Nur Resterampe für Gamer:
Nvidia RTX 3060 wird zum Heilsbringer
Neue Grafikkarten? Leider aus. Weil GDDR7-Speicher lieber in KI-Rechenzentren wandert, sollen Händler jetzt wieder RTX 3060 und 3050 verkaufen. Der Witz: Der fünf Jahre alte Oldie wird dabei auch noch teurer - China macht den Anfang.
Die Knappheit der neuen Modelle hat mehrere Ursachen. Einerseits sorgt der Einsatz von schnellem GDDR7-Speicher bei der RTX-50-Serie für Engpässe, da die Komponenten zunehmend für KI-Beschleuniger und Rechenzentren verwendet werden. Andererseits treiben eine wiedererstarkte Nachfrage durch Kryptowährungs-Mining sowie die laufende Rabattsaison den Abverkauf voran. Selbst Mainstream-Grafikkarten wie die Geforce RTX 5050 und RTX 5060 sind vom Speichermangel betroffen.
Laut der Steam Hardware Survey von Oktober 2026 ist die in die Jahre gekommene Grafikkarte inzwischen die beliebteste Grafikkarte unter Steam-Nutzern. Steigende Komponentenpreise und die höhere Nachfrage dürften auch ältere Grafikkarten nicht verschonen: Beim US-Händler Newegg kletterte der Preis für ein Modell der RTX 3060 innerhalb von zwei Monaten um 45 Prozent.
Als Ausweichmöglichkeit bietet sich das Konkurrenzlager an. Eine Radeon RX 9070 XT von AMD, die noch auf älteren GDDR6-Speicher setzt, ist bei Newegg aktuell für rund 950 Dollar (etwa 849 Euro) erhältlich. Allerdings werden auch bei der Radeon-RX-9000-Serie erste Preissteigerungen und knapper werdende Bestände beobachtet, wenn auch in geringerem Ausmaß.
Seid ihr von der schlechten Verfügbarkeit der neuen Grafikkarten betroffen? Werdet ihr warten oder auf ein älteres Modell ausweichen? Teilt eure Pläne gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Nvidias neue Geforce RTX 50 Grafikkarten sind derzeit extrem vergriffen
- Hersteller raten Händlern nun zum Vertrieb älterer RTX-30-Modelle
- Bedarf an GDDR7-Speicher für Rechenzentren und KI verursacht Engpässe
- Erneutes Krypto-Mining und Rabattaktionen verstärken die Knappheit
- Nvidias Geforce RTX 3060 führt die Hardware-Statistiken bei Steam an
- Starke Nachfrage lässt auch Preise für ältere Grafikkarten ansteigen
RTX-50-Serie kaum lieferbar
Die Grafikkarten der aktuellen Nvidia-Generation Geforce RTX 50 sind derzeit stark vergriffen. Hersteller in China raten ihren Distributoren Berichten zufolge, sich verstärkt auf fünf Jahre alte Modelle zu konzentrieren. Im Fokus stehen Einstiegskarten wie die Geforce RTX 3060 und RTX 3050 sowie ältere Grafikkarten der Reihe AMD Radeon.Die Knappheit der neuen Modelle hat mehrere Ursachen. Einerseits sorgt der Einsatz von schnellem GDDR7-Speicher bei der RTX-50-Serie für Engpässe, da die Komponenten zunehmend für KI-Beschleuniger und Rechenzentren verwendet werden. Andererseits treiben eine wiedererstarkte Nachfrage durch Kryptowährungs-Mining sowie die laufende Rabattsaison den Abverkauf voran. Selbst Mainstream-Grafikkarten wie die Geforce RTX 5050 und RTX 5060 sind vom Speichermangel betroffen.
Technik-Klassiker kehrt zurück
Bereits im Sommer brachte Nvidia die Geforce RTX 3060 in der Zwölf-Gigabyte-Version zurück auf den Markt, wobei neue Modelle später auch in Europa und den USA auftauchten. Wie ChannelGate (via Wccftech) berichtet, raten Anbieter ihren Distributoren nun, den Fokus auf die alten Grafikkarten zu legen. Die auf der Ampere-Architektur basierende RTX 3060 nutzt 3584 CUDA-Kerne sowie ein 192-Bit-Speicherinterface. Sie wird weiterhin im 8-nm-Verfahren von Samsung gefertigt.Laut der Steam Hardware Survey von Oktober 2026 ist die in die Jahre gekommene Grafikkarte inzwischen die beliebteste Grafikkarte unter Steam-Nutzern. Steigende Komponentenpreise und die höhere Nachfrage dürften auch ältere Grafikkarten nicht verschonen: Beim US-Händler Newegg kletterte der Preis für ein Modell der RTX 3060 innerhalb von zwei Monaten um 45 Prozent.
Preise steigen rasant an
Im August kostete die MSI Geforce RTX 3060 Ventus 2X 12GB bei Newegg 480 Dollar (etwa 429 Euro) und war damit teurer als eine neue RTX 5050. Für leistungsstarke Grafikkarten werden hohe Summen fällig. Eine Geforce RTX 5070 Ti etwa kostet in den USA derzeit rund 1800 Dollar (etwa 1609 Euro). Ähnlich sieht die Situation auch in Deutschland aus, wenn man einen Blick in den Preisvergleich wirft.Als Ausweichmöglichkeit bietet sich das Konkurrenzlager an. Eine Radeon RX 9070 XT von AMD, die noch auf älteren GDDR6-Speicher setzt, ist bei Newegg aktuell für rund 950 Dollar (etwa 849 Euro) erhältlich. Allerdings werden auch bei der Radeon-RX-9000-Serie erste Preissteigerungen und knapper werdende Bestände beobachtet, wenn auch in geringerem Ausmaß.
Seid ihr von der schlechten Verfügbarkeit der neuen Grafikkarten betroffen? Werdet ihr warten oder auf ein älteres Modell ausweichen? Teilt eure Pläne gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Nvidia mit Plan B: RTX 5050 verzögert sich, RTX 3060 soll Lücke füllen
- RTX-3060-Neuauflage: Nvidia plant Comeback angeblich für Ende März
- Nvidia bestätigt: GeForce-Grafikkarten werden demnächst Mangelware
- Zotac-Mutterfirma warnt: Selbst günstige Grafikkarten immer knapper
- Nach RTX 5090: Nvidia streicht auch die RTX 5080 aus seinem US-Store
Themen:
Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
Nvidia Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Nvidia
- Blackview GamiBook 16: So schlägt sich das Notebook beim Gaming
- Blackview Gamibook 16: Gaming-Notebook mit tollem Display im Test
- Minisforum G1 Pro: Kompakter PC mit Desktop-Grafikkarte im Test
- Ninkear A16 Pro: Großes Notebook mit großer Nachfrage im Test
- Oscal PV800 Pro: Günstiger, heller Beamer mit Kompromissen im Test
Neue Nvidia-Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- PCIe:
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Konkreter Plan: So will China 'vor 2030' Menschen auf den Mond bringen
- Russland: Rechenzentren müssen 10% Kapazität für Staat reservieren
- Nur Resterampe für Gamer: Nvidia RTX 3060 wird zum Heilsbringer
- Abgang nach drei Monaten: Xbox-Managerin wehrt sich gegen Gerüchte
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11 26H2: Update nun auch direkt von Windows 10 aus möglich
- Lücke im High-End-Gaming: Intel will AMD mit "Nova Lake" angreifen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen