Franzosen bauen Heizungen aus AMDs neuen Ryzen Pro-CPUs
Ein französisches Unternehmen will die neuesten Prozessoren von AMD verwenden, um Wohnungen und Büros zu heizen. Und das nicht etwa als Fernwärme-Nebenprojekt eines Datenzentrums, sondern durch rechnende, lokal aufzustellende Heizkörper.
Cloud-Heizung
AMD hatte das französische Unternehmen Qarnot kürzlich sogar zur Präsentation der neuen Ryzen Pro-Prozessoren eingeladen, wo es eigentlich um die Vorzüge der neuen Prozessoren für Business-Nutzer hinsichtlich der Performance und der Sicherheits-Features gehen sollte. Da mutete das Konzept der Franzosen durchaus etwas seltsam an.
Das Unternehmen bietet Heizkörper an, die jeweils rund 500 Watt Wärmeleistung bringen sollen. Als Wärmequelle dienen dabei drei integrierte Ryzen Pro-Prozessoren. Voraussetzung für den Einsatz der Systeme sind dabei natürlich sowohl Strom- als auch Internet-Anschluss. Allerdings sollen die anfallenden Energiekosten komplett von Qarnot übernommen werden, so dass man quasi an eine kostenlose Heizung kommt.
Das Geschäftsmodell sieht dann eine Vermarktung der Rechenkapazitäten vor. Denn die Heizungen sind im Kern natürlich Server, die in größerer Zahl zu einem dezentralen Cloud-Datenzentrum zusammengefasst werden. Gegenüber dem klassischen Konzept spart man so im Grund den Betrieb eines herkömmlichen Gebäudes mit der notwendigen Klimatisierung ein, während auf der anderen Seite Mehrkosten durch den höheren Wartungsaufwand hinzukommen dürften.
Bei dem Unternehmen ist man sich durchaus im Klaren darüber, dass das Konzept im Winter sicherlich gut funktioniert, man im Sommer aber damit rechnen muss, dass die Leute ihre Heizungen abschalten und somit auch die Rechenkapazitäten massiv sinken. Daher arbeitet man bereits an Ersatz-Systemen, bei denen die Abwärme einen Wasser-Boiler oder einen Pool heizt.
Cloud-Heizung
AMD hatte das französische Unternehmen Qarnot kürzlich sogar zur Präsentation der neuen Ryzen Pro-Prozessoren eingeladen, wo es eigentlich um die Vorzüge der neuen Prozessoren für Business-Nutzer hinsichtlich der Performance und der Sicherheits-Features gehen sollte. Da mutete das Konzept der Franzosen durchaus etwas seltsam an.
Das Unternehmen bietet Heizkörper an, die jeweils rund 500 Watt Wärmeleistung bringen sollen. Als Wärmequelle dienen dabei drei integrierte Ryzen Pro-Prozessoren. Voraussetzung für den Einsatz der Systeme sind dabei natürlich sowohl Strom- als auch Internet-Anschluss. Allerdings sollen die anfallenden Energiekosten komplett von Qarnot übernommen werden, so dass man quasi an eine kostenlose Heizung kommt.
Das Geschäftsmodell sieht dann eine Vermarktung der Rechenkapazitäten vor. Denn die Heizungen sind im Kern natürlich Server, die in größerer Zahl zu einem dezentralen Cloud-Datenzentrum zusammengefasst werden. Gegenüber dem klassischen Konzept spart man so im Grund den Betrieb eines herkömmlichen Gebäudes mit der notwendigen Klimatisierung ein, während auf der anderen Seite Mehrkosten durch den höheren Wartungsaufwand hinzukommen dürften.
Das Sommer-Problem ist bekannt
Die Heizungs-Server sehen im Grunde aus wie ein normaler Heizkörper. Sie sollen so konzipiert sein, dass sie geräuschlos laufen. Integrierte Lüfter gibt es also nicht, sondern die Abwärme wird direkt auf die Außenwand geleitet. In einem Pilotprojekt sollen ab Anfang des kommenden Jahres Sozial-Wohnungen und Büros in Bordeaux von 1.500 AMD-Chips beheizt werden.Bei dem Unternehmen ist man sich durchaus im Klaren darüber, dass das Konzept im Winter sicherlich gut funktioniert, man im Sommer aber damit rechnen muss, dass die Leute ihre Heizungen abschalten und somit auch die Rechenkapazitäten massiv sinken. Daher arbeitet man bereits an Ersatz-Systemen, bei denen die Abwärme einen Wasser-Boiler oder einen Pool heizt.
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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