HP so: Von welcher PC-Krise redet ihr eigentlich?
Der globale PC-Markt steckt zwar nicht mehr so tief in der Krise wie noch vor einiger Zeit, doch von einem Wachstum ist bei weitem noch nichts zu erkennen. Ganz anders sieht das bei HP aus. Der Computerkonzern profitiert spürbar von zunehmenden Absatzmengen in der Computer-Sparte.
Wie aus den aktuellen Bilanzen des Unternehmens hervorgeht, konnte der Umsatz in den vergangenen drei Monaten - das erste Geschäftsquartal läuft hier von November bis Januar - um 3,6 Prozent auf 12,7 Milliarden Dollar gesteigert werden. Das Ergebnis liegt damit deutlich über den erwarteten 11,8 Milliarden Dollar.
Auch unter dem Strich zeigt sich, dass es dem Unternehmen nach der Abspaltung der IT-Services-Sparte glänzend geht. Rund 611 Millionen Dollar Nettogewinn konnte das Unternehmen im Berichtszeitraum verbuchen, womit die Erwartungen ebenfalls etwas übertroffen sind. Im Jahresvergleich gab es hier aber kaum einen Unterschied, was auch daran liegt, dass der Konzern noch einiges in den Unternehmensumbau zu investieren hat.
Die Verkaufszahlen klassischer Desktop-PCs blieben dabei im Wesentlichen unverändert. Begehrt waren hingegen die Notebooks von HP, bei denen man ein Plus von 12 Prozent verbuchte. Angesichts dieser Entwicklung bestehen gute Chancen, dass das Unternehmen bald wieder die Marktführung übernimmt. Der Spitzenreiter Lenovo kam zuletzt auf einen Anteil von 22,4 Prozent und HP lag mit 21,7 Prozent nur knapp dahinter.
Auch unter dem Strich zeigt sich, dass es dem Unternehmen nach der Abspaltung der IT-Services-Sparte glänzend geht. Rund 611 Millionen Dollar Nettogewinn konnte das Unternehmen im Berichtszeitraum verbuchen, womit die Erwartungen ebenfalls etwas übertroffen sind. Im Jahresvergleich gab es hier aber kaum einen Unterschied, was auch daran liegt, dass der Konzern noch einiges in den Unternehmensumbau zu investieren hat.
HP-Notebooks sind begehrt
Angesichts der nicht gerade rosigen Situation des PC-Marktes sind die Absatzzahlen von HP dann doch ziemlich überraschend. Denn hier konnte das Unternehmen ziemlich ordentliche Zuwächse verbuchen. Und das lag nicht nur daran, dass Firmenkunden inzwischen ihre Bestände wieder auf einen moderneren Stand bringen müssen. Diese sorgten nun für eine Steigerung der Absatzzahlen um 7 Prozent in ihrem Bereich. Um satte 15 Prozent ging es immerhin im Privatkundengeschäft nach oben.Die Verkaufszahlen klassischer Desktop-PCs blieben dabei im Wesentlichen unverändert. Begehrt waren hingegen die Notebooks von HP, bei denen man ein Plus von 12 Prozent verbuchte. Angesichts dieser Entwicklung bestehen gute Chancen, dass das Unternehmen bald wieder die Marktführung übernimmt. Der Spitzenreiter Lenovo kam zuletzt auf einen Anteil von 22,4 Prozent und HP lag mit 21,7 Prozent nur knapp dahinter.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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