Das war's dann: Nikon stampft neue Kompaktkameras endgültig ein
Wer immer noch ganz gern auf Kompaktkameras setzt, muss zukünftig damit leben, keine besonders hochwertigen Modelle in dem Segment mehr vorzufinden. So hat jetzt beispielsweise Nikon die Markteinführung seiner schon länger erwarteten DL-Serie auf den letzten Metern gestoppt.
Eigentlich sollten die neuen Modelle bereits im Juni des letzten Jahres auf den Markt kommen und es gab so manchen Fan dieser Produktklasse, der sich bereits auf die Geräte freute. Dann aber machten Probleme mit dem Bildprozessor dem Verkaufsstart einen Strich durch die Rechnung und Nikon verschob die Markteinführung auf unbestimmte Zeit.
Heute kam dann ein Update - und dies fiel anders aus, als es die Kompaktkamera-Fans erwarteten. Das Unternehmen teilte mit, dass man sich entschlossen habe, die Produktreihe jetzt komplett zu stornieren. Die Gründe dafür dürften allerdings auch schon vor Monaten absehbar gewesen sein.
Nikon versicherte, dass alle Beteiligten intensiv daran gearbeitet hätten, ein gutes Produkt abzuliefern. Da die DL-Serie allerdings auf jeden Fall ein wirtschaftlicher Fehlschlag geworden wäre, wurde nun die Reißleine gezogen. Das gleiche Schicksal dürfte auch anderen besseren Kompaktkameras drohen - wo diese überhaupt noch zu finden sind. Denn die immer besser werdenden Smartphone-Kameras reichen der Masse an Nutzern völlig aus und sind auch immer dabei, so dass kaum noch jemand ein separates System benötigt - es sei denn, man strebt Aufnahmen an, die nur mit den großen Optiken im DSLM- und DSLR-Bereich zu erreichen sind.
Heute kam dann ein Update - und dies fiel anders aus, als es die Kompaktkamera-Fans erwarteten. Das Unternehmen teilte mit, dass man sich entschlossen habe, die Produktreihe jetzt komplett zu stornieren. Die Gründe dafür dürften allerdings auch schon vor Monaten absehbar gewesen sein.
Entwicklung wurde immer teurer
Aufgrund der Entwicklung des Marktes in den letzten Jahren ist laut Nikon schlicht nicht zu erwarten, dass man von den Kameras größere Stückzahlen wird verkaufen können. Entsprechend war das gesamte Geschäft mit den Produkten ohnehin schon relativ knapp kalkuliert. Als nun durch die im letzten Jahr aufgetauchten Probleme aber auch noch die Entwicklungskosten immer weiter in die Höhe gingen, wurde irgendwann klar, dass die Produkte letztlich schlich nicht profitabel vermarktet werden können.Nikon versicherte, dass alle Beteiligten intensiv daran gearbeitet hätten, ein gutes Produkt abzuliefern. Da die DL-Serie allerdings auf jeden Fall ein wirtschaftlicher Fehlschlag geworden wäre, wurde nun die Reißleine gezogen. Das gleiche Schicksal dürfte auch anderen besseren Kompaktkameras drohen - wo diese überhaupt noch zu finden sind. Denn die immer besser werdenden Smartphone-Kameras reichen der Masse an Nutzern völlig aus und sind auch immer dabei, so dass kaum noch jemand ein separates System benötigt - es sei denn, man strebt Aufnahmen an, die nur mit den großen Optiken im DSLM- und DSLR-Bereich zu erreichen sind.
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Christian Kahle
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