Microsoft erklärt, wie der Game Mode von Windows 10 funktioniert
Der Spielemodus von Windows 10 wird gemeinsam mit dem Creators Update verteilt, das wird wohl im April der Fall sein. Derzeit wird das Feature noch getestet und auf der Game Developers Conference in San Francisco hat Microsoft den Spielemodus auch dem Fachpublikum näher vorgestellt und interessante Informationen dazu abgeliefert.
Die derzeit stattfindende Game Developers Conference (GDC) ist die wichtigste Branchenveranstaltung für all jene, die im Hintergrund stehen und dort tätig sind, die E3 richtet sich letztlich in erster Linie an die Endkunden. Und deshalb ist auch nicht überraschend, dass nun Eric Walston von der Xbox Advanced Technology Group ausführlich darüber gesprochen hat, was beim Game Mode passiert und wie genau die Prozesse von Windows 10 gehandhabt werden (via Ars Technica).
Beim Grafikprozessor konzentriert sich das Betriebssystem schon jetzt vor allem auf das Fenster, das gerade im Vordergrund ist. Im Game Mode werden aber noch größere Anteile der GPU-Zyklen dem Spiel zugewiesen, auch die Speicherzuweisung ("GPU memory residency") holt noch mehr für das Spiel heraus. Unter dem Strich bedeutet das, dass man mit ein und derselben Hardware mehr Details "herauspressen" kann.
Der Nutzer hat zwar letztlich die Kontrolle darüber, ob er den Game Mode ein- oder ausschaltet, Entwickler können aber über interne Funktionen überprüfen, ob es sich bei einem bestimmten System lohnt, den Modus per Default zu aktivieren oder nicht.
CPU und GPU
Derzeit ist ein Spiel nur ein Prozess unter vielen. Mit dem Game Mode wird Windows 10 möglichst viele CPU-Ressourcen für das Spiel reservieren sowie die GPU optimieren, um maximale Leistung für das Spiel herauszuholen. Wenn der Hauptprozessor beispielsweise acht Kerne hat, dann werden bis zu sechs für das Spiel reserviert, das hängt natürlich davon ab, welche Anwendungen sonst noch geöffnet sind.Beim Grafikprozessor konzentriert sich das Betriebssystem schon jetzt vor allem auf das Fenster, das gerade im Vordergrund ist. Im Game Mode werden aber noch größere Anteile der GPU-Zyklen dem Spiel zugewiesen, auch die Speicherzuweisung ("GPU memory residency") holt noch mehr für das Spiel heraus. Unter dem Strich bedeutet das, dass man mit ein und derselben Hardware mehr Details "herauspressen" kann.
Der Nutzer hat zwar letztlich die Kontrolle darüber, ob er den Game Mode ein- oder ausschaltet, Entwickler können aber über interne Funktionen überprüfen, ob es sich bei einem bestimmten System lohnt, den Modus per Default zu aktivieren oder nicht.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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