Casio-Deal: Microsofts Patentwächter bitten für Android Wear zur Kasse
Microsoft verdient an dem Erfolg von Googles mobilem Betriebssystem Android bereits kräftig mit. Möglich wird dies durch Lizenzabkommen mit den Geräteherstellern, die für die Verwendung von patentierten Technologien zur Kasse gebeten werden. Jetzt nehmen Microsofts Patentanwälte auch Android Wear ins Visier.
Microsoft und der japanische Hersteller Casio haben jüngst das erste Patentlizenzabkommen bekanntgegeben, das die Verwendung geschützter Technologien des Softwarekonzerns bei Produkten mit dem Smartwatch-Betriebssystem Android Wear betrifft. Ab sofort zahlt Casio also dafür, dass seine Smartwatches bestimmte Technologien nutzen, die von Microsoft patentiert wurden.
Durch die Zahlungen an Microsoft schützt sich Casio praktisch vor möglichen Patentklagen der Redmonder wegen seiner Android-Wear-basierten Produkte. Leider nannten die Partner wie so oft im Fall der Patentabkommen keinerlei finanzielle Details zu ihren Verträgen, so dass unklar bleibt, wie viel Microsoft für jede der von Casio verkauften Android-Uhren kassiert.
Im Fall von Android auf Smartphones und Tablets verdient Microsoft seit Jahren Milliardensummen. Allein im letzten Jahr sollen so rund zwei Milliarden Dollar zusammengekommen sein, weil die Mehrheit der Hersteller von Android-Smartphones inzwischen Patentabgaben an die Redmonder abführt.
Zu den Unternehmen, mit denen Microsoft Android-Patentabkommen geschlossen hat, gehören unter anderem der weltgrößte Smartphone-Hersteller Samsung, der weltgrößte Vertragsfertiger Foxconn und andere Anbieter wie LG und HTC. Früheren Berichten zufolge betreffen die Patent-Deals unter anderem Technologien wie Exchange Active Sync, das Remote Desktop Protokoll und das Datesystem exFAT.
Durch die Zahlungen an Microsoft schützt sich Casio praktisch vor möglichen Patentklagen der Redmonder wegen seiner Android-Wear-basierten Produkte. Leider nannten die Partner wie so oft im Fall der Patentabkommen keinerlei finanzielle Details zu ihren Verträgen, so dass unklar bleibt, wie viel Microsoft für jede der von Casio verkauften Android-Uhren kassiert.
Einiges liegt im Dunkeln
Konkret betrifft das Patentabkommen die Casio WSD-F10 und WSD-F20 Smart Outdoor Watch, weil sie beide mit Android Wear laufen und angeblich geschützte Technologien nutzen. Um welche Patente es dabei geht, bleibt ebenso unklar, so dass für Beobachter und Presse unklar ist, auf welche Basis sich die Ansprüche von Microsoft überhaupt stützen.Im Fall von Android auf Smartphones und Tablets verdient Microsoft seit Jahren Milliardensummen. Allein im letzten Jahr sollen so rund zwei Milliarden Dollar zusammengekommen sein, weil die Mehrheit der Hersteller von Android-Smartphones inzwischen Patentabgaben an die Redmonder abführt.
Zu den Unternehmen, mit denen Microsoft Android-Patentabkommen geschlossen hat, gehören unter anderem der weltgrößte Smartphone-Hersteller Samsung, der weltgrößte Vertragsfertiger Foxconn und andere Anbieter wie LG und HTC. Früheren Berichten zufolge betreffen die Patent-Deals unter anderem Technologien wie Exchange Active Sync, das Remote Desktop Protokoll und das Datesystem exFAT.
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