Franzosen bauen Heizungen aus AMDs neuen Ryzen Pro-CPUs

Ein französisches Unternehmen will die neuesten Prozessoren von AMD verwenden, um Wohnungen und Büros zu heizen. Und das nicht etwa als Fernwärme-Nebenprojekt eines Datenzentrums, sondern durch rechnende, lokal aufzustellende Heizkörper. mehr... Amd, Ryzen, Zen Bildquelle: AMD Amd, Ryzen, Zen Amd, Ryzen, Zen AMD

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Man hat mich vor Jahren ausgelacht und "geminust", als ich sagte, AMD-CPUs sind bessere Heizungen
Tjo... MADE MY DAY!!! ;-))))))
Aber wenn das Unternehmen die Stromkosten übernimmt, finde ich das schon genial, denn die möchte ich nicht blechen ;-)
 
@Zonediver: So eine Heizung kannst du mit Intel genauso bauen. Sie wäre allerdings teurer, weil die CPUs mehr kosten.
 
@TiKu: Und größer, da die TDPs pro CPU geringer sind. (Im consumer Bereich...)
 
@Speggn: Und seit Jahrzehnten wissen wir, dass AMD und Intel ihre TDP anders messen..
 
@Speggn: 95 zu 91W TDP und die Intel werden wärmer da die Heatspreader seit einigen Generationen nicht mehr verlötet sind
 
@TiKu: ...also mit meinem 35W-i7 seh ich da kein Land... aber bitte - mit einem Dual-Xeon-Sys vieleicht...
 
@Zonediver: jeder i5/7-K kommt mit OC über 100W Verbrauch, kommt AVX dazu (und man kann die restriktiven Spezialtaktungen aushebeln) explodiert der Verbrauch/die Hitzeentwicklung. Skylake-X bekommst Du problemlos auf 300W und mehr - pro CPU.
Allerdings würde ich als Firma für "Heizungsbau" auch die verlöteten, preisgünstigeren AMD-CPUs vorziehen, zumal die Ryzen Octas die für Server so wichtige thread-Leistung zu einem günstigen Preispunkt anbieten.
 
@Zonediver: Mit einem ganzen Sys , wenn du alles darin am Anschlag laufen läßt --> da solltest du dann eher 1KW ansetzen ... je nach Umfang. alleine Die CPUs verballern je nach Gen 95 .. 140W. Meine Dual-, Quad- oder auch Octa-Xeon-Systeme haben alle wenigstens zwei etwa 1kW große NTs zwecks Redundanz und eins alleine schafft den ganzen Server, wobei es evtl noch Upgrades an NTs geben könnte, aber auch nur noch aufm Papier, ist von 2002/2003 ^^ und von 2010 etwa
 
@Zonediver: Stromkosten: Die Franzosen sind so dusselig und heizen auch so mit Strom. Bei denen kostet Strom ja auch kaum was, also bis vor einiger Zeit. Die setzen quasi komplett auf Atomkraft und wissen daher ja auch so nie, wohin mit dem produzierten Strom.

Bei einem Projekt, was ich vor knapp zehn Jahren am Rande miterleben durfte, haben die tatsächlich vorgeschlagen, ein Bürogebäude komplett mit Elektrizität (der höchsten Form von Energie) zu beheizen. Auf Nachfrage, wie sich das rechnen soll, haben die kWh-Preise aufgerufen, da hättet ihr euch alle keine Gedanken mehr um euren Stromverbrauch gemacht.

Leider haben die Im Sommer nicht nur das Problem mit der Abwärme in den Heizkörpern, auch deren Atommeiler brauchen Kühlung und bei einer Trockenperiode im Sommer, kann den Flüssen nicht soviel Abwärme zugeleitet werden, sonst geht der Fischbestand hopps. So entsteht quasi auch weniger Strom, der die CPU-Heizkörper überhaupt antreiben könnte.

Allerdings gehen bei den Franzosen auch jährlich immer viele Senioren über die Wipper / Wupper, da nicht genug Strom für die Klimaanlagen zur Verfügung steht. Frankreich wird dann zu einem riesigen ICE ohne Klimatisierung ... na dann mal rein ins Getümmel.
 
@Mega-Bryte:
Die Franzosen planen allerdings den Anteil des Atomstroms auf 50% der Gesamtproduktion elektrischen Stroms abzusenken.
Das geschieht einfach dadurch dass die ältesten Atommeiler abgeschaltet werden u. keine neuen mehr als Ersatz dafür gebaut werden.
 
@Winnie2: Trotzdem ist es dann nicht unbedingt sinnvoll, den Strom auch noch zum Heizen zu nutzen.
 
@tisali: so sieht es aus, die erzeugen mit Kernspaltung Hitze, die sie dann an Wasser abgeben, das zu Dampf erhitzen und dann im Überdruck einer Entspannungsturbine zuuführen, die daraus dann Strom macht und anschließend nimmt man den Strom und macht wieder Hitze?! Irgendwie ein bissel schizo!
 
@Mega-Bryte: nur weil du keine Energie effiziente Stromleitung kennst sind die Franzosen dusselig ?
Ich heute seit drei Jahren mit Strom und komme günstiger als Gas, öhl, Pellets etc... Gewusst wie, kleiner ;-)
 
@M_Rhein: Energie effiziente Stromleitung? Was soll das sein?
500mm2 mit 0.0001 Ohm/km?

Und mit deinem gewusst wie bist du doch sicherlich schon Millionär.
Hast ja sämtliche Heizungsbauer und Physiker schon in ihre Schranken verwiesen und verdienst einen haufen Geld mit Energieberatung.
 
@Paradise:
Tatsächlich werden einige neue Häuser nur noch per Strom beheizt.
Der Wärmetauscher an der Außenwand läuft bis zu einer gewissen Temperaturdifferenz effizienter als die restlichen Möglichkeiten.
Eine kleine Gastherme ist nur noch zur Unterstützung im Winter eingebaut, wenn das Klimagerät durch die hohe Temperaturunterschiede ineffizient wird.
 
@Mixermachine: Meinst du so einen Wärmetauscher den man im freien aufstellt? Da haben wir uns mal einen Kostenvoranschlag machen lassen. So ein Teil verursacht so viel Stromkosten das wir auch bei Öl bleiben können.

Die Minusklicker mögen mir doch bitte man erklären was eine "energieeffiziente Stromleitung" ist.
 
@Paradise:
Vl gibt es bei neuen Häusern eine Förderung?
Meine Eltern haben auf jeden Fall so etwas installiert als sie neugebaut haben.

Denke mal eine Stromleitung mit sehr hoher Spannung.
Da hat man wenige Leitungsverluste.
Hängt aber weniger von der Leitung den von der Umspannung ab
 
@Mixermachine: es gibt keine Wärmetauscher, es gibt nur Wärmeübertrager! Schon rein schulphysikalisch betrachtet kann es keinen Wärmeaustausch geben! Wenn einer von euch das doch geschafft hat, dann ist ihm der (K-)Nobelpreis sicher!
 
@Mega-Bryte:
Allgemeiner Sprachgebrauch:
http://www.duden.de/rechtschreibung/Waermetauscher
 
@Mixermachine: Wenn die Herrschaften nichts von Technik verstehen, dann sollen sie bitte auch die Finger von Definitionen lassen! Es ist so schön, dass die deutsche Sprache so präzise formulieren kann und dann kommen Buchstabenjongleure und schreiben aus absoluter Unkenntnis wieder was "falsch" (zwar nicht grammatisch, aber technisch)!

Man hätte sich durchaus vor der Veröffentlichung mit einem Fachmann für Heizungs und Kältetechnik hinsetzen können oder einfach nur mal nen Professor in ner Hochschule anfragen können. Und schon wäre man darauf gekommen, dass dieser Begriff zwar lange Zeit verwendet wurde, aber heute aus Prinzipien der genau(er)en Beschreibung von physikalischen Vorgängen nicht mehr verwendet wird.
 
@Mega-Bryte: achso jetzt soll man auch zu einem Professor gehen...

OK wir haben verstanden. Wärmetauscher gibt es nicht, Lehrbücher sind falsch und Millionen Dokumente darüber müssen verbrannt werden.

Mal davon abgesehen dass man nicht nur mit Wärmetauscher (achja gibt's ja nicht) heizen kann, das geht auch mit infrarot.. aber bevor ich weiterschicken besuche ich erst noch einen Professor voll. Gibt es ja nicht einmal infrarot ;-)
 
@Mega-Bryte: Das schlimme ist das Strom eigentlich die einfachste Art wäre um Räume zu heizen. Man müsste nicht Kessel, Wasser, Rohre usw mit heizen die wiederum auskühlen. Aber unsere Strompreise machen das ganze eben wieder zunichte.

Mit einer Stromheizung in jedem Raum wäre das alles so einfach zu regeln. Aber ne, besser Leitungen kreuz und quer durchs Haus, hydraulischer Abgleich, Ventile, Pumpen, Öltank, Gasleitung, Wartung, Brenner, Fußbodenheizung spülen, Zirkulationspumpe und und und...
 
@Paradise: Es mag durchaus die "einfachste" Möglichkeit sein, es ist aber niemals die komfortabelste oder effiezenteste in Bezug auf die Folgekosten. Man darf nicht nur dielaufenden Kosten betrachten, man muß auch die Erstehungskosten betrachten. Und die würden ja nicht an der Hauswand oder im eigenen Unterverteiler aufhören. Jeder Haushalt würde eine deutlich dicker Zuleitung benötigen und wir würden ganz schnell auch wieder Atommeiler bauen, weil die Braunkohle und Erdgasverfeuerung (Erdöl im öffentlichen Kraftwerk?) es nicht stemmen können.
 
@Mega-Bryte: haben mal paar rechenkünstler ausgerechnet, das wenn man zum atomstrom alle subventionskosten, nachlaufkosten (wie versicherungen) und folgekosten (abbau und entsorgung) einkalkuliert wie es bei anderen stromerzeugungsformen auch gemacht wird der atomstrom 10mal teurer als solar und wind liegen müsste (über 2 euro pro KWH).
 
@Lucy Fagott: Und genau diese Kosten werden nach der Privatisierung des Gewinns auf alle Bundesbürger allgemein umgelegt durch die dummen Politiker! Die schmeißen dann die sauer erarbeiteten Steuermilliarden wieder vollmundig ausm Fenster oder besser gleich in den Kamin!
 
@Zonediver: Kenn ich das Problem mit de Lachen..
 
Dafür dürften sich die alten FX-Prozessoren besser eignen.. ^^
 
@Chris Sedlmair: Vermutlich ;-)
 
@Chris Sedlmair: Noch besser eignet sich Nvidia als Heizung.
 
@Chris Sedlmair: Ja, oder wenigstens die Skylake-X CPUs mit ihrer Zahnpaster unter dem Heatpreader... Die Ryzen CPUs sind ja ausnahmsweise mal von der TDP besser als INTEL.
 
@Clawhammer: @jediknight: Ganz ruhig. Hatte von 2012 bis Mai 2017 selbst nen FX-8320 und lebe seit >15 Jahren ohne Intel und Ngreedia. Aber der FX hatte wirklich ein Hitzeproblem. Oft nicht mal die CPU selbst, sondern die Stromwandler. Der alte FX liegt hier übrigens immer noch herum und ich suche ein möglichst günstiges AM3 Board, auf dem die Wandler auch ohne top blow Kühler nicht aussteigen. Ich würde gerne ein sekundäres System bauen mit dem alten FX.
 
@Chris Sedlmair: oder Pentium 4 3.8ghz. Das sind die ich kenne mit Abstand heißesten CPUs.
 
@Chris Sedlmair: oO es geht doch am Ende darum über die Rechenleistung die Stromkosten wieder gut zu machen
 
AMD hat damit mehr verkaufte CPUs.
 
@jediknight: Nicht nur das. Ich finde jetzt die Idee insgesamt auch innovativ. Die Hitze sollte nicht verschwendet werden, egal von welchem Hersteller die CPUs sind.
 
wie will man mit 3 Ryzen pro (der Ryzen 7 PRO 1700X hat 95W TDP) man mit 500 Watt heizen?

wären zum verheizen nicht eher die i9 praktischer dank höherer Wärmeabgabe?
 
@My1: naja die 95W lassen sich mit ein wenig OC schon erheblich erhöhen ^^
 
@isedulkt: muss man nur aufpassen dass die wärme auch schnell genug von der heizung verschwindet, denn wärmestau kann man sich da nicht leisten wenn man overclockt
 
@My1: Keramikkühlkörper? die Spaceshuttles hatten Keramikkacheln als Hitzeschild!
 
@Mega-Bryte: okay? ich meine zumindest bei normalen heizungen dauerts ja bspw bekanntermaßen gefühlt ewig bis die mal gleichmäßig warm werden, daher meine sorge.
 
@My1: sieh dir mal die 1950er an da kommste auf 500 watt bei 3 stck die bieten da aber auch deutlich mehr leistung
 
@timeghost2012: war 1950 nicht aber iirc Threadripper und nicht ryzen?
 
@My1: also laut AMDs eigenen Unterlagen und auch laut der Prozessoraufschrift heißen die Dinger "AMD Ryzen Threadripper"

http://images.anandtech.com/doci/11697/23_-_1950x_678x452.jpg

Und hier im Artikel die Abbildung, die aus der Präsentation stammt:

http://marketrealist.com/2017/08/what-amds-ryzen-threadripper-offers-consumers/
 
@Mega-Bryte: na toll chaos, die heißen beide ryzen, sind in der selben generation aber von sockel und co inkompatibel. sowas macht ja immer wieder spaß (natürlich NICHT!)
 
@My1: nix chaos,

in beiden Prozessoren sind dieselben Bauteile enthalten, lediglich Funktionen zur internen Kommunikation der CCX wie InfiniBand oder 32 statt 24 PCIe-Lanes je CCX und ECC-RAM bei den Threadrippern (nicht reg. ECC).

Theoretisch sollte es möglich sein, zwei Ryzen 7 1800x und kleiner mit eben diesen Features zu versehen und auf Dual-Sockel Platinen betreiben zu können, wenn es diese Hardware denn so gäbe.
 
@My1: wenn dies "normale" Server sind, welche in einer Bauform betrieben werden, kommt da noch einiges an Abwärme durch andere Komponenten hinzu. Speicher/Netzwerkkarten produzieren nicht unerheblich Wärme. Wenn ich mir unsere 10GBe Netzwerkkarten so anschaue, könnten die bald genauso viel Abwärme produzieren.... :)
 
@skyjagger: ich hab daheim noch einen ARECA RAID Controller für PCIe x8 liegen (4x SATA) macht locker RAID5 in Hardware und hat deshalb nicht nur nen Kühlkörper sondern auch nen Lüfter drauf ... so wie früher die heißen Sockel7 CPUs oder sogar noch größer als bei ner Elsa Erazor III. Ich hab auch noch ne DELL PCIe x1 Ageia PPU mit 4pin Molex in Betrieb in meinem DX9.0c PC für alles bis zu Battlefield 2 (7800GTX SLI). Die PPU hat auch nen Quirl drauf.

Von daher früher viele Techniken stromhungriger als heute, aber 10GbE ist heutzutage eigentlich nix besonderes ohne Kühlung!
 
@Mega-Bryte: Ich weiß das die 10GBe Adapter mit Kühler nix besonderes sind. Die Aussage war ja auch auf den Beitrag von "My1" bezogen, das die CPU nicht die einzige Wärmequelle in einem Server ist. :)
 
@skyjagger: ja klar, so ein server ist schließlich auf optimalen wirtschaftlichen betrieb ausgelegt und nicht auf optimalen thermischen betrieb. dass dabei mal etwas wenig luft an gewissen bereiche im case kommt, ist in kauf genommen worden.

das merkt man alleine schon daran, wie harstäubend schnell und damit laut die lüfter in servern drehen ... alles eine hommage an die packungsdichte im rack.
 
och 2 - 5 Athlon K6 das wird auch genug warm und die sind schön billig. Wer übernimmt die Stromrechnung? Damait kann man bestimmt noch nen server machen der Tetris streamed. hahahaha. nee aber so eigendlich ne geile Idee, und ich glaube nicht das man da 2000 € und mehr Wartungskosten hat. Würds das in Deutschland geben würd ich echt drüber nachdenken.
 
@HeavyM: Steht im Text das du den Strom nicht zahlst! Und nix mit Tetris, die Rechnen echte sachen die Benötigt werden! Sonst hätte die idee 0 Sinn
 
@HeavyM: Völlig sinnlos. Die K6 oder und noch viel mehr die Pentium 4 heizen zwar wie wahnsinnig aber sind so ineffizient das es schon fast fahrlässig wäre die Teile noch zu betreiben. Es geht ja darum die Stromkosten mit Rechenleistung zu bezahlen und das geht nur wenn pro verbrauchten Watt entsprechend viel Rechenleistung erzeugt wird. Die Intelprozessoren sind für das Projekt völlig ungeeignet, zwar sind die Pro Takt ein wenig effizienter als die Ryzen aber da Intel nur Zahnpasta unter die Heatspreader schmiert wäre der Temperaturunterschied vom CPU DIE bis zum Kühlkörper einfach zu hoch um die mit Vollast und nahezu passiver Kühlung zu betreiben. Ich glaube kaum das sich die Leute die so ein Teil haben wollen einen Heizlüfter in die Wohnung stellen wollen.
 
Wegen sowas hatte ich auch viele Jahre lang verschiedene Rechner für Winter und Sommer. ;)
Aber jetzt wo es langsam kühler wird sind die Mining-Rigs wirklich Gold wert.
 
@Johnny Cache: Besser noch verschiedene Clocking und Cooling Einstellungen je nach Jahreszeit.
Im Winter Takt hoch und Kühlung teilweise sogar runter. Im Sommer Takt runter und Kühlung rauf. Da hat man was vom Winter. Mehr Wärme und mehr Frames beim Counter-Strike gewinnen. :)
 
@MancusNemo: Kühlung runter ist doch quatsch. Dadurch dauerts nur länger nach dem Einschalten bis es warm wird (dafür bleibts dann bissi besser warm). Die produzierte Gesamtwärme bleibt aber gleich (oder weniger, weil der Prozessor wegen Hitze runtertaktet).
 
April, April!
 
@deeoneo: hab auch kurz überlegt gleicher Gedanke aber nee, ist September
 
Das Konzept könnte man echt gut übernehmen. Wenn ich mir überlege wieviele Prozessoren hier laufen, die alle für sich Wärme bringen was aber total uneffizient ist. Wenn die Prozessoren alle Zentral in einem Gehäuse wären und die Geräte die Rechenleistung einfach quasi darüber streamen würden hätt ich nen verdammt guten Heizkörper. Da ist selbst der Stromverbrauch sekundär, da die Geräte den Strom eh brauchen. Alles in allem könnte ich bestimmt mein EG mit 55 qm damit Heizen. effektiv wären die Heizkosten damit halbiert.
 
@HeavyM: Soweit die Theorie. Die Praxis: Wärme durch Strom hat einen sehr schlechten Wirkungsgrad. Letztlich hast du höherer Kosten weil du mehr Energie aufwenden muss als bei Gas oder Öl. ;-)
 
@Akkon31/41: Wärme durch stro, hat den besten Wirkungsgrad aller Wärmeerzeuger. Ca 98% des Stroms werden in einem Durchlauferhitzer zum Beispiel an das Wasser abgegeben. Bei einer Modernen Gas - Heizung ca 90 - 95%. Ein Heizlüfter gibt auch fast die gesamte Elektrische Energie auf die Umgebung ab.

Der Wirkungsgrad ab der Primären Energieerzeugung ist geringer, da gebe ich dir recht. Wird ja auch nur Öl/Kohle/Gas verbrannt + Transport. Aber das hat uns als Endverbraucher nicht zu interessieren.

Ich bin gerade echt amüsiert.... zu behaupten wir wären nicht in der Lage Strom effizient in Wärme umzusetzten.... lol....
 
@Akkon31/41: er sagte doch, die Rechner laufen sowieso. diese Energie wird so oder so benötigt
 
was waren das noch für Zeiten..als man ein C64 Netzteil zum Füße wärmen benutzen konnte :)
 
Heizung per Strom? Deja-vu. Gab es schon einmal, nannte sich Nachtspeicheröfen. Die Zukunft des heißens. Ging dann gewaltig nach hinten los. Meine Ur- und Großeltern haben damals drauf gesetzt. Im Winter war es bei denen immer sehr kalt, weil die Energiekosten doch relativ hoch sind. Und das wird hier nicht anders laufen. Je nach Anzahl und größe der Räume müssen dann etliche in die Wohnung. Die dabei anfallenden Stromkosten wird der Firma das Genick brechen. Denn man kann das hier nicht mit einem Rechenzetrum vergleichen. Wird die Wohnung zu warm (es gibt auch milde Winter), dann ziehen die Leute irgendwann den Stecker und die Kisten bringen dann somit nichts ein. Und, letztlich sind es PCs die Wartung brauchen, entweder Soft- oder Hardware. Wenn dann da kein Techniker zeitnah an die Kiste kommt, haben sie ebenfalls Verlust.
 
@Akkon31/41: Du vergisst dabei aber eines : in den europäischen Nachbarländernist der Strom günstiger als bei uns. Gerade in Frankreich. Auch in Canada wird überwiegend mit Strom geheizt.
Und unserer Nachbarländer kriegen unseren Energiewendestrom sogar hinterher geworfen, weil ein paar Mimosen sich bei uns an neuen Stromtrassen stören.

Ist doch absurd, dass der bei uns produzierte Ökstrom hier in D doppelt so teuer verkauft wird als z.B. an die Niederländer.
Tatsächlich produziert D derzeit mehr Ökostrom als sie verbrauchen können.
 
@LastFrontier: Erst mal eines klar stellen, wir produzieren <20% an regenerativen Strom! Die EEG-Umlage zahlt ausschließlich der deutsche Michel (selbst auf Atomstrom), also weder die Industrie, noch das Ausland, an denen wir Strom exportieren. Mit Strom heizen ist mitlerweile die sparsamste Variante, denn es gibt ja schließlich die IR-Heizörper, die selbst kühl bleiben, aber die umliegenden Objekte aufwärmt. Stell dir mal selbst die Frage, wer kassiert denn die EEG-Umlage!
 
@Roger_Tuff: So tief wollte ich jetzt gar nicht in die Materie rein. Dass der deutsche Verbraucher aber seit Jahrzehnten zugunsten der Stzromerzeuger regelrecht beschissen wird ist mir schon klar.
 
500 Watt für das Heizen? Da freuen die Stromanbieter auf die hohen Rechnung.
 
@Deafmobil: Die man dann nicht selbst tragen muss. Ist doch nur eine Auslagerung des PCs aus einem Rechenzentrum in einen Privathaushalt. Das Teil bräuchte dann einen eigenen Zähler, und der gezählte Betrag wird von der Haushaltsabrechnung abgezogen.

Dieser wird vom Vermieter der "Heizung" an den Enervgieversorger gezahlt.

Win Win für alle:
Bürger bekommt kostenlose Heizung
IT Dienstleister spart sich das Rechenzentrum, nutzt vorhandene Infrastruktur (die dann aber bald an ihre Grenzen kommen würde)
 
find ich nen gewagten Schritt, aber definitiv in die richtige Richtung.
 
Musste grad kurz das Datum prüfen :)
 
Sie mussten extra Ryzen Prozessoren nehmen, weil mit Skylake-X die Brandgefahr zu hoch war! :D
 
@weyoun3000: ne, weil es kaum noch Pentium 4 zu kaufen gibt ;)
 
Früher hat man zu Zeiten der AMD Athlon-Prozzis die Intel-Prozessoren als "elektronische Heizung bzw. Heizplatten" verschrien. Jetzt sind sie selber dran. Die Leistungsaufnahme dieser elektronischen Heizplatten sind ja nun wirklich nicht ohne und die Kühlung aufwändiger. Für mich ist das nichts. Prozzis bis 90 Watt Leistungsaufnahme kann man ja noch halbwegs geräuscharm kühlen, aber dass hier.....nee...nee...nee.
Ich habe noch einen i7-3770k und der "schnurpselt" fast unhörbar sich hin und wird maximal 50 °C warm. So sollte es auch sein. Aber eine Heizung daraus zu machen hört sich wie ein Witz an.
 
@snuffkin:

die ersten Athlons waren damals richtige Bratpfannen..ohne vernünftigen Lüfter lief garnix
 
@Computerfreak-007: Durons damals auch
 
Das Problem was ich sehe, ist dass 500Watt Heizleistung nicht wirklich viel ist. Ein größeren Raum damit effektiv zu heizen wird schon schwierig. Also braucht man dann mehrere dieser "Heizungen" und dann wird es mit der normalen Stromverkabelung auch schon wieder sehr interessant.
 
Das Konzept wäre vor ein paar Jahren vielleicht noch etwas effektiver gewesen. Zugegeben, die Rechenleistung war geringer aber im Gegenzug die Heizleistung um ein vielfaches höher.
 
Hmm hättens doch die alten pentium IV Bratpfannen für nutzen können. :D
 
Fehlt nur noch, dass sie einen Toaster damit bauen :)
 
ich weiß ja nicht wie der Netzausbau bei den Franzosen aussieht. Aber ihne gute Anbindung bringt es dem Unternehmen doch überhaupt nicht, so viel Rechenleistung zu haben.

Oder hab ich das Konzept falsch verstanden, dass sie nach dem kauf einer solchen Heizung die Betriebskosten übernehmen und dafür Zugriff auf Rechenleustung bekommen?
 
dafür sollten sie aber dann eher die x299 plattform und einen von den i9 nehmen :D
 
IBM hat es schon angewandt sogar vor dem Power7 System also schon paar Jahre her
 
Wenn man es noch schaffen würde, dass das Ding im Sommer kühlt, dann wäre das echt ein interessantes Konzept. Bei vielen Dingen könnte man sich eine gewisse Dezentralisierung vorstellen.
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