harte/intelligente) Arbeit Produkte oder Dienstleistungen am Market anbieten aber schon.
 
@rw4125:
"1. Für ihn ist der Reichtum gestiegen (er halt mehr Geld)."
Nein. Ich habe nicht geschrieben, dass er die Steinchen für sich behalten hätte. Gegebenenfalls bitte nochmal lesen.

Dass er eine Inflation herbeigeführt hat stimmt.
Ansonten bist du gerade von falschen Sachverhalten ausgegangen, deswegen betone ich es nochmal, bzw. mache es deutlicher. Jeder Bewohner erhielt genau 1G, der Finder selbst ist einleuchtender Weise selbst auch ein Bewohner und erhält ebenso genau 1G. Rein zufällig, wie ein Wunder, geht das genau auf und es bleibt nichts über.

Ist der Reichtum gestiegen? Wenn ja, wessen und warum? Falls nein, weshalb?
Ist der Wohlstand gestiegen? Wenn ja, wessen und warum? Falls nein, weshalb?

Bitte bleibe bei dem einen Szenario. Deine Deflation ist nicht vergessen, ich gehe mit dir gern jedes einzelne Szenario durch, aber nicht parallel, sonst werden die einzelnen Kommentare wieder zu Abhandlungen von mehreren Bildschirmlängen.
 
@crmsnrzl: In diesem Szenario ist der Reichtum unverändert geblieben, weil der nominell angestiegene Reichtum (mehr Geld) exakt von der Inflation 1:1 aufgefressen wurde.

Wie ich schon sagte: Man muss die Menge der Produkte und Dienstleistungen erhöhen und nicht die Anzahl der Steinchen bzw von Geld.
 
@rw4125: OK, wir haben also festgestellt, dass für Reichtum eigentlich gar nicht auf die Summe/Menge des Geldes ankommt, sondern auf dessen Gegenwert in Produkten etc.
Die offene Frage ist noch, ist der Wohlstand gestiegen?

Drehen wir das Spiel um, der Bewohner nimmt allen 2G weg (auch von sich) und versenkt diese im Ozean, wo sie nie wieder herankommen. Er hat eine Deflation verursacht.
Verhält es sich jetzt mit Reichtum und Wohlstand anders, als beim vorherigen Szenario?

"Wie ich schon sagte: Man muss die Anzahl der Produkte und Dienstleistungen erhöhen und nicht die Anzahl der Steinchen bzw von Geld."
Da kommen wir noch hin.
 
@crmsnrzl: "OK, wir haben also festgestellt, dass für Reichtum eigentlich gar nicht auf die Summe/Menge des Geldes ankommt, sondern auf dessen Gegenwert in Produkten etc."

Das habe ich schon vor 5 Postings geschrieben.
Hättest du das umgehend bestätigt, dann hätten wir uns eine Menge Zeit erspart.

Das 2. Szenario kommt darauf an wieviele Steinchen jeder einzelne Bewohner hat.
Haben alle gleich viel, dann ändert sich nichts. Haben sie ungleich viel, dann verlieren jene am meisten, die am wenigsten Steinchen haben.

Das ist auch der Grund, warum in unserer Gesellschaft jemanden, der kaum Steinchen hat, auch kaum Steinchen weggenommen werden (Steuern & Abgaben), sondern ohne Gegenleistung mehr Steinchen gegeben werden (Sozialtransfers).

Aber eigentlich ist das Szenario, dass Steinchen weggenommen und vernichtet werden nicht relevant, weil die Notenbanken stets viel mehr Geld in den Markt pumpen, als nötig wäre.
--> Es kommt also in der Praxis in unserer Gesellschaft eh nie vor.
 
@rw4125: "Das habe ich schon vor 5 Postings geschrieben.
Hättest du das umgehend geschrieben, dann hätte wir uns eine Menge Zeit erspart."
4 Posts zuvor hast du Reichtum aber noch an der Geldmenge festgemacht.

"Das 2. Szenario kommt darauf an wieviel Steinchen jeder einzelne Bewohner hat.
Haben alle gleich viel, dann ändert sich nichts."
Der Wert der Glitzersteinchen ist gestiegen. Hatten vorher alle gleich viele Steinchen, haben sie es nach der Aktion auch noch, aber eine Monatsration Fisch kostet nun nicht mehr 10G sondern nur noch 9G. Der Fischer fängt immer noch die gleiche Menge Fisch, er braucht immer noch genauso lange, erhält aber weniger G als früher, andererseits werden auch alle anderen Bewohner entsprechend mit weniger G entlohnt. Letztlich arbeitet der Fischer genauso lange, wie vorher und kann sich genauso viel leisten wie vorher. Sein Wohlstand ist nicht gestiegen, er ist aber auch weder reicher noch ärmer geworden.

"Haben sie ungleich viel, dann verlieren jene am meisten, die am wenigsten Steinchen haben."
Also sagen wir, die Hälfte der Bewohner besaß vorher 4G, die andere Hälfte 6G. Nach der Aktion haben die einen nur noch 2G, die anderen 4G. (Wir haben immer noch eine Deflation, die Gesamtmenge Glitzersteinchen ist gesunken und der Wert des einzelnen Steinchens gestiegen, d.h. mehr Fisch pro Glitzi oder weniger Glitzi pro Fisch, was wiederum bedeutet, der Wert des Fisches ist gesunken)
Vorher konnte sich die eine Hälfte 1,5 mal soviel Fisch leisten, wie die anderen (4G v 6G).
Danach können sie sich 2 mal so viel leisten, wie die anderen (4G vs 2G).
Das Gefälle zwischen den beiden Gruppen ist größer geworden.

Stimmst du mir zu, dass die eine Hälfte der Bewohner (die vorher schon mehr G besaßen) nun reicher geworden ist, und die andere ärmer?

Szenario 1, die Inflation, ist der Umkehrfall.

In all diesen Szenarien muss dennoch jeder Bewohner auch in Zukunft genauso viel/lange/hart arbeiten wie vorher um die Gesellschaft so wie vorher am laufen zu halten.

Wenn wir bis hier hin konform gehen, können wir zu deinem Bauern und der gesteigerten Produktion kommen. Falls nicht, müssen wir das zunächst klären, bevor wir weitergehen.
 
@crmsnrzl: "Stimmst du mir zu, dass die eine Hälfte der Bewohner (die vorher schon mehr G besaßen) nun reicher geworden ist, und die andere ärmer?"

In diesem speziell konstruierten Fall: Ja!
Allerdings gibt es, wie schon gesagt, diesen Fall in der Praxis nicht.

In unserer Gesellschaft wird kein Geld entnommen und vernichtet, sondern - im Gegenteil - immer mehr Geld ins System gepumpt.
--> Und das kommt vor allem den Armen zugute.

Dh wir leben in einer Welt in der die Armen überdurchschnittlich profitieren (verglichen mit einer Welt mit absolut stabiler Geld- und Produkt-/Dienstleistungsmenge).
Das zeigt sich auch dadurch, dass bei uns niemand verhungern muss und trotzdem medizinische Versorgung, gratis Bildung und noch viele andere Leistungen erhält, auch wenn er selbst zur Gesellschaft gar nichts beiträgt.
 
@rw4125: "In diesem speziell konstruierten Fall: Ja!"

Ich hab gerade noch eine Ergänzung gemacht, das hat sich mit deinem Kommentar überschnitten.
Stimmst du mir bei dem Kommentar oben insgesamt zu (nicht nur im ersten Teil) oder siehst du etwas davon anders?
 
@crmsnrzl: Ich stimme dir zu, genauso wie oben bereits geschrieben.

Eines kann man vielleicht noch hinzufügen:

Wir arbeiten nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch dafür, dass es uns selbst besser geht. Wäre das nicht der Fall (dh bliebe einem selbst nichts von der harten Arbeit), dann gäbe es keinerlei Anreiz hart zu arbeiten und das System würde nicht funktionieren. (Bsp: Sozialismus)
 
@rw4125: "Eines kann man vielleicht noch hinzufügen:

Wir arbeiten nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch dafür, dass es uns selbst besser geht. Wäre das nicht der Fall (dh bliebe einem selbst von der harten Arbeit nichts), dann gäbe es keinerlei Anreiz hart zu arbeiten und das System würde nicht funktionieren. (Siehe: Sozialismus)"
Gebe ich dir völlig recht.

"Ich stimme dir zu, genauso wie oben bereits geschrieben."
OK, gut.

Einer der Bewohner hat nun einen Geistesblitz mit der man effizienter Fische fangen kann und er teilt das allen Bewohnern mit.
Das ist gut für die Fischer, durch den Trick brauchen sie nun nur noch halb so lange um die gleiche Menge Fisch zu fangen. Die Fischer einigen sich drauf, dass jeder genauso viel Fisch fängt wie früher und auch den Fisch zum gleichen Preis ver. Sie sind nun schneller fertig mit der Arbeit, sie haben jetzt sozusagen mehr Freizeit.
Diese könnten sie jetzt für andere Dinge nutzen, für den Moment verbringen die Fischer die neue Freizeit mit ihren Kindern oder Sonnen sich am Strand.

Man könnte jetzt sagen, der Wohlstand der Fischer ist gestiegen, denn sie haben immer noch soviel Güter wie vorher, aber mehr Freizeit.
Die finanziellen Mittel, die Glitzersteinchen bzw. der Gegenwert seines gefangenen Fisches in Glitzis sind aber unverändert geblieben. Reicher ist er also nicht geworden, denn mehr leisten als vorher kann er sich nicht.
Richtig?

Alternativ könnten die Fischer auch absprechen, dass die Hälfte der Fischer weiter genauso lange fischt, wie bisher und die andere Hälfte dafür ganz aufhört. Denn mehr Fisch als vorher wird ja nicht benötigt.
Die einen haben jetzt doppelt so viel Fisch zum verkaufen und somit nach dem Verkauf, doppelt soviel Glitzis, die anderen haben gar keinen Fisch und damit auch gar kein Einkommen mehr. Die einen sind also reicher geworden, die anderen ärmer.

Oder es ist ein Zwischending. Die eine Hälfte der Fischer fängt 50% mehr und hat dadurch auch etwas mehr G als früher plus ein bisschen Freizeit, die andere Hälfte fängt 50% weniger, hat dadurch sehr viel Freizeit gewonnen, aber durch halb so viel Fisch auch nur noch halb so viel G.
Man kann hier den Regler zwischen beiden Extremen hin und her schieben, aber solange einer mehr Fisch fängt und reicher wird, wird ein anderer ärmer.

Die gewonnene Freizeit bleibt bis hier hin erst mal noch ungenutzt (wobei ich jetzt Zeit mit seinen Kindern nicht als ungenutzt/vergeudet hinstellen will).

Wenn du mir auch bis hierhin zustimmst, kommen wir zum realistischeren Szenario, denn in der Praxis verhalten sich die Fischer wahrscheinlich nicht so.
 
@crmsnrzl:
1. Nicht der Wohlstand der Fischer ist gestiegen, sondern deren Lebensqualität. Das ist ein wichtiger Unterschied!
Ihr Wohlstand wäre dann gestiegen, wenn sie in der freien Zeit etwas anderes produziert hätten.
Der Wohlstand der gesamten Gruppe (angebotene Produkte und Dienstleistungen) hat sich auch nicht erhöht.

2. Jemand wird genau dann ärmer, wenn er weniger produziert - ist auch logo.
Dh ob jemand reicher oder ärmer wird, ist *seine eigene Entscheidung*.
Es darf sich keiner beklagen, dass er nur halb so viel verdient, wenn er nur halb so viel arbeitet. Wo sollte denn der ganze Reichtum herkommen wenn weniger produziert wird?

3. Es gibt keinen Regler, den man hin und her schieben kann. Es handelt sich um Menschen - und keine Marionetten!
Diese können persönliche Entscheidungen treffen und/oder Vereinbarungen mit anderen Menschen eingehen - wie auch immer die aussehen.

Wenn du dem zustimmst, dann kannst du zu deinem "realistischem Szenario" kommen.
 
@rw4125: > "1. Nicht der Wohlstand der Fischer ist gestiegen, sondern deren Lebensqualität. Das ist ein großer und wichtiger Unterschied!
Ihr Wohlstand wäre dann gestiegen, wenn sie in der freien Zeit etwas anderes produziert hätten."

Ist gut, ich wollte da nur abkürzen, ich bin aber einverstanden.

> "2. Jemand wird genau dann ärmer, wenn er weniger produziert - ist auch logo.
Dh ob jemand 'reicher oder ärmer' wird, ist *seine eigene Entscheidung*.
Es darf sich keiner beklagen, dass er nur halb so viel verdient, wenn er nur halb so viel arbeitet."

Keiner hat sich beklagt. Ich habe geschrieben, dass sie sich darauf geeinigt haben. Warum oder wie, sei erstmal dahingestellt.
Dass die Nummer so wahrscheinlich nicht ablaufen wird, ist der Grund, weshalb ich das kommende Szenario als realistischer bezeichnete.

> "3. Es gibt keinen Regler, den man hin und her schieben kann. Es handelt sich um Menschen - und keine Marionetten!
Diese können persönliche Entscheidungen treffen und/oder Vereinbarungen mit anderen Menschen eingehen - wie auch immer die aussehen."

Die Fischer haben sich darauf geeinigt weiterhin soviel Fisch zu fangen, wie bisher, denn das Dorf braucht nicht mehr Fisch. 'Regler' bezog sich darauf, wie sich nun der gefangene Fisch auf die Fischer verteilt bzw die gewonnene Freizeit.
Ich habe die zwei Extremfälle betrachtet und einen Fall dazwischen. Solange die Fischer bei ihrer Einigung bleiben, nicht mehr Fisch insgesamt zu fangen als vorher, kann ein Fischer nur mehr Fisch fangen und verkaufen, wenn ein oder mehrere andere Fischer die entsprechende Menge weniger fangen. Fischer 1 wird reicher, der oder die anderen werden dafür ärmer.

Wie bereits gesagt, ist das allerdings unrealistisch. Die Fischer werden sich nicht darauf einigen oder sich schon bald nicht daran halten. Das wäre dann das nächste Szenario.
 
@crmsnrzl: Normalerweise werden solche Beschränkungen deswegen nicht getroffen, weil einfach viel Zeit ungenutzt bliebe. Es schränkt die Menschen unnötig in ihren Möglichkeiten ein. Und es werden nicht alle gleich viel arbeiten wollen, weil Menschen eben unterschiedlich sind.

Solange ein Fischer Zeit und Lust hat mehr zu fangen, warum nicht?
 
@rw4125: > "Solange ein Fischer Zeit und Lust hat mehr zu fangen, warum nicht?"

Oh, nein nein, ich sage nicht, dass sie das nicht tun sollten, aber dazu kommen wir jetzt.

Die Fischer treffen keine derartige Absprache, jeder entscheidet selbst. Weniger Fische fangen ist für den Einzelnen natürlich unattraktiv, denn wenn er weiter so über die Runden kommen will wie bisher, muss er auch soviel Geld einnehmen wie bisher.
Aber der eine Fischer fängt soviel wie vorher und freut sich über die viele neue Freizeit, der Nächste fängt ein bisschen mehr Fisch als früher und hat auch ein bisschen mehr Freizeit, der Dritte nutzt seine gesamte neue Freizeit um mehr Fisch zu fangen und hat dadurch doppelt soviel Fisch wie vorher.
Egal wie die Verteilung nun genau aussieht, die Gesamtmenge Fisch ist gestiegen.

Das Dorf braucht aber nicht mehr Fisch als vorher (und ganz nebenbei haben die anderen Bewohner auch nicht mehr G). Es wird genauso viel Fisch wie vorher gekauft. Im besten Fall verteilen sich die Käufer genau so, dass alle Fischer so über die Runden kommen wie vorher. Das heißt, der Fisch, der nun mehr gefangen wurde, bleibt einfach übrig. Der Fischer, der seine neue Freizeit mit rumliegen verbracht hat, ist nicht reicher geworden. Der Fischer, der seine gesamte Freizeit genutzt hat für mehr Fisch ist auch nicht reicher geworden, denn mehr Fisch verkaufen konnte er auch nicht. Der Fisch, den er übrig hat, hätte zwar einen Wert, aber wenn er ihn nicht verkaufen kann, weil ihn keiner braucht, wird er wertlos.
Reicher ist hierbei keiner geworden, aber wir haben jede Menge Gammelfisch.

Aber der Fischer ist nicht dumm. Wenn er seinen Fisch ein ganz kleinen wenig billiger macht, kommen die Bewohner lieber zu ihm. Pro Fisch nimmt er jetzt zwar weniger ein, aber er wird seinen ganzen Fisch los. Insgesamt hat er nun mehr Glitzis eingenommen als früher, für seinen Lebensunterhalt braucht er aber nicht mehr als früher, er kann also Tag für etwas zurücklegen. Er wird reicher.
Seine Kunden bezahlen ein bisschen weniger für die gleiche Menge Fisch als früher. Es bleibt ihnen nun also ein klein wenig mehr G am Ende des Tages. Auch sie können nun (wenn auch weniger als der Fischer) täglich etwas zurücklegen. Auch sie werden reicher.
Die anderen Fischer haben nun weniger Kunden, sie verkaufen weniger Fisch und haben weniger Einnahmen. Um über die Runden zu kommen brauchen sie aber dennoch soviel Glitzis wie vorher. Sie werden ärmer. Der Fisch, der jetzt bei Fischer 1 nicht mehr übrig bleibt, bleibt nun bei ihnen übrig. Wie bereits gesagt, hätte der theoretisch einen Wert, aber dadurch dass sie ihne nicht loswerden, wird er wertlos.

Das machen die anderen Fischer natürlich nicht mit. Sie senken ihrerseits die Preise um die Bewohner wieder zu sich zu locken. Fischer, die vorher den Weg mit 'sehr viel Freizeit' gewählt hatten, müssen nun eventuell etwas mehr dieser Freizeit in Fischfang investieren um genügend Fisch zu haben, damit sie bei den nun geringeren Fischpreis weiter auf das Einkommen von früher zu kommen.
Preiskampf. Sich gegenseitig unterbieten geht aber nicht endlos. Der Fischer könnte nun wieder die volle Zeit Fisch fangen und damit doppelt soviel fangen und ihn zum halben Preis von früher verkaufen. Würde er alles verkaufen können, käme er auf das gleiche Einkommen wie früher. Das ist für ihn die Untergrenze.
Diese Rechnung kann jetzt jeder Fischer für sich anstellen. Am Ende verkaufen alle den Fisch zum halben Preis. Mehr Fisch braucht trotzdem keiner, es wird als trotzdem nicht mehr verkauft, aber die Bewohner bekommen den Fisch nun billiger, sie sparen also täglich den halben Fischpreis von früher an, sie werden reicher.
Die Fischer können dennoch nicht mehr absetzen, nehmen täglich nur noch halb so viel ein, obwohl sie den ganzen Tag arbeiten, sie werden ärmer und haben jede Menge Gammelfisch.

Die neue Freizeit in mehr Fischfang investieren macht also nichts besser, aber es gibt eine Lösung dafür. Das ist das nächste Szenario.
Bis hierhin Einwände?

Sorry, dass es so lang wurde. Das versuche ich eigentlich zu vermeiden.
 
@crmsnrzl: Ja, einen großen Einwand.
Weißt du, was in echt passieren würde?

Jener Fischer, der am wenigsten fängt, würde auf einen anderen Beruf umsatteln. Holzfäller zB.
Danach würden sich die Preise für Fisch erholen, und die Leute auf der Insel haben dann nicht nur genug Fisch zu essen, sondern haben es auch schön warm.

Jetzt haben wir einen echten Zugewinn an Produkten.
--> Der Wohlstand steigt.
 
@rw4125: Ok, ich spiele mit.
Die Fischer können ja nun doppelt so schnell Fisch fangen, das Dorf braucht genauso viel Fisch wie vorher, deswegen wendet sich die Hälfte der Fischer anderen Aufgaben zu. Was ist nun der neue Fischpreis (in Relation zum ursprünglichen Preis)?
 
@crmsnrzl: Sofern keine neuen Steinchen ins System gekommen ist, wird der Preis niedriger sein. Die Hälfte der Fischer stellt nun andere Produkte her, die ebenfalls am Markt angeboten werden. --> Das verursacht Deflation.

Der niedrigere Preis ist aber kein Problem, weil durch die Deflation das Geld (die Steinchen) jetzt eine höhere Kaufkraft hat. Für die gleiche Anzahl an Steinchen erhält man jetzt mehr.
Der Wohlstand ist gestiegen, obwohl nominell das Einkommen gesunken ist. Die zusätzlichen Produkte am Markt + Deflation machen das möglich.
 
@rw4125: Ich erinnere daran, dass es immer noch darum geht, dass niemand reicher werden kann, ohne das jemand anderes dafür ärmer wird. Und ich erinnere daran, dass du (persönlichen) Reichtum als Summe von Geld und Vermögenswerten definiert hast.

Ok, du hast eine Deflation heraufbeschworen. Pro Glitzi bekommt man nun mehr Fisch, aber auch mehr Trinkwasser, mehr Kleidung oder mehr Tisch.
Pro Tisch, pro Einheit Trinkwasser, pro Kleidungsstück und pro Fisch bekommt man im Gegenzug aber auch weniger Glitzersteinchen. Tisch oder Fisch als Vermögenswert haben an Wert verloren. Das ist ein Nullsummenspiel. Geld kannst du aus der Gleichung sogar gänzlich streichen, es ist ja nur ein Hilfsmittel um Tauschgeschäfte zu vereinfachen. Man könnte auch direkt Fische gegen Tische oder Trinkwasser tauschen.

Ich habe nie behauptet, man könne den Wohlstand nicht steigern. Ich habe sogar ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man Reichtum und Wohlstand nicht in einen Topf werfen darf. Das war direkt bevor du mir vorgeworfen hast, keine Argumente zu haben und ich dich dann nach deiner Definition von Reichtum fragte.
 
@crmsnrzl: Du unterliegst einer großen Fehleinschätzung. Vermögenswerte sind nicht nur Geld, sondern ALLES was man potentiell zu Geld machen kann.
--> Das zu verstehen ist unglaublich wichtig!

Ich kann das Holz weiterverkaufen, wenn ich will. Ich kann auch den Fisch weiterverkaufen (sofern er noch nicht vergammelt ist).
Was ich nicht weiterverkaufen kann, ist Lebensqualität:
Wenn ich einen Tag weniger gearbeitet habe, dann hat das meine Lebensqualität erhöht, aber am nächsten Tag kann ich mir nichts dafür kaufen.

Deshalb ist zwischen Wohlstand und Lebensqualität ein großer Unterschied.
Man kann Wohlstand recht einfach in Lebensqualität ummünzen - umgekehrt funktioniert das aber nur sehr eingeschränkt.
 
@crmsnrzl: 'Heraufbeschworen' ?
Was für eine Ausdrucksweise ist das? Deflation ist auf natürlich Weise entstanden - die hat keiner 'heraufbeschworen'.
--> Bitte lass ideologische Phrasen aus dieser Diskussion. Sonst driften wir sehr schnell in politische/ideologische Gefilde ab!

Tisch oder Fisch haben nicht an Vermögenswert verloren.
--> Sie haben nominell an Geldwert verloren, was aber kein Problem ist, da Geld an Wert gewonnen hat. Das gleicht sich aus.
Ein Problem bekommen wir erst dann, wenn die Glitzersteinchen so sehr an Wert gewonnen haben, dass sie nicht mehr praktikabel handhabbar sind. ZB weil ich sie nicht teilen kann und sie somit für kleinere Finanztransfers nicht mehr geeignet sind. --> Dann braucht man eine Untereinheit.

Ja, von der Geldmenge her ist es ein Nullsummenspiel, nicht aber vom Wohlstand her!
--> Ich habe in meiner Gesellschaft ein MEHR and Produkten und Dienstleistungen. Und darauf kommt es an, das ist es was unseren Wohlstand wirklich ausmacht. Und Wohlstand kann man Gott sei Dank recht einfach in (zusätzliche) Lebensqualität ummünzen.

Geld kann man theoretisch streichen, nicht aber praktisch.
Warum? Nicht jeder will seine Produkte gegen jedes andere Gut tauschen. Geld erleichtert den Handel umgemein.
Und Geld hat noch einen Vorteil: Es ist leicht handhab- und lagerbar. Man kann Geld sparen. So kann der Fischer zB mehr Fische verkaufen, wenn die Zeiten gut sind. Dann hat er eine Reserve wenn zB das Wetter schlecht ist, oder er krank ist und keine Fische fangen kann.
--> Das erleichtert es, Krisen zu meistern, ungemein, und sollte daher nicht vernachlässigt werden!
Ebenso kann er für's Alter ansparen, indem er immer ein wenig Geld zur Seite legt.
Das alles wäre mit Fisch alleine nicht möglich!

Geld ist eine der nützlichste Erfindungen, die je gemacht wurde.
 
@rw4125: "Tisch oder Fisch haben nicht an Vermögenswert verloren."

An der Stelle können wir diese Diskussion einstellen. Deine Definition von Vermögenswert deckt sich schon nicht mehr mit der des Lexikons. Da wir nicht die gleiche Sprache sprechen, haben wir auch die Grundlage verloren für diese Diskussion verloren.

Wohlstand und Lebensqualität sind von Anfang an nicht mein Thema gewesen.
Du hast von reich im im Kontext von potenten Steuerzahlern und Investoren gesprochen. Das man die Lebensqualität oder den Wohlstand des Einzelner oder Aller nicht steigern könne, habe ich nie gesagt.
 
@crmsnrzl: Du meinst wohl, es deckt sich nicht mit deiner Definition von Vermögen.

Dass das Vermögen sich nicht automatisch erhöht, nur weil durch Inflation die Geldmenge höher geworden ist, sollte eigentlich klar sein.
Gleiches gilt umgekehrt im Falle einer Deflation.

Darum sagte ich, man solle nicht den Blick so sehr auf das Geld werfen, das in einer Gesellschaft zirkuliert, sondern auf die Produkte und Dienstleistungen, die die Gesellschaft generiert. Das macht den eigentlichen Wohlstand einer Gesellschaft aus.
Ich hoffe, du hast wenigstens das gelernt. ;)

Schönen Tag noch! :)
 
@rw4125: Nein, ich meine genau das, was ich geschrieben habe. Vermögenswert ist kein Begriff den ich mir aus dem Finger gesaugt habe, sondern wohl definiert. Wenn du der Definition im Lexikon nicht zustimmst, ist das dein gutes Recht, aber dann hat sich das auch erledigt. Ein Wörterbuch rw4125 <-> crmsnrzl lege ich nicht an, dafür ist mir meine Zeit dann zu wertvoll.

"Das macht den eigentlichen Wohlstand einer Gesellschaft aus."
Wie oft soll ich noch schreiben, dass das nie das Thema meines Kommentars war?

Wohlstand einer Gesellschaft =/= potenter Steuerzahler und Investor sein
 
@crmsnrzl: Definition Vermögenswert:
"Ein Vermögenswert ist ein materielles oder immaterielles Gut, dem ein Wert zugeschrieben werden kann. Ein Vermögenswert kann ein Sachwert, etwa Maschinen oder langlebige Gebrauchsgüter, oder ein Finanzwert sein, beispielsweise Bargeld oder Forderungen."

--> Das ist genau das, was ich gesagt habe.

Du brauchst also kein Wörterbuch anzulegen. ;)

Definition Wohlstand:
"die Tatsache, dass man mit allem, was zum Leben notwendig ist, reichlich versorgt ist."

"Mit allem:" ich denke, das schließt Vermögenswerte sicher mit ein.
--> Daher hat eine Wohlstandsgesellschaft per Definition gewiss viele potente Steuerzahler und Investoren.
 
@rw4125: > "Tisch oder Fisch haben nicht an Vermögenswert verloren."

> "Definition Vermögenswert: Ein Vermögenswert ist ein materielles oder immaterielles Gut, dem ein Wert zugeschrieben werden kann."

> "Das ist genau das, was ich gesagt habe."

Ich finde, "ein Tisch hat einen Vermögenswert" und "ein Tisch ist ein Vermögenswert" ist nicht das Gleiche, aber das ist wohl nur meine Meinung. Mein Fehler. Dann hast du natürlich recht.

> 'Definition Wohlstand:
"die Tatsache, dass man mit allem, was zum Leben notwendig ist, reichlich versorgt ist."
"Mit allem:" ich denke, das schließt Vermögenswerte sicher mit ein.
--> Daher hat eine Wohlstandsgesellschaft per Definition gewiss viele potente Steuerzahler und Investoren.'

Auch hier unterliege ich wohl einem Irrtum. Ich dachte ein potenter Steuerzahler ist jemand der mehr Steuern zahlen kann/könnte als andere.
 
@c[A]rm[A]: Was ist so faszinierend wenn das Vermögen gleich verteilt wäre? Und wie sind die meisten Reichen zu Geld gekommen, wenn sie nichts für die Allgemeinheit täten?
 
@c[A]rm[A]: Das ist vollkommen richtig. Jeder kann reich werden, aber nicht alle.
 
@crmsnrzl: Jeder kann Olympiasieger werden, nur eben nicht alle. Und das ist auch gut so. Konkurrenz lässt Menschen zu höheren Leistungen streben. Zwanghafte sozialistische Gleichmacherei dagegen bringt nichts, in wir 40 Jahre lang leidvoll erfahren mussten.
 
@iPeople: Jaja, sobald sich Konkurrenz anbahnt wird die von Amazon, Apple, Facebook, Microsoft oder Google geschluckt. Der Rest wird mit Kampfpreisen zerschmettert, alles kein Problem wenn man das Privileg hat keine Steuern zu zahlen. Sowas wie der Kauf von Whatsapp hätte nie durchgehen dürfen, die IT-Riesen sichern sich gerade ein Monopol nach dem anderen.
Bei Amazon das Gleiche, 70€ pro Jahr für gratis Versand, unendlich Fotospeicherplatz, Video- und Musikstreaming, dazu ein riesiges Angebot mit Top Preisen, vielen Bewertungen und einem großartigen Support, da kann der kleine deutsche Einzelhändler so viel leisten wie er will, das Angebot zu übertreffen ist ausgeschlossen.
 
@theBlizz: Von welchen Monopolen faselst Du ? Du kannst jederzeit andere Messenger nutzen, deinen Kram woanders bestellen, statt Google einen andere Suchmaschine verwenden, Spotify statt Amazon/Apple für Musik.

Im übrigen können auch deutsche Unternehmen Investitionen von de Steuer absetzen bzw mittels Investitionen den Gewinn schmälern und damit die Steuerlast.

Dieses Gejammer von "Die anderen sind schuld" ist einfach nur erbärmlich. Aus Deutschland kommt nichts gescheites, weil Deutschland einfach keine Innovationen zu bieten hat auf dem Gebiet. Klägliche versuche deutscher Unternehmen wie bol.de sind gescheitert, weil sie dem Kunden nicht das geboten haben, was der Kunde wollte.
 
@iPeople: Was der Kunde wollte?
Ich behaupte einfach mal das da überhaupt erst Bedürfnisse geschaffen werden und man bei vielem heute ja kaum die Wahl hat.

Und will man gewisse drecks Firmen nicht unterstützen wirds auch schwierig. 2000 Firmen die dann doch nur 5 gehören...

Nestle, Müller, Procter & Gamble, Henkel usw usw...
 
@Paradise: Ja genau, die Kunden von Amazon stehen quasi alle unter Hypnose, haben keine andere Wahl.

Und nochmal , es steht auch deutschen Bürgern frei, eigene Firmen zu gründen. Aber de deutsche jammert ja lieber .
 
@crmsnrzl: Jeder kann mehr in seinem Leben leisten - wenn er die nötige Belohnung dafür erhält.
Das kann eine Goldmedaille sein oder ein besserer Verdienst.

Im Sozialismus zahlt es sich nicht aus, sich besonders anzustrengen.
Deshalb ist er immer wieder an der Realität gescheitert - und wird das auch immer wieder tun.
 
Mal noch so als Hinweis: Amazon hat Microsoft auch bei der Marktkapitalisierung überholt.
Apple -> Google -> Amazon -> Microsoft

Schauen wir mal wie es in einem Jahr aussieht ;-)
 
@Gimbley: Dann ist Amazon vielleicht bereits die wertvollste Firma der Welt.
 
@rw4125: wenn es so weiter geht vielleicht schon :-o
 
Warum sind die in der Überschrift erwähnten Superreichen in der Liste nie dabei? Mir fehlt da z.B. der Vatikan, j.P. Morgan (seine Nachkömmlinge) und dann noch so gewisse Banker ... Im Verhältnis zu denen ist doch so ein Bill Gates eine arme Maus.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 23:59 Uhr TP-Link Archer T2U NanoTP-Link Archer T2U Nano
Original Amazon-Preis
14,90
Im Preisvergleich ab
13,38
Blitzangebot-Preis
11,90
Ersparnis zu Amazon 20% oder 3

Amazons Aktienkurs in Euro

Amazon Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles