Sony: Jetzt fängt auch noch das Filmgeschäft an zu straucheln
Der japanische Elektronikkonzern Sony droht schon wieder in eine Krise zu kippen. Schon seit einiger Zeit muss vor allem die Film-Sparte Einnahmen generieren, um die Probleme mehrerer angeschlagener Elektronik-Abteilungen zu kompensieren - doch das scheint kaum noch zu klappen.
Wie das Unternehmen nun mitteilte, wird man bei der nächsten Bilanzpräsentation zum vierten Quartal eine Abschreibung von fast einer Milliarde Dollar auf das Filmgeschäft tätigen müssen. Konkret geht es um eine Wertberichtigung in Höhe von 976 Millionen Dollar. Das wird notwendig, weil einige Geschäfte schlechter laufen als erwartet.
Zu nennen wäre hier in erster Linie der DVD- und Blu-ray-Verkauf. Das hier keine Rekorde mehr zu erwarten sind, ist eigentlich klar. Die Nachfrage ist durch die harte Konkurrenz seitens der Streaming-Anbieter aber noch deutlich heftiger eingebrochen als man erwartet hatte. Hinzu kam nun, dass auch verschiedene Kinofilme an den Kassen wesentlich weniger einspielten als erhofft wurde.
Bis Februar wird Sony für sein Filmgeschäft auch noch einen neuen Chef finden müssen. Der bisherige Leiter Michael Lynton hat vor einigen Wochen gekündigt und will sich lieber um andere Dinge kümmern. Sony-Chef Kazuo Hirai soll sogar selbst vorübergehend nach Kalifornien umgezogen sein, um sich persönlich darum zu kümmern, dass das Filmgeschäft mit einer neuen Führungsspitze wieder in Fahrt kommt.
Das ist dringend nötig, um den Umbau des Elektronikgeschäftes hinzubekommen, der schon viele Jahre andauert und immer wieder vor neuen Problemen steht. Bei Fernsehern kommt man kaum gegen die Konkurrenz aus Südkorea und China an, für die Smartphones von Sony interessieren sich nur vergleichsweise wenige Verbraucher und auch Kameras wird man vor allem in den Massen-Segmenten immer schlechter los.
Zu nennen wäre hier in erster Linie der DVD- und Blu-ray-Verkauf. Das hier keine Rekorde mehr zu erwarten sind, ist eigentlich klar. Die Nachfrage ist durch die harte Konkurrenz seitens der Streaming-Anbieter aber noch deutlich heftiger eingebrochen als man erwartet hatte. Hinzu kam nun, dass auch verschiedene Kinofilme an den Kassen wesentlich weniger einspielten als erhofft wurde.
Irgendwas ist immer...
Die Abschreibung wurde aber nicht nur aufgrund der aktuellen Entwicklungen notwendig. Sony korrigiert hier auch gleich noch mangelnde Firmenwerte mit, die schon seit der Übernahme von Columbia Pictures, aus dem dann Sony Pictures wurde, bestanden und seit 1989 mit durchgeschleift wurden.Bis Februar wird Sony für sein Filmgeschäft auch noch einen neuen Chef finden müssen. Der bisherige Leiter Michael Lynton hat vor einigen Wochen gekündigt und will sich lieber um andere Dinge kümmern. Sony-Chef Kazuo Hirai soll sogar selbst vorübergehend nach Kalifornien umgezogen sein, um sich persönlich darum zu kümmern, dass das Filmgeschäft mit einer neuen Führungsspitze wieder in Fahrt kommt.
Das ist dringend nötig, um den Umbau des Elektronikgeschäftes hinzubekommen, der schon viele Jahre andauert und immer wieder vor neuen Problemen steht. Bei Fernsehern kommt man kaum gegen die Konkurrenz aus Südkorea und China an, für die Smartphones von Sony interessieren sich nur vergleichsweise wenige Verbraucher und auch Kameras wird man vor allem in den Massen-Segmenten immer schlechter los.
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Christian Kahle
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