Fingerprint-Sensor des Galaxy S8:
Ungewollter, schlechter Kompromiss
Die Entscheidung Samsungs, den Fingerprint-Sensor bei seinem kommenden Smartphone-Flaggschiff Galaxy S8 auf die Rückseite des Gerätes zu verlagern, hat bei einer Reihe von Nutzern nicht gerade Freude ausgelöst. Die auch vom Unternehmen bevorzugte Lösung hat man aber technisch schlicht nicht hinbekommen.
Es war schon seit längerer Zeit klar, dass man den Sensor nicht mehr in Form eines eigenen Buttons unter das Display bekommen wird - immerhin wollte man erreichen, dass der Bildschirm nahezu die gesamte Front-Fläche ausfüllt. Das Ziel lag daher klar darin, die Erkennung des Fingerabdrucks mit in das Display zu integrieren.
"Samsung steckte einiges an Ressourcen in die Technologie, die der Fingerprint-Spezialist Synaptics im vergangenen Jahr vorgestellt hat - die Ergebnisse waren aber frustrierend", zitiert das südkoreanische Wirtschaftsmagazin The Investor eine informierte Quelle. Da die Produktion schließlich losgehen musste, habe man sich bei Samsung in letzter Minute entscheiden müssen, was man nun tun will. Das Ergebnis war die Versetzung des Sensors auf die Rückseite neben die Kamera.
An dieser Stelle ist der Sensor bei einer ganzen Reihe von Android-Smartphones untergebracht. Einige Nutzer finden das auch durchaus praktisch. Andere lehnen die Position hingegen ab, weil sie auch gewaltige Nachteile mit sich bringt. So ist das entsperren des Smartphones nur möglich, wenn man es in die Hand nimmt. Und einigen Anwendern liegt es schlicht auch nicht, ein Bedienelement verwenden zu müssen, das man nicht sehen, sondern nur ertasten kann.
Das ist nun natürlich die Chance für Apple. Der Konkurrent soll im kommenden iPhone ebenfalls auf ein wesentlich mehr Raum einnehmendes Display setzen und den Home-Button inklusive des Fingerprint-Sensors in das Display wandern lassen. Bis zur Präsentation der nächsten Apple-Smartphones gehen auch noch einige Monate ins Land, die natürlich entscheidend sein können, um das letzte Quäntchen Qualität hinzubekommen, die für eine Marktreife der Technologie nötig ist.
"Samsung steckte einiges an Ressourcen in die Technologie, die der Fingerprint-Spezialist Synaptics im vergangenen Jahr vorgestellt hat - die Ergebnisse waren aber frustrierend", zitiert das südkoreanische Wirtschaftsmagazin The Investor eine informierte Quelle. Da die Produktion schließlich losgehen musste, habe man sich bei Samsung in letzter Minute entscheiden müssen, was man nun tun will. Das Ergebnis war die Versetzung des Sensors auf die Rückseite neben die Kamera.
An dieser Stelle ist der Sensor bei einer ganzen Reihe von Android-Smartphones untergebracht. Einige Nutzer finden das auch durchaus praktisch. Andere lehnen die Position hingegen ab, weil sie auch gewaltige Nachteile mit sich bringt. So ist das entsperren des Smartphones nur möglich, wenn man es in die Hand nimmt. Und einigen Anwendern liegt es schlicht auch nicht, ein Bedienelement verwenden zu müssen, das man nicht sehen, sondern nur ertasten kann.
Chance für Apple
Synaptics hatte seine On-Screen-Technologie im vergangenen Dezember offiziell vorgestellt. Das dürfte noch nicht zu spät gewesen sein. Doch deutet der Vorgang darauf hin, dass sich der Zulieferer etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt hat und die Technologie die Qualitätsansprüche von Samsung nicht erfüllen konnte.Das ist nun natürlich die Chance für Apple. Der Konkurrent soll im kommenden iPhone ebenfalls auf ein wesentlich mehr Raum einnehmendes Display setzen und den Home-Button inklusive des Fingerprint-Sensors in das Display wandern lassen. Bis zur Präsentation der nächsten Apple-Smartphones gehen auch noch einige Monate ins Land, die natürlich entscheidend sein können, um das letzte Quäntchen Qualität hinzubekommen, die für eine Marktreife der Technologie nötig ist.
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