Bosch wird jetzt eine eigene Chip-Produktion in Dresden aufbauen
Die Riege der Chiphersteller in Dresden soll Zuwachs durch ein Unternehmen bekommen, das die meisten nun nicht gerade mit der Halbleiter-Produktion in Verbindung bringen: Der deutsche Konzern Bosch will hunderte Millionen Euro in eine eigene Fertigungsanlage in der Nachbarschaft von Infineon und AMD stecken.
Bei Bosch geht es hier aber keineswegs darum, Computer für vernetzte Waschmaschinen oder Kühlschränke zu bauen. Das Unternehmen ist vielmehr ohnehin der weltweit größte Zulieferer von Elektronik-Komponenten für die Automobilindustrie und sieht einen schnell wachsenden Bedarf an Sensoren und anderen Komponenten, je weiter die Entwicklung in Richtung autonomer Fahrzeuge geht.
Im Bereich von selbstfahrenden Fahrzeugen kooperiert Bosch unter anderem mit Daimler. Beide wollen bis zum Jahr 2020 soweit sein, entsprechende Wagen auf den Straßenverkehr loslassen zu können. Für Bosch ist die Partnerschaft dabei auch ein Sprungbrett, um mit den eigenen Produkten dann noch bei möglichst vielen anderen Herstellern landen zu können.
Dass die Fertigung selbst nicht an die üblichen Auftragshersteller weitergereicht, sondern ein eigenes Werk aufgebaut wird, liegt an den günstigen Voraussetzungen. Die Bundesregierung hat gerade ein Förderprogramm auf den Weg gebracht, mit dem Halbleiter-Standorte bis 2020 in Deutschland mit bis zu 1,7 Milliarden Euro gefördert werden sollen. Das soll die hiesige Branche gegen Asien und Amerika stärken. Bis zu 30 Prozent der Investitionen könnten so aus Steuermitteln kommen.
Im Bereich von selbstfahrenden Fahrzeugen kooperiert Bosch unter anderem mit Daimler. Beide wollen bis zum Jahr 2020 soweit sein, entsprechende Wagen auf den Straßenverkehr loslassen zu können. Für Bosch ist die Partnerschaft dabei auch ein Sprungbrett, um mit den eigenen Produkten dann noch bei möglichst vielen anderen Herstellern landen zu können.
Es winken Subventionen
Seit dem Jahr 2013 ist Bosch in Dresden bereits mit der Entwicklung diverser Komponenten vertreten. Nun soll dort auch die Massenproduktion angesiedelt werden, berichtet die Sächsische Zeitung. Hier geht es unter anderem um integrierte Schaltkreise für die Signalauswertung von mikro-elektromechanischen Sensoren (MEMS), hieß es. In Sachen MEMS ist Bosch klarer Weltmarktführer.Dass die Fertigung selbst nicht an die üblichen Auftragshersteller weitergereicht, sondern ein eigenes Werk aufgebaut wird, liegt an den günstigen Voraussetzungen. Die Bundesregierung hat gerade ein Förderprogramm auf den Weg gebracht, mit dem Halbleiter-Standorte bis 2020 in Deutschland mit bis zu 1,7 Milliarden Euro gefördert werden sollen. Das soll die hiesige Branche gegen Asien und Amerika stärken. Bis zu 30 Prozent der Investitionen könnten so aus Steuermitteln kommen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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