Apple-Chef Cook: Das ganze Steuersystem ergibt keinen Sinn

In der Steuerpolitik ist es nicht Apples Ansinnen, noch weniger Abgaben zu zahlen als bisher - es gehe vielmehr um eine andere Verteilung. Das erklärte Konzernchef Tim Cook. Das aktuelle Steuersystem ergebe aus der Perspektive seines Unternehmens ... mehr... Apple, Ceo, Tim Cook Bildquelle: Apple Apple, Ceo, Tim Cook Apple, Ceo, Tim Cook Apple

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ich wage zu bezweifeln das apple der großte steuerzahler der welt ist.
 
@xerex.exe: Unternehmen zählen die Einkommenssteuer ihrer Mitarbeiter da mit dazu. Und Apple als wertvollstes Unternehmen der Welt ist mit Sicherheit irgendwo ganz oben mit dabei. Man muss das in Absolutwerten betrachten, nicht relativ. Relativ gesehen ist jeder Kleinbetrieb in Deutschland ein "größerer Steuerzahler".
 
@bigspid: die Foxconn-Mitarbeiten sind nicht Aple-Mitarbeiter!
 
@steffen2: Ich spreche auch explizit von Apple-Mitarbeitern.....wo schreib ich bitte was von Foxconn...
 
@bigspid: Apple selbst hat ca 100000 MA. Das ist nicht viel.
 
@steffen2: 161.000 MA ist die aktuelle Zahl. Das ist ne ganze Menge. Zum Vergleich: VW mit allen Tochterunternehmen liegt bei 572.000 MA etwa. Dafür dass Apple verglichen zu VW fast "jung" ist und die Tochterunternehmen da noch nicht mitgezählt sind, sind das recht viele ;)
 
@bigspid: sorry, 116.000, hab mich vertippt
 
@steffen2: Also von Steuersystemen und wie Arbeitsplätze geschaffen werden, hast wohl keinen Plan.
Auch in China werden Steuern gezahlt. Und Foxconn profitiert von Apple und anderen Firmen die dort produzieren lassen. Die IT-Branche ist in China jene, die hunderttausende von Arbeitsplätzen möglich gemacht hat.
Würden die westlichen Hersteller ihre Produktion aus China abziehen, wäre das ein empfindlicher Schlag für die chinesische Wirtschaft.
 
@bigspid: Nur Apple ist kein fertigenden Betrieb, da werden andere Firmen mehr Einkommenssteuer erzeugen.
 
@floerido: Das mag sein, aber durch die Aufträge von Apple sind die andern erst in der Lage die Mitarbeiter überhaupt einzustellen und zu bezahlen. Dennoch zähle ich die unterbeauftragten Firmen von Apple NICHT zu den Apple-Mitarbeitern.

Zahl aus 2016: 116.000 Mitarbeiter der Firma Apple (ohne Tocherunternehmen etc.)
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/191540/umfrage/anzahl-der-mitarbeiter-von-apple-seit-2005/

Das mag verglichen zu einem Gesamt-VW Konzern etwas wenig erscheinen (~570.000), ist aber immer noch ne ganze Menge. Zusammen mit den hohen Gewinnen werden immer noch sehr hohe Steuerbeträge gezahlt (ich wiederhole gern nochmal: In Absolutbeträgen gesehen, NICHT relativ. Und bei den Gewinnen von Apple sind eben 0,005% auch schon eine ganze Menge).
 
@bigspid: Aber auch VW hat viele Zulieferer. Erzeugt Bedarf für Arbeiter in Versicherung, Verkehr, Energieträger, Entsorgung.

Es gibt eine Menge Firmen, deren Existenz wichtiger für die Gesellschaft ist als die von Apple.
 
@floerido: Das bezweifle ich auch nicht. Meine einzige Aussage ist, dass Apple irgendwo weit oben mitspielt ;) Die sind sicher nicht das Unternehmen, das die meisten Steuern zahlt, aber die ganz klein reden ist eben auch falsch.
 
@bigspid: Wertvollstes!=größtes/umsatzstärkstes

Nur weil das Unternehmen auf der Börse hoch bewertet wird, heißt es noch lange nicht. Es gibt Unternehmen mit deutlich mehr Umsatz/Mitarbeitern, wo auch da mehr Steuern gezahlt werden. Zudem werden bei Apple auf Gewinne kaum Steuern gezahlt und wenn du den abziehst, bleibt nicht mehr viel übrig.

Selbst VW zahlt wohl mehr Steuern als Apple. (mehr Umsatz, mehr Mitarbeiter, weniger Gewinn)
 
@Arhey: Dem widerspreche ich ja nicht. Aber allein aus der Logik raus, wie kann da ein Unternehmen zum "wertvollsten" werden, wenn es nicht auch sehr umsatzstark ist und hohe Gewinne einfährt? Und die Gewinne von Apple sprechen für sich. Mich würde interessieren, was Apple so in der Gesamtheit an Steuern zahlt...also nur der Absolutbetrag.
 
@xerex.exe: Prozentual gesehen sinds die "gut" verdienenden Singels welche ab 5000€ verdienen...
 
"Wir sind der größte Steuerzahler in den Vereinigten Staaten, der größte Steuerzahler in Irland". Richtig, mit einer Steuerquote von 0,005 Prozent. Cook verdreht immer alles mit völlig sinnentleerten Durchschnittswertbetrachtungen. Es geht nicht darum, wie viel Steuern in Summe bezahlt wurden, sondern dass diese auch an der richtigen Stelle in der richtigen Höhe bezahlt werden.
 
@wertzuiop123: Wo die Steurgelder hinwandern, ist aber nicht Apples Problem, sondern das der jeweiligen Staatsregierung.
Du kannst bei uns auch nicht bestimmen wofür die Steuer verwendet wird. Das wär auch Unsinn.
So werden z.B. aus dem allgemeinen Steueraufkommen (z.B. Umsatzsteuer, Mineralölstaeure) auch Sozialleistungen finanziert. Genauso dient die KFz-Steuer nicht ausschliesslich dem Strassenbau.
Was aber durchaus diskusionswürdig ist: Die Verteilung der Steuern beim Ausgeben.
Insofern hat Cook da schon recht.
 
1,6 Mio Arbeitsplätze direkt und indirekt in Europa? Was raucht der? Zählt der jeden Hobby-App-Entwickler als durch ihn geschaffenen Arbeitsplatz?

Als Firma will er also die Oberhoheit über die Steuererhebungen haben. Klingt auch nicht weniger verstrahlt. Hat er doch jetzt schon. Er sucht sich als Firma die Ecken auf der Welt aus, wo seine Firma am wenigsten zahlen muss und umgeht dabei alle Länder mit höheren Steuern ganz problemlos.
Was will er denn noch? Vermutlich ist die Suche nach Schlupflöchern zu mühsam und kostet zu viel Geld an die Steuerberater. Also bitte die Steuerlöcher in den Ländern einfacher machen, damit Apple mehr Geld sparen kann.
 
@der_ingo: Apple hat eine sehr große Fangemeinde, Apple schafft es immer wieder diese zu Begeistern und Apple News generieren immer sehr viele Besuche auf der Seite -> mehr Besucher -> mehr Werbeeinnahmen -> es werden Jobs geschaffen für weitere Schreiberlinge. Nur um mal eine Branche zu nennen. Dazu kommen die ganzen Mitarbeiter in Apple Shops, die von dir angesprochenen App-Entwickler, Reparaturfirmen (ein 1000 Euro Gerät lässt man halt eher reparieren als ein 150 Euro Ding bei dem die Personalkosten für die Reparatur höher sind als eine Neuanschaffung) usw.
 
@terminated: Fangemeinde? Sekte trifft es eher...
 
@der_ingo: Im Text steht, dass die Länder Ihre Steuerhoheit abgeben sollen, nicht an die Firmen, sondern an eine Internationale Institution, damit global agierende Firmen nur einen Ansprechpartner benötigen.

Trotzdem völliger Blödsinn, wer entscheidet wie die eingenommenen Steuern verteilt werden?Und bildet dass dann auch realistisch die Umsätze in den Ländern ab....
Aber über cook lasse ich mich nicht aus, der lebt sowieso in einer anderen Welt
 
@der_ingo: Ja, das tut er. Andersherum könnte aber auch jeder KFZ Hersteller behaupten, für mehrere Millionen Arbeitsplätze verantwortlich zu sein. Ohne Autos keine Zulassungsbehörde, keine Politessen, kein Straßenbau, keine Werkstätten, keine Zubehörhersteller und und und...
 
@FatEric: !an nennt es einfach Volkswirtschaft
 
@der_ingo: "Apple selbst hat 18.300 eigene Mitarbeiter in Europa. 530.000 Arbeitsplätze sind direkt durch das iOS-Ökosystem entstanden und weitere 123.200 Jobs in Europa wurden bei anderen Firmen durch Ausgaben von Wachstum von Apple geschaffen."
---Februar 2015---
Quelle: https://www.macerkopf.de/2015/02/23/apple-1-900-mitarbeiter-in-deutschland-671-500-arbeitsplaetze-in-europa-geschaffen/

Ja, die 1,6 Mio Arbeitsplätze sind realistisch. Fragwürdig ist nur, ob man jeden davon als Apple-Mitarbeiter zählen darf, auch wenn diese nur dank Apple den Job haben.
 
@der_ingo: Er hat nicht gesagt, dass er die Oberhoheit haben will. da steht "...dass die Staaten sich mit aller Macht daran festklammern, die Oberhoheit über die Steuererhebungen zu haben"
schwer zu sagen wen er nun als "die Staaten" bezeichnet, die USA oder sämtliche Staaten. ich glaube eher ersteres, da er sich ja für ein globales System einsetzt. das wollen dann aber wohl die amis nicht. wie dem auch sei, sollte Apple in der Beziehung mal ganz ganz still sein. die sind nicht wegen der guten Luft nach Irland gezogen, wie alle anderen Tech Unternehmen die dort ansässig sind, nutzen sie das System schamlos aus. und da ist meiner Meinung nach die EU in der Schuld das zu ändern.
 
@der_ingo: "1,6 Mio Arbeitsplätze direkt und indirekt in Europa? Was raucht der? Zählt der jeden Hobby-App-Entwickler als durch ihn geschaffenen Arbeitsplatz?"

Ja, er zählt jeden Hobby-Entwickler: "In Europa zählt Apple aktuell 22.000 eigene Mitarbeiter, dazu kommen dem Unternehmen zufolge 241.000 Arbeitsplätze bei verbundenen Firmen und 1,2 Millionen Arbeitsplätze im Ökosystem des App Store."
https://www.ifun.de/apple-zahlen-15-millionen-arbeitsplaetze-in-europa-472-000-entwickler-in-deutschland-107030/

"Als Firma will er also die Oberhoheit über die Steuererhebungen haben. Klingt auch nicht weniger verstrahlt."

Wo genau hat er das behauptet?
 
"Einer globalisierten Wirtschaft kommt es auf der anderen Seite aber eben auch nicht entgegen, wenn bei der Besteuerung jeder sein eigenes Süppchen kocht. Für Cook ist daher eine Steuerreform auf internationaler Ebene unabdinglich. "

Wo er Recht hat, hat er Recht.
 
@iPeople: Und deshalb kocht Tim Cook sein eigenes Süppchen und zahlt keine Steuern. Nur weil es einem nicht gefällt, heißt es noch nicht, dass man sich nicht daran zu halten braucht.
 
@XYBey: Von Deiner irrwitzigen Behauptung abgesehen, was genau ist jetzt falsch an seiner (von mir zitierten) Aussage? Zumal er mit dieser Meinung nicht alleine ist, denn es gibt dieses Ansinnen schon seit 20 Jahren inklusive konkreten Vorschlägen.
 
@iPeople: Steuern sind zur Finanzierung des Staates da, hat ein Staat hohe Steuereinnahmen, kann er die Steuerlast senken ( was natürlich nur ungern getan wird). Wenn also der Staat XY hohe Einnahmen hat und gut wirtschaftet, warum soll er dann nicht die Steuern senken dürfen? Eine Europäische "einheitssteuer" würde aber genau das verhindern.
 
@Alfred J Kwack: Deswegen ja der passus, wo es um die Verteilung geht.
 
@XYBey: Apple Nutzt halt die aktuellen Möglichkeiten um Steuern zu sparen und die Gewinne zu erhöhen. Das sind die mehr oder weniger Ihren Aktionären schuldig. Das ist zweifelsfrei verwerflich, allerdings ist eben auch Politik hier am Zug das Steuersystem entsprechend anzupassen. Allein das Beispiel Europa zeigt ja, dass es einfach nicht Zeitgemäß ist wenn die Unternehmen in Irland einen Bruchteil zahlen müssen. Da muss einfach endlich die Politik handeln statt sich über einen Schwachsinn wie die PKW Maut oder die Obergrenze auszulassen.
 
@terminated: Das macht jeder so. Paul Meyer fährt mit Fritz Müller zur Arbeit, trotzdem geben beide beim Lohnsteuer Jahresausgleich an das sie mit dem eigenen Auto gefahren sind. So kassiert jeder die 35cnt/KM. Und jetzt mal Hand hoch, wer seinen Arbeitsweg nicht 2-3 Kilometer länger macht als er ist...
 
@Alfred J Kwack: Und was genau ist jetzt das Punkt? Natürlich machen das auch Privatpersonen so. Im Kapitalismus gilt halt häufig "Jeder ist sich selbst der Nächste". Bei Privatpersonen ist der Staat aber schnell dabei Lücken zu schließen (gut, gilt ja meist auch nur nationales Recht), bei großen Unternehmen passiert leider über lange Zeit nichts.
 
@Alfred J Kwack: Soviel Unsinn... Erstens, es sind 30ct, nicht 35. Zweitens, die Entfernungspauschale ist verkehrsmittelunabhängig, das heißt sie gilt gleichermaßen für Fußgänger, Radler, Motorrad-, Bus- und Bahnfahrer sowie für Autofahrer und ihre Beifahrer. Ausgenommen sind Flüge. Drittens Du kannst auch gern 5km draufschlagen, wenn dein Finanzbeamter das prüft, musst Du dafür gerade stehen..., So wie Apple, wenn die EU sie verdonnert...
 
@terminated: In Dubai bezahlst Du überhaupt keine Steuern, will der deutsche Michl auch dagegen vorgehen?? Irland ist ein suveräner Staat.
 
@Alfred J Kwack: Dubai ist aber nicht Teil der EU, Irland schon. Und wenn Apple in der EU Handel treiben will, müssen die halt nach den Spielregeln der EU spielen, da ist die Lage in Dubai eher egal. Leider haben wir aber nicht mal EU weit diese Regeln und nun das Problem, dass die ganzen großen US Konzerne hier quasi keine Steuern zahlen.
 
@terminated: Apple zahlt exakt nach der europäischen Steuerpolitik. Was kann Apple dafür wie die EU ihre Gesetze strickt? Wenn die EU die Steuerhoheit an die Mitgliedsstaaten weiterdelegiert (welches Land hat da wohl ganz laut geschrien?), dann hält man sich als Firma daran und sucht gerade als Globel Player sich die beste Konstellation raus.
 
@iPeople: Klar hat er mit der Aussage recht. Aber sollten Staaten jedem Unternehmen uneingeschränkt entgegenkommen? Ich denke eher Staaten sollten gemeinsam dafür sorgen, dass ordentlich Steuern fliessen - speziell bei riesigen Weltkonzernen die zum grossen Teil nicht lebenswichtige Luxusgüter verkaufen.
 
@Matico: Wo war die Aussage vom uneingeschränkt Entgegenkommen ?
 
@iPeople: Dein Zitat + "wo er recht hat hat er recht" suggeriert mir, dass du globale Steuerreformen und Vereinfachungen gut findest. Wenn das nicht so ist dann habe ich es falsch verstanden. Wenn du oben genanntes gut findest siehe meine Antwort oben.
 
@Matico: Ein global agierendes Unternehmen hat es mit zig verschiedenen Steuermodellen und Gesetzgebungungen zu tun. Das Unternehmen sucht sich das Land aus, wo es am einfachsten und billigsten ist. Das Gemecker über diese Firma ist dann hier immer sehr groß. Cook sagt nichts weiter, als das Die Welt global zusammenarbeiten müsste. Ich weiß nicht, was daran schlecht sein soll. Keiner hat was von uneingeschränktem Entgegenkommen der Staaten gegenüber den Firmen gesagt.
 
@iPeople: Ich bin kein militanter Globalisierungsgegner. Die Aussage nicht zu erkennen was daran schlecht sein soll empfinde ich jedoch als blauäugig. Das erinnert mich an die gleiche Steuerklasse für alle. Klingt schön einfach, wäre in meinen Augen jedoch eine ziemliche Katastrophe. Also, der Teufel steckt im Detail. Und die Rollen sind klar verteilt. Ein Unternehmen muss immer ohne Rücksicht auf Verluste auf die wirtschaftlichkeit schauen. Und der Staat bzw. die Staaten müssen entsprechend regulieren. Somit nehme ich einem Cook seine Rolle da nicht ab.
 
@iPeople: du brauchst es nicht zu versuchen. Man liest was man lesen will. Mir ist sowieso aufgefallen das unsere Jugend (gerade um Baujahr 90) ein riesiges Problem mit dem Textverständnis und Inhalt allgemein hat. Mit noch jüngeren habe ich zum Glück weniger zu tun aber ich ahne Schlimmes, gerade wenn man sich mit Mitarbeitern von den Unis unterhält.
 
@Yepyep: Der Witz ist, das genau jene, die kritisieren, dass Apple oder andere großen Konzerne sich den Standort nach Steuerhöhe aussuchen können, jetzt genau dagegen wettern, dass einer dieser Konzerne sagt: "Dann macht doch einheitliche Grundlagen". Verrückt, wa?
 
@iPeople: Hat er nicht, Staaten müssen für Besteuerung ihr eigenes Süppchen kochen
 
@0711: Dann hat Irland doch alles richtig gemacht.
 
@iPeople: Hätten Sie wären sie in keinem Wirtschaftsbund
Das sieht in den USA sogar sehr ähnlich aus ;)
 
@0711: Und genau das ist die Aussage von Cook, ein internationaler Wirtschaftsbund.
 
@iPeople: Nein das ist nicht die Aussage von Cook, Cook versucht zu relativieren und zu bagatelisieren. Auch frage ich mich was Staaten daran für ein Interesse haben sollten hier ein "globales" System zu etablieren, dazu sind die wirtschafträume viel zu großen Abweichungen unterworfen als hier eine "zentrale" umverteilungsmaschine alle glücklich machen würden...die einzahler/bezieher Staaten Quote wäre um ein vielfaches größer als z.B. in der EU oder Deutschland selbst.
Dass hier auch gewisse Grundvoraussetzungen für die Stabilität dieses "Wirtschaftsbunds" nötig sind sieht man schon an der EU und seinen vorgaben bevor überhaupt irgendwer daran teilnehmen kann...das solche vorgaben global erfüllt werden ist nicht mal in den kühnsten träumen denkbar
 
@0711: Du kannst seine Aussage gerne anders interpretieren. Es ist aber nunmal so, dass in einer Globalisierung Wirtschaftswelt auch globale, zum Teil einheitliche Grundlagen zu schaffen wären. Nichts anderes ist die getätigte und von mir zitierte Aussage. Die selbe Aussage haben Ökonomen schon vor 20 Jahren getätigt, auch da stimmte ich dem zu.
 
@iPeople: Welchen Gewinn haben die Staaten oder deren Bürger den aus der Globalisierungsbestrebung? Die Gewinner sind Unternehmen und nur wenige Staaten, das ist was Cook fordert. Was apple in Irland dem Wirtschaftsraum EU bringt ist ein Witz gegenüber dem was der Wirtschaftsraum EU Apple bringt...hier besteht das Gleichgewicht, nicht in irgend einer anderen Richtung. So sieht es in globalisierten Märkten überall aus, weniger "Gewinnerstaaten" und vor allem Gewinne für Großkonzerne...
 
@0711: Du hast soeben bestätigt, dass globale grundsätzliche Rahmenbedingungen nötig sind. Nichts anderes war auch die Aussage von Cook. Und ob es ein Gleichgewicht gibt, zwischen dem was Apple (oder eine andere Firma) einem bestimmten Wirtschaftsraum gibt und dem, was die Firma nimmt, kannst Du mit Sicherheit nicht beurteilen.
 
@iPeople: Warum nötig? Ich habe dir aufgezeigt warum es ein Problem ist und wer ein Interesse daran hat (wirtschaft) und wer weniger ein Interesse daran hat (Staaten/Bevölkerung)

Wenn man natürlich aus sicht des Unternehmens schaut ist das ganz bitter nötig, wenn man aus sicht der einfachen Bevölkerung schaut...jaaa, nein eher nicht.

Ich kann beurteilen dass Apple gemessen am gewinn den sie aus einer Region ziehen weit weniger bringt als ein kleines lokales Unternehmen wenn man dieses "hochrechnet"...das reicht mir um zu sagen dass großunternehmen wie apple einen Wettbewerbsvorteil haben der nicht gerechtfertigt ist.
 
@0711: "wenn man dieses hochrechnet" ... keine weitere Fragen mehr. Warum fällt mir gerade die Titelmusik von Pipi Langstrumpf ein ?
 
@iPeople: Du könntest ja begründen warum Apple oder generell Großkonzerne weniger abdrücken sollen als Tante Emma...
 
@0711: Sollen sie das? Wer behauptet das?
 
@iPeople: Deine Aussage
""wenn man dieses hochrechnet" ... keine weitere Fragen mehr. Warum fällt mir gerade die Titelmusik von Pipi Langstrumpf ein ?"
Wenn du mir vorwirst ich mach mir die welt wie sie mir gefällt in dem ich sage dass man nur hochrechnen muss um die eklatanten Ungerechtigkeiten aufzuzeigen vertrittst du offenbar eine kontra Meinung zu meiner die gleiche Besteuerung auch für großkonzerne fordert...dann sehe ich zwei wege
- großkonzerne sollen mehr zahlen
- großkonzerne sollen weniger zahlen
Nach ersterer Forderung haben deine bisherigen Aussagen nicht gewirkt, nach letzterem schon eher...wenn ich dir mit der annahme von letzterem unrecht getan haben sollte tut es mir leid, muss aber auch fragen warum großkonzerne mehr zahlen sollen?
 
@0711: Du interpretierst, das ist Dein Problem. Cook hat die Aussage getroffen, dass in einer globalen Wirtschaftswelt eine globale Steuerreform sinnvoll wäre, damit nicht jeder sein eigenes Süppchen kocht. Diesem habe ich zugestimmt. Was du da jetzt herauszulesen gedenkst, ist eine Sache Deiner Fantasie.

Deine Aussage war, wenn man es hochrechnet , leistet jeder Tante-Emma-Laden mehr als Apple oder jedes andere global agierende Unternehmen. Wenn man etwas hochrechnet, kann man viel so zurechtbiegen, es bleibt trotzdem reine Theorie, zumal (wie du unten mehrfach bewiesen hast) du die volkswirtschaftlichen Aspekte völlig außer acht lässt.
 
Andere Unternehmen schaffen auch Arbeitsplätze und bezahlen trotzdem Steuern. Mit dieser Argumentation müsste ja gar kein Unternehmer Steuern zahlen. Oder sollen die Steuern etwa proportional zur Unternehmensgröße sinken?
 
@pkon: Wo steht denn, dass er keine Steuern zahlt?
 
@glurak15: wo steht das cook steuern zahlt?
 
@glurak15: Indiz aus der Schweiz:

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/apple-zahlt-der-schweiz-kaum-steuern

Der Apple Store in Zürich ist Weltweit Nr. 1 wenn es um Quadratmeterumsätze geht.
 
@glurak15: Ich habe in erster Linie sein fehlendes Gerechtigkeitsbewusstsein bemängelt. Eine Quote von 0,005% (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/apple-in-irland-50-euro-steuern-fuer-eine-million-euro-gewinn-a-1110150.html) ist ein Schlag in die Magengegend für jeden ehrlichen Unternehmer, der in Deutschland über 20% Unternehmenssteuern bezahlt. Auch in Irland beträgt der Satz für "normale" Unternehmen ohne Apple-Rabatt übrigens 12,5%. Aber ja, eine Quote von 0,005% würde ich tatsächlich als nahezu "nichts" bezeichnen, auch wenn es absolut bei den Margen, die Apple erzielt, immer noch eine fühlbare Summe ist.
 
@pkon: Gut das mag sein. Aber ich seh immernoch nicht, wo das Problem ist. Wenn Apple mit Irland diesen Steuersatz ausmacht und diese einverstanden sind... Wer würde das nicht tun?
Zumal er ja jetzt mit dieser Aussage sich selbst ein Bein stellen könnte. Wenn der Steuersatz überall gleich wäre, dann gibts keine Möglichkeit mehr, solche Schlupflöcher zu nutzen.
Zumindest in dem Punkt hat er recht: Gerade in so einer globalisierten Welt sollte mal was einheitliches her. Ansonsten muss sich niemand beschweren, wenn die Firmen so was ausnutzen.
 
@pkon: Da ist genau das Problem. Konzerne können einen enormen Druck ausüben. Und obwohl sie ohnehin schon riesig sind verschaffen sie sich dann noch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber kleineren Unternehmen.
 
@pkon: Traurigerweise ist es aber genau so. Große Unternehmen bekommen immense Steuerentlastungen, da sie viele Tausend Mitarbeiter beschäftigen und durch diese ja auch schon Steuern zahlen.
 
@bigspid: Es kann aber nicht sein, dass kleine Unternehmen die immer ums überleben kämpfen relativ mehr zahlen, als Multimilliardendollar-Unternehmen, die 250 Mrd. auf der hohen Kante haben und sich drücken wo es nur geht und das gesparte Geld nicht mal in den Kreislauf zurückfließen lassen. Da müssen dafür dann Zentralbanken billiges Geld drucken...
 
@Knarzi81: Seh ich genauso...aus unserem Familienunternehmen gesprochen: In den ersten Jahren, in denen man Verluste fährt zahlt man "gnädigerweise" keine Steuern. Aber ab dem ersten Jahr, in denen ein Plus erwirtschaftet wurde (für das Jahr betrachtet), werden auf den Gewinn gleich >40% an Steuer fällig! Insgesamt steht man immer noch im Minus, aber der Staat holt sich den fetten Brocken. Sowas ist eine Sauerei. Wir haben allein knapp 5 Jahre gebraucht, bis wir die Anfangsinvestition wieder raus hatten (alles neben dem normalen täglichen Job und ohne Lohnauszahlung aus dem Familienunternehmen). Kleine und Mittelständische Unternehmen haben es in D einfach verdammt schwierig. Es ist keine Unterstützung da und nur künstliche Hindernisse...
 
@pkon:
Du sprichst hier aber eben von KMU's. Das ist leider der Fluch...solche Steuertricks können nur die ganz grossen Firmen anwenden.

Aber diese Steuergeschichte zeigt sehr gut wie lächerlich die EU eigentlich ist. Der Schweiz wird wegen Ihrer Steuerpolitik gedroht aber die EU hat Mitglieder die noch viel schlimmer sind.
 
Steuern sind Raub.
 
@MatthiasWolf: Nutzung der dadurch geschaffenen Infrastruktur und gesellschaftlichen Möglichkeiten ist dann genau was?
 
@0711: Infrastruktur und andere Dinge kann auch ein freier Markt bereitstellen, ohne Raub und Erpressung.
 
@MatthiasWolf: ahja und auch ordnungsorgane, soziale auffangnetze und co wird alles privatwirtschaftlich geleistet.

Es gibt Staaten die ohne all die staatliche Ordnung existieren, die funktionieren echt super! Warum wanderst du nicht in ein solches land aus? Scheint doch hier die überwiegende Mehrheit das grundsätzliche System nicht ernsthaft abzulehnen...dort kannst du ganz ohne staatlichen raub und Erpressung deinem dasein frönen
 
@0711: Wo gibt es denn bitteschön ein Ort ohne staatliches Chaos? In dem ein freier Markt existiert und alle Handlungen auf voluntaristischer Basis vollzogen werden und niemand zu etwas gezwungen wird? Bin ja mal sehr auf die Antwort gespannt.
 
@MatthiasWolf: Somalia hat keine Regierung, einen absolut freien Markt.

Gezwungen wirst du von staatsseite zu nichts und es ist auch nichts reglementiert, staatsorgane wie die polizei, öffentliche gesundheitsversorgung, straßenbau und co wirst du nicht antreffen...wer seinen besitz irgendwo hinsetzt wird von niemand behindert evtl kommt aber ein privater sicherheitsunternehmer.
Alles läuft komplett frei....Sicherheit ist Privatsache, Infrastruktur auch, Gesundheit auch.

So sehen eben "Staaten" (das was du forderst führt per definition zu einem nicht existenten staat) aus die nach dem prinzip funktionieren welches du bevorzugst.
 
@0711: Da hat sich wohl jemand nie mit Somalia auseinandergesetzt.
Nachdem die Regierung gestürzt wurde gab es Streitereien unter den Rebellen und daraufhin wurde es aus einem neuen Staat eben mehrere neue Staaten.
Das Ziel war nie eine staatenlose Gesellschaft und das Ergebnis war auch keine.

Google Anarchokapitalismus für Näheres wie eine Gesellschaft ohne Staat existieren kann
 
@MatthiasWolf: Mit Traumtänzereien verschwende ich selten meine Zeit, Somalia ist de facto Regierungslos auch wenn das nie das Ziel war...hier hast du keine "Raubsteuern" u.ä.. Alles liegt in freier privater Hand, das ist das Ergebnis was rauskommt wenn dies Realität wird. Die romantisierte unsinn um Anarchokapitalismus o.ä. fantasierereien funktionieren eben nicht. Privatisierte "Sicherheitsorgane" sind genau das wie Somalia momentan funktioniert.
Du kannst ja weiter an romantisierte fantasiekonstrukten festhalten und über realisitische Staatskonstrukte schimpfen, du ignorierst dabei lediglich die Realität...

Wünsche noch viel spaß
 
@0711: Mehrere Staaten bedeutet nun also regierungslos. Okay. Dann ziehe ich mal um.
 
was haben geschaffene arbeitsplätze mit den steuerabgaben zu tun?
 
@0711: Nichts. Aber man sollte das bei der Betrachtung der volkswirtschaftlichen Aspekte nicht unerwähnt lassen.
 
@iPeople: Doch, denn es hat damit rein gar nichts zu tun und ist völlig uninteressant in der Betrachtung zur Besteuerung
 
@0711: Sollte es aber nicht, darum geht es.
 
@iPeople: Das meint vielleicht Herr Cook, von Ökonomen habe ich das in der Form noch nicht gehört weil es speziell auch in sozialen Wirtschaftssystemen keinen Sinn ergibt.
 
@0711: Das ist genau wie bei Großhandel : je größer die Bestellung, desto höher kann der Rabatt ausfallen. Große Firmen generieren auf vielfältige Weise Steuern. Eine große Belegschaft generiert viel Einkommensteuern , ein viel verkauftes Produkt generiert viel Mehrwertsteuer.
 
@iPeople: Mehrwertsteuer ist nichts was das Unternehmen entrichtet, Einkommenssteuer ist nichts was das Unternehmen entrichtet usw usf

Du bringst lauter Beispiele die völlig belanglos sind
 
@0711: Ich habe nicht gesagt, dass die Unternehmen Mehrwertsteuer und Einkommenssteuer entrichten, sondern generieren. Diesen Unterschied sollte man schon verstehen.

Belanglos, weil du den Zusammenhang nicht sehen willst, möglicherweise aufgrund fehlenden Wissens im Bereich VWL.
 
@iPeople: "keine weitere Wertschöpfungsforderung gerechtfertigt"
 
@iPeople: Ich interpretiere deinen Kommentar bisher dahingehend, dass du der Meinung bist die entgangenen Steuereinnahmen durch das Unternehmen den Mitarbeitern in Form von höherer Einkommenssteuer und den Käufern in Form von höherer Umsatzsteuer aufzuerlegen?
Wäre zwar irgendwie auch eine Lösung, aber eine ziemlich unfaire, vor allem weil das dann darauf hinausläuft dass einer (Apple in dem Fall) noch mehr Gewinne abschöpft, wohingehend der kleine Mann dafür bestraft wird.
Oder wie genau stellst du dir vor die entgangenen Einnahmen gegenzufinanzieren?
 
@Breaker: Nein, das interpretierst Du falsch.
 
@0711: Die Einkommenssteuer, die jeder Mitarbeiter mit dem erhaltenen Lohn zahlt. Wenn man noch weiter geht, dann die daraus resutlierende Kaufkraft -> höhere Kaufraten und eine angeregte Kaufstimmung wirtschaftet allein über die Umsatzsteuer wieder in die Staatskasse.
 
@bigspid: Das sind die Steuerabgaben die der Mitarbeiter entrichtet, nicht das Unternehmen!
 
@0711: Die kann der Mitarbeiter aber nur entrichten, wenn sein Arbeitgeber gute Löhne zahlt, was dieser wiederum nur kann, wenn es ein starkes Unternehmen ist.
 
@iPeople: Völlig uninteressant, der Mitarbeiter bekommt nur dann Lohn wenn er dem Unternehmen etwas erwirtschaftet (über invest) und damit ist die Wertschöpfung des Unternehmens bereits erfüllt und keine weitere Wertschöpfungsforderung gerechtfertigt
 
@0711: Und der Mitarbeiter erwirtschaftet innerhalb der Wertschöpfungskette des Unternehmens. Ein Unternehmen, was kein Produkt am Markt hat, erwirtschaftet gar nichts.
 
@iPeople: wir drehen uns im kreis "keine weitere Wertschöpfungsforderung gerechtfertigt"
 
@0711: Wenn du das wirklich nicht im Zusammenhang siehst, dann hast du von BWL/VWL wohl keine Ahnung...
 
@bigspid: Es bleiben die Steuerabgaben der Mitarbeiter und nicht des Unternehmens...
 
@0711: Das hat auch keiner bestritten. Aber gäbe es diese Abgaben ohne das Unternehmen ?
 
@iPeople: Da Apple sich selbst vor allem durch das "drumrum" großrechnet...ja, dieses "drumrum" gibt's z.B. auch bei Android.

Allerdings ist das ja keine Einbahnstraße, den benefit den apple aus dem Markt zieht ist ein vielfaches dessen was investiert wird und das ist Wertschöpfung genug.
 
@0711: Löse Dich doch mal davon, dass die Aussage oben vom Apple-Chef kommt. Und ja richtig, das gilt für alle großen Unternehmen, wie auch z.B. Google. Und nun?

Dazu hätte ich gerne mal eine zumindest grobe Rechnung. Oder sagt Dir das lediglich Dein Bauchgefühl? Meinst Du wirklich, Irland zahlt tatsächlich mehr drauf, als es durch den Deal mit Apple bekommt? Ich bin auf Deine Zahlen gespannt. Und bitte keine Blogs als Quelle.
 
@iPeople: "Meinst Du wirklich, Irland zahlt tatsächlich mehr drauf, als es durch den Deal mit Apple bekommt?"
Wäre Irland nicht Mitglied eines Wirtschaftsbundes wäre diese Betrachtung völlig i.O. und absolut legitim. Nun nutzt Apple Irland aber nicht für Zugang zum Markt "Irland" sondern zum Markt EU und da entsteht eben das Problem...

Welche Zahlen willst du? Die Umsatzzahlen in der EU mit den entrichteten Steuern gegengerechnet? Oder die Rechnung über den "Mengenrabatt" in Irland? Die EU hat solch eine Rechnung angestellt, hast du wenn ich das richtig verfolgt habe auch mitbekommen, das Ergebnis zu dem die EU gekommen ist sollte dir also hinlangst bekannt sein.
Oder willst du eine Rechnung die aufzeigt das Apple in Deutschland die erwirtschafteten Gewinne nicht versteuert wie es ein national tätiges Unternehmen machen muss?
 
@0711: Und in jedem Land der EU, wo Apple seine Produkte verkauft, zahlen die Kunden Mehrwertsteuer.

Irland hatte diesen "Erfolg" nötig. Hätte Irland nicht mit diesem Vertrag locken können, hätten die Länder sich gegenseitig mit irgendwas überboten. Gewinner wären die reicheren Länder gewesen. Nun hat Irland eben die Steuereinnahmen von Apple, so what.

Ja ich kenne die "Rechnung" der EU. Kannst du sie wiedergeben , mit eigenen Worten oder plapperst Du nur nach?

Apple ist in D nicht ansässig , genau wie andere global agierende Konzerne. Was verlangst du, dass jedes globale Unternehmen in allen Ländern volle Steuern zahlt als wäre es ein einheimisches Unternehmen, ernsthaft ?
 
@0711: Sorry das ist einfach nur engstirnig...Du fragst was geschaffene Arbeitsplätze mit Steuern zu tun haben, da hast du einen Zusammenhang, schnurzpiepegal ob das vom Mitarbeiter oder Ubternehmen geleistet wird. Der Punkt ist: Neuer Arbeitsplatz = neuer Mitarbeiter = Einkommenssteuer wird gezahlt.
 
@iPeople: Das Irlands System nicht funktioniert hat man gesehen als sie kurz vor dem Bankrott standen...

Ja Unternehmen sollten dort ihre Steuern in der entsprechenden höhe entrichten müssen wo sie ihr zeug vertreiben
 
Recht hat er. Die Verteilung ist unterirdisch. Wie kann es dann möglich sein in Irland nach deren Gesetzen derartige Steuersätze überhaupt zu erlauben? Ich als Großunternehmer würde mir das ebenso überlegen, wohin ich mein Geld transfiriere.
Es wird immer dann gemeckert, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, an statt vorher die Rahmenbedingungen abzustecken.
 
@wingrill9: Die Rahmenbedingungen im Fall Irland standen ja vorher fest. Nur Irland hat die unterlaufen.
Und dafür gibts nun Druck von der EU.

Es ist einfach unglaublich, wie sich Staaten der EU aus deren Töpfen bedienen wollen und beim Rückgeben an die Gemeinschaft dann solche Zicken machen.
 
@LastFrontier: Aber da kann doch Apple nichts dafür. Apple ist nicht dazu da, alle Gesetzestexte zu kontrollieren und zu studieren. Wenn sie entsprechende Angebote erhalten - wie auch andere Firmen - dann wäre die Firme (hier Apple) dumm, wenn sie es nicht annehmen.
 
@wingrill9: Wenn du dich hier in Deutschland nicht über Besteuerungen informierst und dadurch keine oder zu wenig Steuern zahlst, wirst du auch bestaft.
Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. In USA ist das ebenso.

Apple kann man keinen Vorwurf machen, da die sich an irische Vorgaben gehalten haben. Die Iren aber nicht an europäische Richtlinien.
Daher ist ein Applebashing unangebracht.
 
@wingrill9: selbstverständlich kann man von internationalen firmen erwarten dass diese wie nationale unternehmen sich mit dem Steuerrecht auseinander setzen welches sie (aus)nutzen...ist ja auch nicht so dass apples Lobbying ausgaben nicht etwa zum ziel hätten das man möglichst günstige Vereinbarungen treffen kann. Irland ist da sicher mitschuldig, wäre Irland für sich allein wäre das auch völlig wurst gewesen...
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