Nicht bestandener Hintergrund-Check:
Trumps Digitalchef muss gehen
Donald Trump hat in den ersten rund eineinhalb Monaten seiner Präsidentschaft mit diversen Problemen zu kämpfen, darunter auch bei der Besetzung wichtiger Posten. Nun muss sich der US-Präsident mit einer weiteren Personalie beschäftigen, denn der Chief Digital Officer des Weißen Hauses ist zurückgetreten - vermutlich nicht ganz freiwillig.
Einen konkreten Grund gab man nicht an, der Check soll aber mit Investitionen Lansings zu tun haben. Dieser war vor dem Einzug Donald Trumps Chef der Digital-Abteilung des Organisationsgremiums Republican National Committee.
Die Hintergrund-Checks der US-amerikanischen Bundespolizei stellen einen Standardvorgang für neue Mitarbeiter des Weißen Hauses dar und werden bei allen Stellen durchgeführt, die mit nationaler Sicherheit zusammenhängen. Als zweiten Namen nennt Politico jenen von Caroline Wiles, diese war die designierte Termin-Chefin Trumps und trat noch vor dem Abschluss des Hintergrund-Checks zurück.
Chief Digital Officer
Gerrit Lansing sollte eigentlich die Position des Chief Digital Officer (CDO) im Weißen Haus übernehmen bzw. hat er diese Position bereits angetreten. Doch Donald Trump muss sich nun laut einem Bericht der US-Seite Politico einen neuen IT-Chef suchen. Denn Lansing soll dem Bericht zufolge einen Hintergrund-Check des FBI nicht bestanden haben, das soll auch für fünf weitere Mitarbeiter gelten.Einen konkreten Grund gab man nicht an, der Check soll aber mit Investitionen Lansings zu tun haben. Dieser war vor dem Einzug Donald Trumps Chef der Digital-Abteilung des Organisationsgremiums Republican National Committee.
Die Hintergrund-Checks der US-amerikanischen Bundespolizei stellen einen Standardvorgang für neue Mitarbeiter des Weißen Hauses dar und werden bei allen Stellen durchgeführt, die mit nationaler Sicherheit zusammenhängen. Als zweiten Namen nennt Politico jenen von Caroline Wiles, diese war die designierte Termin-Chefin Trumps und trat noch vor dem Abschluss des Hintergrund-Checks zurück.
Online-Fundraising-Plattform
Laut dem Online-Medium The Daily Caller dürfte Lansing seine Beteiligung an einer Online-Fundraising-Plattform namens Revv zum Verhängnis geworden sein, da man dort in Vergangenheit für diverse republikanische Politiker, darunter auch Donald Trump, Spendenkampagnen organisiert hat. Derartige Geldflüsse müssen üblicherweise transparent ausgewiesen sein, hier dürfte es beim FBI diverse Alarmglocken gegeben haben, ein offizielles Statement liegt dazu allerdings nicht vor.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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