Google zahlt für festen Platz auf Apples iOS extrem viel Geld
Google gibt inzwischen wohl immer größere Summen dafür aus, um die Standard-Suchmaschine auf Apples Mobile-Plattform zu bleiben. Auch deshalb ist Apples Umsatz im Services-Segment zuletzt auf neue Höchstwerte in der Unternehmensgeschichte gestiegen.
Infografik: So setzt sich Apples Umsatz zusammen
Das Beratungshaus Bernstein geht laut einem CNBC-Bericht in einer aktuellen Analyse für Investoren davon aus, dass Google in diesem Jahr rund 3 Milliarden Dollar an Apple überweisen wird, um weiterhin die Suchmaschine der Wahl zu sein, wenn die Anwender einen Suchbegriff in das Eingabefeld des Safari unter iOS eintippen. Vor drei Jahren zahlte man für dieses Privileg erst etwa eine Milliarde Dollar im Jahr.
Für Apple ist das Ganze ein extrem einträgliches Geschäft. Immerhin kostet es das Unternehmen nun keinerlei Aufwand, dafür zu sorgen, dass die Eingaben im Safari an Google weitergereicht werden. Der große Erfolg der eigenen Mobile-Plattform kann entsprechend so gut vergoldet werden, dass quasi die gesamten Einnahmen letztlich auch einen Gewinn darstellen. Somit würden die Überweisungen Googles allein in diesem Jahr rund 5 Prozent des operativen Gewinns ausmachen - und die starke Steigerung der Zahlungen hätten zu einem Viertel des Gewinnwachstums Apples beigetragen.
Google muss an dieser Stelle hingegen stets eine Abwägung treffen: Auf der einen Seite ist die Suchmaschine so gut und populär, dass ein Wechsel Apples zur Konkurrenz auch dann ziemlich unwahrscheinlich wäre, wenn man sich nur auf wesentlich geringere Zahlungen einlassen würde.
Allein das Risiko, bei Apple rauszufliegen, dürfte auf der anderen Seite bereits genügen, um die höheren Forderungen zu akzeptieren. Zwar weißt die eigene Android-Plattform einen wesentlich höheren Marktanteil auf, was verkaufte und genutzte Geräte angeht - doch befinden sich eben auch viele Systeme in den Händen von Nutzern, die wesentlich weniger intensiv online sind als der durchschnittliche iPhone-User. Das führt dazu, dass immer noch die Hälfte des gesamten Mobile-Umsatzes mit der Google-Suchmaschine über die iOS-Plattform generiert wird.
Infografik: So setzt sich Apples Umsatz zusammen
Das Beratungshaus Bernstein geht laut einem CNBC-Bericht in einer aktuellen Analyse für Investoren davon aus, dass Google in diesem Jahr rund 3 Milliarden Dollar an Apple überweisen wird, um weiterhin die Suchmaschine der Wahl zu sein, wenn die Anwender einen Suchbegriff in das Eingabefeld des Safari unter iOS eintippen. Vor drei Jahren zahlte man für dieses Privileg erst etwa eine Milliarde Dollar im Jahr.
Für Apple ist das Ganze ein extrem einträgliches Geschäft. Immerhin kostet es das Unternehmen nun keinerlei Aufwand, dafür zu sorgen, dass die Eingaben im Safari an Google weitergereicht werden. Der große Erfolg der eigenen Mobile-Plattform kann entsprechend so gut vergoldet werden, dass quasi die gesamten Einnahmen letztlich auch einen Gewinn darstellen. Somit würden die Überweisungen Googles allein in diesem Jahr rund 5 Prozent des operativen Gewinns ausmachen - und die starke Steigerung der Zahlungen hätten zu einem Viertel des Gewinnwachstums Apples beigetragen.
Google muss an dieser Stelle hingegen stets eine Abwägung treffen: Auf der einen Seite ist die Suchmaschine so gut und populär, dass ein Wechsel Apples zur Konkurrenz auch dann ziemlich unwahrscheinlich wäre, wenn man sich nur auf wesentlich geringere Zahlungen einlassen würde.
Allein das Risiko, bei Apple rauszufliegen, dürfte auf der anderen Seite bereits genügen, um die höheren Forderungen zu akzeptieren. Zwar weißt die eigene Android-Plattform einen wesentlich höheren Marktanteil auf, was verkaufte und genutzte Geräte angeht - doch befinden sich eben auch viele Systeme in den Händen von Nutzern, die wesentlich weniger intensiv online sind als der durchschnittliche iPhone-User. Das führt dazu, dass immer noch die Hälfte des gesamten Mobile-Umsatzes mit der Google-Suchmaschine über die iOS-Plattform generiert wird.
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