Amazon: Fresh-Service ist wohl ein Flop - lokale Partner springen ab

Selbst für einen so mächtigen Handelskonzern wie Amazon ist nicht jedes neue Vorhaben ein Selbstläufer. Wenn die Verbraucher nicht mitspielen, kann das Unternehmen noch so bemüht versuchen, dem traditionellen Einzelhandel ein weiteres Stück vom ... mehr... Amazon, Supermarkt, Hamburg, Lebensmittel, Fresh, Amazon Fresh Bildquelle: Amazon Amazon, Supermarkt, Hamburg, Lebensmittel, Fresh, Amazon Fresh Amazon, Supermarkt, Hamburg, Lebensmittel, Fresh, Amazon Fresh Amazon

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Ich hab hier bei mir 5 der großen allen bekannten Märkte in meiner nähe 2-5 Minuten zu Fuß. Warum also der Ärger mit dem bestellen.
 
@MisterTom: zumal es auch günstiger ist, und die Qualität von Gemüse /Obst selbst prüfen kann.
 
@MisterTom: geh mal richtig arbeiten! Wenn man sich den Luxus geben will, nicht einkaufen _gehen_ zu müssen ist das schon eine feine Sache. ! Du kommst heim und alles ist schon da.
 
@ajzr: Fehlt nur noch jemand der einen füttert und später nach dem Toilettengang den Ar... abwischt. Das ist Luxus. Nicht wahr? [Ironie off]
 
@ajzr: Oder du findest eine Benachrichtigungskarte im Briefkasten das dein Essen beim nächsten Paketshop am nächsten Tag ab 14 Uhr abholen kannst, weil du nicht anzutreffen warst.
 
@ajzr: Aha!? Und wer hat das wann und wo angenommen? Wenn Du doch, so wie Du es andeutest, den ganzen Tag arbeitest. Und wenn Du heimkommst und die Sachen schon da sind, wie wurden die ggf. kühl oder frisch und geschützt abgestellt?

Ganz nebenbei, es soll Leute geben, die gehen tatsächlich gern einkaufen.

Und dann will ich nochmal an das Verpackungsproblem erinnern. Wohin mit dem anwachsendem Verpackungskram?
 
@ajzr: Die Salmonellen und andere Bakterien inkl. :D
 
@MisterTom: Solche Lieferdienste würden auf dem Land wo es oft kaum Supermärkte in der näheren Umgebung gibt sicher Sinn machen. Auch wenn es vielleicht mal ein paar Euro teurer ist. Aber sie gibt es nur da wo man eh alles in ein paar Metern Entfernung hat. Und da ist nunmal kein Bedarf da.
 
@Pah-Geist!: Zumindest dort, wo es keinen rollenden Supermarkt gibt. ;)
 
Naja grade frische Dinge will ich sehen bevor ich sie kaufe. Sei es der Salatkopf den ich im Ladeb begutachten kann oder das stück Fleisch was ich aussuche. Bestell ich das Online weiss ich eben nicht was ich bekomme. Da ist der Salat dann schon welk oder das Fleisch besteht nur aus Fett und Knorpel. Nein danke.
 
@picasso22: Die Gedanken kamen mir auch schon.

Wenn ich jedoch weiter denke: In Restaurants bekomme ich auch nur das fertige Gericht zu sehen und kann die Zutaten nicht begutachten.

Irgendwo muss sich da im Kopf noch mehr abspielen, als nur das.
 
@KarstenS: Na ja! Wenn der Salat dann schon welk war oder das Fleisch nur aus Fett und Knorpel besteht, das kann man aber nun wirklich auch im zubereiteten Zustand erkennen durch ansehen, probieren, verkosten. Also ich kann das zumindest.
 
Wo ein Supermart an jeder Ecke zu finden ist, brauch man halt keine Lieferdienst. Zumal auch jemand da sein muss, um die Sachen auch annehmen zu können.
 
Die Frage, die sich bei Amazon wohl niemand gestellt hat, lautet: Was für einen Vorteil bringt mir Amazon Fresh gegenüber einem normalen Supermarkt? Mir fällt da keiner ein.
 
@Karmageddon: Zumindest theoretisch, der Kaufmann / die Ware kommt zu Dir und nicht umgekehrt, Du gehst zum Kaufmann / zur Ware.

Aber grundätzlich würde ich das auch nicht nutzen. Dann doch lieber wieder der gute alte fahrende Kaufladen, der per Verkaufswagen seine Kunden abklappert. Da kriege ich das auch vor die Tür und kann die Ware begutachten. Bei manchem konnte man sogar zum nächsten Verkaufstermin Waren bestellen, die der dann mitbrachte. Ja, ja! Früher war nicht alles schlechter. Und auf dem flachen Land gib´s das ja auch heute noch zum Teil!
 
@Karmageddon: Theoretisch ist die Lieferung von Lebensmitteln frischer als die Lebensmittel aus dem Supermarkt. Grund: Vom Bauern werden die Lebensmittel zum Zentrallager gebracht (sofern davor nicht noch ein Zwischenlager steht). Dort werden sie umgeschlagen und dann zum Supermarkt gefahren. Dort kommen sie zunächst ins Lager und werden von da aus in die Regale gebracht. Du weißt darüber hinaus auch nicht, wie lange die Ware schon im Lager des Supermarkts gelegen hat, bevor es in die Regale kommt. Und sie wird nicht vorher noch von zig Leuten angefasst und ggf. wieder zurückgelegt (Obst, Gemüse).

Beim Lieferdienst sparst du dir den Zwischenschritt Transport Depot -> Lager Supermarkt -> Umladen in die Regale und somit auch Umschlagpunkte, an denen potentiell die Kühlkette unterbrochen werden kann.

Somit ist die Ware - theoretisch - früher bei dir und muss weniger umgeschlagen werden.
 
Bei Hardware,Software, Bücher macht Amazon ja Sinn, aber nicht bei Lebensmittel ich gehe da lieber direkt zu Rewe auch wenn ich 20 Min laufen muss.
 
@Vanilo: Im Prinzip richtig. Aber bedenke bitte, das nicht jeder 20 Minuten mit voller Einkaufstüte laufen kann, vielleicht sogar nicht mal ohne! Behinderte, Ältere usw.!
 
@Kiebitz: Wer das körperlich nicht mehr kann kann sich einen E-Roller auf Kosten der Kranken bzw. Pflegekasse mieten bzw. hat das Anrecht auf eine Haushaltshilfe/Pflegekraft die unterstützt oder den Einkauf ganz abnimmt. Ansonsten kann man als Angehöriger (ja das geht) da sein, ich weiß heutzutage denke sich viele Oma/Opa gehen ins Heim da ist gut für sie gesorgt und ich bin das "Problem" los...glaubt mir das ist ganz und gar nicht so Dank Komerzialisierung der Pflege da ist eher eine "Käfighaltung" also Pflege in 90% der Pflegeheime, die Investoren verlange ja Dividenten...die interessiert das gar nicht was eure Oma/Opa/Mutter/Vater an Zuneigung/Pflege bekommt, die sind nur auf Geld aus.
 
@Nero FX: Du kennst Dich offensichtlich nicht wirklich im Pflege- und Genehmigungs"Dschungel" aus! Mal ebenso zur Kranken- bzw. Pflegekasse gehen und nen E-Roller auf deren Kosten abholen, ist nicht! Da gehen vielfältige Untersuchungen durch med. Dienste und Sozialdienste voraus. Und wer grundsätzlich nen "Roller" genehmigt bekommt, erhält noch lange kein E-Roller. Dazu bedarf es noch weiterer besonders erschwerender Umstände. Und ich kann Dir versichern, kaum ein Mensch, der unter die Kategorie Ältere / Behinderte / Pflegebedürftige fällt, kann das selb- / eigenständig machen, weil körperlich / geistig nicht mehr dazu in der Lage! Also einfach so "...kann SICH...", ist da meistens nix! In aller Regel müssen das Andere für die betroffene Person machen. GAAAANZ nebenbei, nahezu jede fremde Hilfe kostet oft genug Geld auch für den Älteren / Behinderten / Pflegebedürftigen. Und wenn was erstattet wird an Diensten oder Hilfsmittel, ist da in aller Regel auch ein Eigenbeitrag an den Kosten zu leisten.

Ähnlich schwer ist es, eine Pflegestufe zuerhalten und damit Hilfe -mehr oder weniger- im tagtäglichen Leben, z.B. Einkäufe, zu bekommen.

UND siehe mal beispielsweise da > http://www.silbernetz.org/zahlen-und-fakten.html :In Deutschland sind rund 8 Millionen Menschen im Alter zwischen 60 und 99 Jahren wenigstens einen Teil ihrer Zeit von Einsamkeit oder Isolation betroffen, ca. 7% der Altersgruppe. Ähnliche Zahlen siehe weiter im Internet. D.h. die haben zum größten Teil keine Verwandte, Freunde usw., die sich um sie kümmern.

Vielleicht solltest Du Dich mal mit der Realität diesbezüglich beschäftigen und nicht mit der Theorie. Wende Dich mal z.B. an den VdK oder Dienste, die Hilfe für Ältere / Behinderte / Pflegebedürftige anbieten, z.B. DRK, Samariterbund usw. oder Ehrenamtliche.

UND damit auch klar ist, wovon ich spreche, ich habe kranke hilfsbedürftige Eltern gepflegt! Jaa! Sowas gibt es tatsächlich auch noch! Nicht kneifen, nicht wegducken sondern Verantwortung übernehmen! Nach dem Tode meiner Eltern bin ich ehrenamtlich in einem Verein zur Betreuung Behinderter / Älterer tätig. Erfahrungen hatte ich ja durch die Sache mit meinen Eltern genug darin. UNd daher weiß ich ziemlich genau, was in dem Bereich so alles Anprobleme vielfältigster Art anfällt!
 
@Kiebitz: Ich erlebe das "ganze" seit ca. 5 Jahren ebenfalls am eigenen Leib bei meinen Großeltern. Das du nicht gekniffen hast und dich jetzt engagierst finde ich super. ohne Hilfe von Angehörigen ist der Beantragungswahn wirklich nicht einfach zu stemmen da stimme ich zu (vorallem bis eine Pflegestufe/jetzt Pflegegrad definiert wurde) aber wenn man ersteinmal drin ist und mit der Pflegekasse/Krankenkasse klarkommt also seine Ansprechpartner hat ist das, jedenfalls bei uns, kein Problem, solange der Hausarzt mitspielt. Formlose Anforderung/Anfrage und nach 1-2 Wochen kommt das OK. Da scheint es ja regional und ggf. auch von den Kassen massive unterschiede zu geben.
 
@Kiebitz: Ältere Leute sind wohl eher weniger die Zielgruppe für die Online Lieferdienste. ;)
 
@testacc: Also meine Oma wäre dankbar für sowas gewesen. Die hat schon den Lieferservice vom kleinen Supermarkt um die Ecke geliebt. War zwar für sie alles bissel umständlich mit der Bestellung aber hat geklappt. Hat immer alles auf einen zettel geschrieben und ich hab den per Foto an den Laden geschickt und paar Stunden später kam der Mitarbeiter und hat alles gebracht.
 
@Vanilo: Einige Artikel aus dem Supermarkt lassen sich leicht mit Hardware vergleichen. Denk mal nicht an frisches Obst und Gemüse und mehr in Richtung Tiefkühlabteilung, Getränke, Fertiggerichte, Nudeln, getrocknete Lebensmittel wie Erbsen.
 
Also, mich wundert es ein wenig, wenn ich da meine Erfahrungen in die Waagschale werfe, denn für mich ist das definitiv ein aufstrebender Markt, schon allein der Überalterung wegen.
Also, ich geh jetzt mal von meiner Situation aus.
100.000 Einwohner Stadt. Gehminuten zum nächsten Supermarkt 5 Minuten. Gehminuten zum nächstmöglichen Parkplatz, wo ich und meine Nachbarn wohnen: 1-2 Minuten.
2 Kästen Bier und Einkauf, kann ich und auch meine Nachbarn nicht einfach so 1 KM weit schleppen und vom Parkplatz zur Wohnung auch nicht.
Muß also vors Haus fahren, Einkäufe in den dritten Stock tragen, dann Parkplatz suchen, was ein Problem darstellt und dann wieder zur Wohnung latschen. Ich bin da jetzt kein Einzelfall, denke ich.

Also hat sich bei mir der REWE Lieferservice geradezu aufgedrängt, den zu benutzen.
Anfangs betrug die Wartezeit 2-3 Tage, das war gut planbar und habe diesen Service gerne genutzt, und auch die Zeitfenster waren gut mit meinen Arbeitszeiten vereinbar.

Mittlerweile beträgt die Wartezeit von der Bestellung bis zum Liefertermin 13-15 Tage. Das ist natürlich nicht mehr planbar, zeigt aber, daß der Service immermehr genutzt wird, aber wohl keine/zuwenig Kräfte für die Auslieferung bereit gestellt werden können.
Was den Salat und das Obst angeht, so weiß ich, daß der nicht vorher im Verkaufsraum war und nicht von hunderten schmierigen Händen angetatscht wurde und immer frischer aussah, als die die man manchmal auf dem Markt oder im Laden bekommt. Käse, Wurst und Fleisch und auch Obst und Gemüse müssen schon aus Logikgründen mindestens genausogut beim ersten anschauen gut aussehen, denn sonst nähme ich es nicht, und die müssen es dann wegschmeissen. Daß das nicht im Sinne des Einzelhändlers ist, sollte einem schon die Logik sagen. Soviel dazu.

Leider ist amazon Fresh in meinem Ort nicht verfügbar und somit ist mich REWE los, weil nicht planbar und amazon liefert bei mir nicht. Aber der Bedarf dafür scheint mir definitiv vorhanden.
 
Bei uns, auch ländlich, gab es auch einfach mal einen simplen Bringservice nach Hause.
Der Kunde hat im Markt alles eingekauft, was er brauchte und es wurde ihm dann gegen einen kleinen Aufpreis geliefert.
So konnten auch ältere Menschen besser einkaufen, bzw. genau die Produkte aussuchen, die sie haben wollten und konnten dann trotzdem alles direkt in die Wohnung geliefert bekommen, ohne die logistischen Probleme.
Leider wurde der Markt von einem anderen Leiter übernommen und der Service eingestellt.
Meine Großeltern waren so noch ohne große Einschränkungen sehr unabhängig.
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