Steve Wozniak: Von Apple ist nichts Großes mehr zu erwarten
Wenn es um Entwicklungen und Produkte geht, die in den nächsten Jahren die Technologie-Branche ordentlich in Bewegung bringen werden, gibt Apple-Mitbegründer Steve Wozniak wenig auf den von ihm mit aufgebauten Konzern. Denn dieser sei inzwischen nicht mehr in der Lage, ein "Next Big Thing" hervorzubringen.
Zu dieser Einschätzung kommt Wozniak allerdings nicht etwa aus Enttäuschung über die Entwicklung des Unternehmens in den letzten Jahren. Vielmehr sei Apple schlicht zu groß geworden, um noch eine bahnbrechende Neuerung hervorzubringen - denn so etwas tun große Unternehmen schlicht nicht und schon gar nicht der wertvollste Konzern der Welt.
"Schaut euch Unternehmen wie Google und Facebook und Apple und Microsoft an, die die Welt verändert haben", so Wozniak in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Diese seien von jungen Leuten auf ihren Weg gebracht worden. "Das kommt nicht aus dem Big Business heraus", führte Wozniak aus. Und Apple sei inzwischen das richtig große Geschäft.
Insbesondere sieht Wozniak hier offensichtlich Parallelen zu Apple. Denn der Tesla S sei aus verschiedenen Perspektiven heraus eigentlich gar nicht das perfekte Produkt für den Markt gewesen. Dass er trotzdem extrem erfolgreich war, lag an etwas ganz anderem: "Er war wirklich nur für Elon (Musk) selbst gebaut", so Wozniak. Die ganze Entwicklung habe sich offensichtlich nur darum gedreht, welches Auto den Firmengründer zufrieden stelle - und nicht, welches ein guter Kompromiss ist, um möglichst viele Kunden zu erreichen. Ähnlich hat Apple zu Lebzeiten von Steve Jobs auch funktioniert.
"Schaut euch Unternehmen wie Google und Facebook und Apple und Microsoft an, die die Welt verändert haben", so Wozniak in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Diese seien von jungen Leuten auf ihren Weg gebracht worden. "Das kommt nicht aus dem Big Business heraus", führte Wozniak aus. Und Apple sei inzwischen das richtig große Geschäft.
Woz sieht Tesla als nächste große Nummer
Wozniak ist sich mit vielen anderen darin einig, dass die nächste große Umwälzung aus dem Bereich der KI-Entwicklung kommen wird - insbesondere in Form autonomer Fahrzeuge. Und hier sieht der Apple-Mitbegründer vor allem Tesla als wahrscheinlichen Kandidaten an. Denn neben der technischen und wirtschaftlichen Grundlage hat das Unternehmen noch das gewisse Etwas zu bieten.Insbesondere sieht Wozniak hier offensichtlich Parallelen zu Apple. Denn der Tesla S sei aus verschiedenen Perspektiven heraus eigentlich gar nicht das perfekte Produkt für den Markt gewesen. Dass er trotzdem extrem erfolgreich war, lag an etwas ganz anderem: "Er war wirklich nur für Elon (Musk) selbst gebaut", so Wozniak. Die ganze Entwicklung habe sich offensichtlich nur darum gedreht, welches Auto den Firmengründer zufrieden stelle - und nicht, welches ein guter Kompromiss ist, um möglichst viele Kunden zu erreichen. Ähnlich hat Apple zu Lebzeiten von Steve Jobs auch funktioniert.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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