Zu dick für die Feuerwehr? Dann rette die Cyber-Anlagen des Tischlers!
Teure Fachkräfte aus der freien Wirtschaft konnte man für die so genannte Cyberwehr, die bei IT-Angriffen zu Hilfe eilen sollte, offenbar nicht begeistern. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will nun ersatzweise auf Jugendliche zurückgreifen, die für die Feuerwehr nicht geeignet sind.
Infografik: Sicherheitsrisiko Software
Junge Menschen würden so die Möglichkeit erhalten, zu sagen: "Ich hacke auch sonst gerne, dann hacke ich mal für die Guten." Mit diesen Worten zitiert die Nachrichtenagentur DPA den Minister, der den Vorschlag auf einer Wahlkampfveranstaltung in Bremen unterbreitete. Die CDU hatte zu dieser unter anderem ehrenamtliche Mitglieder von Feuerwehren und Technischem Hilfswerk geladen.
Diesen will de Maizière aber keineswegs den Nachwuchs für eine IT-Eingreiftruppe abwerben. Eine Art Cyber-Feuerwehr sei aus seiner Sicht aber eine Chance, junge Menschen für einen Dienst an der Allgemeinheit zu gewinnen, die man auf keinen Fall mehr zur Freiwilligen Feuerwehr holen könnte.
Aus seiner Sicht könnte solch eine Organisation sogar eng an die Feuerwehren und das THW angebunden sein. Die bereits vorhandenen Strukturen ließen sich nutzen, um solch eine Einrichtung auf die Beine zu stellen - und auch mit diesen wäre dies eine riesige Herausforderung, ist sich de Maizière sicher.
Wenig Begeisterung dürfte der Vorschlag wohl bei jenen wecken, die sich eine kleine Existenz damit aufgebaut haben, unerfahrenen Nutzern bei PC-Problemen zu helfen. Und es steht auch zu vermuten, dass die Leute bei den Freiwilligen Feuerwehren kaum die Zeit übrig haben werden, um auch noch Jugendliche dabei zu betreuen, wenn sie abgestürzte Rechner beim Tischler wieder in Gang bringen.
Infografik: Sicherheitsrisiko Software
Junge Menschen würden so die Möglichkeit erhalten, zu sagen: "Ich hacke auch sonst gerne, dann hacke ich mal für die Guten." Mit diesen Worten zitiert die Nachrichtenagentur DPA den Minister, der den Vorschlag auf einer Wahlkampfveranstaltung in Bremen unterbreitete. Die CDU hatte zu dieser unter anderem ehrenamtliche Mitglieder von Feuerwehren und Technischem Hilfswerk geladen.
Diesen will de Maizière aber keineswegs den Nachwuchs für eine IT-Eingreiftruppe abwerben. Eine Art Cyber-Feuerwehr sei aus seiner Sicht aber eine Chance, junge Menschen für einen Dienst an der Allgemeinheit zu gewinnen, die man auf keinen Fall mehr zur Freiwilligen Feuerwehr holen könnte.
Feuerwehr soll das mit erledigen
Aus Sicht des Innenministers wäre der Nutzen einer solchen Organisation ebenfalls nicht zu vernachlässigen. "Wer hilft denn da dem kleinen Tischler, dem Handwerker, dem mittelständischen Unternehmen? Wenn's brennt, ruft er die Feuerwehr. Wen ruft der eigentlich an, wenn seine Cyber-Anlage ausfällt?", so de Maizière.Aus seiner Sicht könnte solch eine Organisation sogar eng an die Feuerwehren und das THW angebunden sein. Die bereits vorhandenen Strukturen ließen sich nutzen, um solch eine Einrichtung auf die Beine zu stellen - und auch mit diesen wäre dies eine riesige Herausforderung, ist sich de Maizière sicher.
Wenig Begeisterung dürfte der Vorschlag wohl bei jenen wecken, die sich eine kleine Existenz damit aufgebaut haben, unerfahrenen Nutzern bei PC-Problemen zu helfen. Und es steht auch zu vermuten, dass die Leute bei den Freiwilligen Feuerwehren kaum die Zeit übrig haben werden, um auch noch Jugendliche dabei zu betreuen, wenn sie abgestürzte Rechner beim Tischler wieder in Gang bringen.
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Christian Kahle
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