Erstes europäisches Mobilfunknetz bietet Gigabit für den Alltag an
Auf Basis von Nokia-Hardware konnte der erste kommerzielle Betrieb von LTE-Mobilfunk mit quasi Gigabit-Bandbreiten aufgenommen werden. Die Aufrüstung erfolgte im Rahmen des Netzausbaus beim russischen Betreiber MegaFon und beschränkt sich aktuell auf dessen Infrastruktur in Moskau.
Möglich wird die Steigerung der Geschwindigkeit durch eine Kanalbündelung auf 4x4 MIMO-Technologie. Daten werden hier beispielsweise auf zwei jeweils 20 Megahertz breiten Bändern im 2,6-Gigahertz-Spektrum übertragen, hinzu kommt auch noch ein Anteil aus dem 1,8-Gigahertz-Spektrum. In Tests nach der Aktivierung der ersten Funkzellen wurden so Datenraten von 979 Megabit pro Sekunde erreicht.
Um die neue LTE-Leistungsklasse zu realisieren, wurden die Basisstationen mit den Flexi Multiradio- und AirScale-Modulen von Nokia ausgestattet. Aktuell gibt es allerdings nur recht wenige Nutzer, die die schnellen Bandbreiten bereits ausprobieren können. Als einziges Gerät auf dem europäischen Markt kann hier derzeit das Sony Xperia XZ Premium genutzt werden, das mit dem LTE-Modem Snapdragon X16 von Qualcomm ausgestattet ist.
Derzeit steht noch nicht fest, ob und wann MegaFon die Technologie auch außerhalb Moskaus zum Einsatz bringen wird. Das hängt zum Teil nicht nur von den Gegebenheiten des Marktes ab, sondern auch, über welche Funklizenzen das Unternehmen jeweils vor Ort verfügt. In der Region Moskau verfügt man über eine ziemlich günstige Frequenzverteilung.
Gigabit-LTE ist aber auch bei diversen anderen europäischen Netzbetreibern ein Thema. Bisher fanden bereits verschiedene Testläufe statt, darunter in Großbritannien und Monaco. In Finnland will der Netzbetreiber DNA ebenfalls entsprechende Hardware in Betrieb nehmen - allerdings in wesentlich kleinerem Rahmen in der Funkzelle, die das Dorf Karuby in der Nähe Helsinkis versorgt - auch dies ist letztlich also erst einmal vor allem ein Testbetrieb.
Um die neue LTE-Leistungsklasse zu realisieren, wurden die Basisstationen mit den Flexi Multiradio- und AirScale-Modulen von Nokia ausgestattet. Aktuell gibt es allerdings nur recht wenige Nutzer, die die schnellen Bandbreiten bereits ausprobieren können. Als einziges Gerät auf dem europäischen Markt kann hier derzeit das Sony Xperia XZ Premium genutzt werden, das mit dem LTE-Modem Snapdragon X16 von Qualcomm ausgestattet ist.
Derzeit steht noch nicht fest, ob und wann MegaFon die Technologie auch außerhalb Moskaus zum Einsatz bringen wird. Das hängt zum Teil nicht nur von den Gegebenheiten des Marktes ab, sondern auch, über welche Funklizenzen das Unternehmen jeweils vor Ort verfügt. In der Region Moskau verfügt man über eine ziemlich günstige Frequenzverteilung.
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Christian Kahle
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