Trump-Sprecher lässt Smartphones nach Krypto-Messengern durchsuchen
In den vergangenen Tagen und Wochen wurden zahlreiche für den US-Präsidenten Donald Trump höchst unangenehme Details bekannt, das Weiße Haus hat aktuell ein schwerwiegendes Leak-Problem. Pressesprecher Sean Spicer hat deshalb einem Bericht zufolge die Smartphones etlicher Mitarbeiter nach Messenger-Apps wie Signal durchsucht.
Seit dem Amtsantritt von Donald Trump kommen immer wieder zahlreiche Interna an die Öffentlichkeit. Für den US-Präsidenten und seinen Stab ist das unangenehm bis peinlich, da das Bild, das dadurch entsteht, chaotische Zustände zeichnet. Problematisch ist, dass viele Informationen aus dem engeren Kreis von Trump stammen dürften und man es bisher nicht geschafft hat, diese Lecks zu stopfen.
Laut einem Bericht des Magazins Politico versucht Trumps Pressesprecher nun hart durchzugreifen: In der vergangenen Woche soll Sean Spicer seine Mitarbeiter zu einem "Notfall-Meeting" beordert haben. Dessen Ziel war es, mögliche Leak-Quellen zu finden. Denn die Teilnehmer mussten nach Eintreffen ihre privaten und dienstlichen Smartphones auf den Tisch legen, um von Spicer kontrolliert zu werden.
Spicer hat die Anwesenden auch gewarnt, dass es weitere Probleme geben werde, wenn Informationen von diesen Phone-Checks an die Öffentlichkeit gelangen. Doch das war ganz offensichtlich nicht erfolgreich, da sich gleich mehrere Quellen von dieser Drohung nicht beeindruckt zeigten und die Informationen über diese Durchsuchung den Medien zugespielt haben.
Siehe auch: Nicht bestandener Hintergrund-Check - Trumps Digitalchef muss gehen
Laut einem Bericht des Magazins Politico versucht Trumps Pressesprecher nun hart durchzugreifen: In der vergangenen Woche soll Sean Spicer seine Mitarbeiter zu einem "Notfall-Meeting" beordert haben. Dessen Ziel war es, mögliche Leak-Quellen zu finden. Denn die Teilnehmer mussten nach Eintreffen ihre privaten und dienstlichen Smartphones auf den Tisch legen, um von Spicer kontrolliert zu werden.
Confide und Signal
Unter Anwesenheit mehrerer Anwälte des Weißen Hauses wollte Spicer sehen, ob einschlägige Apps auf den Smartphones der Mitarbeiter zu finden sind. Erwähnt werden der Messenger Confide, der durchgängige Verschlüsselung mit selbstvernichtenden Nachrichten sowie Screenshot-Schutz kombiniert, sowie Signal, der u. a. von Edward Snowden empfohlene verschlüsselnde Krypto-Messenger.Spicer hat die Anwesenden auch gewarnt, dass es weitere Probleme geben werde, wenn Informationen von diesen Phone-Checks an die Öffentlichkeit gelangen. Doch das war ganz offensichtlich nicht erfolgreich, da sich gleich mehrere Quellen von dieser Drohung nicht beeindruckt zeigten und die Informationen über diese Durchsuchung den Medien zugespielt haben.
Siehe auch: Nicht bestandener Hintergrund-Check - Trumps Digitalchef muss gehen
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