Cord-Cutting auf Rekord-Niveau:
TV-Anbietern laufen die Kunden weg
In den USA läuft ein Trend auf Rekord-Niveau, für den es hierzulande noch nicht einmal einen Begriff gibt: Das Cord-Cutting, also die Kündigung der klassischen Fernseh-Versorgung. Die Anbieter auf der anderen Seite des Atlantiks haben gerade ihr schlimmstes Quartal überhaupt hinter sich.
Infografik: Streaming vs. Fernsehen in Deutschland
Offenbar haben viele Verbraucher einfach noch die Weihnachtsfeiertage abgewartet, bis die Kündigung des Pay-TV-Vertrages (der in den USA den Standard bei Fernseh-Abos darstellt) an den jeweiligen Versorger herausgeschickt wurde. Zumeist sind es die klassischen Kabelnetzbetreiber, die im Zuge dessen Kunden verlieren. Aber auch feste Verträge über andere Verbreitungswege wie Satellit oder auch IP-Netzwerk sind betroffen.
Nachdem nun alle großen Anbieter ihre Quartalsbilanzen vorgelegt haben, hat das Marktforschungsunternehmen MoffettNathanson die entsprechenden offiziellen Zahlen zusammengetragen. Demnach verloren die Unternehmen binnen der ersten drei Monate dieses Jahres zusammengenommen 762.000 Abonnenten. Die Zahl ist damit fünf Mal höher als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr.
Die höchsten Verluste verbuchte zuletzt Dish Network, der seine Programmpakete über Satellit liefert. Die zweithöchsten Verluste gab es im IPTV-Angebot von AT&T. Als einziger Anbieter konnte Comcast ein leichtes Plus verbuchen. Der große Kabelnetzbetreiber arbeitet seit einiger Zeit an Strategien, die absehbaren Probleme zu überwinden und bietet inzwischen unter anderem lukrative Basis-Pakete an, die deutlich günstiger sind als die klassischen Programm-Sammlungen.
Infografik: Streaming vs. Fernsehen in Deutschland
Offenbar haben viele Verbraucher einfach noch die Weihnachtsfeiertage abgewartet, bis die Kündigung des Pay-TV-Vertrages (der in den USA den Standard bei Fernseh-Abos darstellt) an den jeweiligen Versorger herausgeschickt wurde. Zumeist sind es die klassischen Kabelnetzbetreiber, die im Zuge dessen Kunden verlieren. Aber auch feste Verträge über andere Verbreitungswege wie Satellit oder auch IP-Netzwerk sind betroffen.
Nachdem nun alle großen Anbieter ihre Quartalsbilanzen vorgelegt haben, hat das Marktforschungsunternehmen MoffettNathanson die entsprechenden offiziellen Zahlen zusammengetragen. Demnach verloren die Unternehmen binnen der ersten drei Monate dieses Jahres zusammengenommen 762.000 Abonnenten. Die Zahl ist damit fünf Mal höher als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr.
Nur Comcast liegt leicht im Plus
Besonders dramatisch ist die aktuelle Entwicklung auch deshalb, weil das erste Quartal lange Zeit mit den meisten Neukunden verbunden war. Denn Verbraucher, die zu Weihnachten beispielsweise neue Fernseher bekommen hatten, kümmerten sich nun um eine Versorgung der Geräte mit Inhalten.Die höchsten Verluste verbuchte zuletzt Dish Network, der seine Programmpakete über Satellit liefert. Die zweithöchsten Verluste gab es im IPTV-Angebot von AT&T. Als einziger Anbieter konnte Comcast ein leichtes Plus verbuchen. Der große Kabelnetzbetreiber arbeitet seit einiger Zeit an Strategien, die absehbaren Probleme zu überwinden und bietet inzwischen unter anderem lukrative Basis-Pakete an, die deutlich günstiger sind als die klassischen Programm-Sammlungen.
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Christian Kahle
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