Gewölbtes Display: Springt Huawei in die Bresche des Galaxy Note 7?
Der chinesische Hersteller Huawei könnte zumindest in seiner Heimat einer der Profiteure des Fiaskos rund um das Samsung Galaxy Note 7 werden. Offenbar will man das hauseigene Phablet-Flaggschiff Huawei Mate 9 nicht nur in einer "klassischen", sondern auch in einer zusätzlichen Variante mit gewölbten Display-Rändern anbieten.
Der US-Journalist und Blogger Evan Blass, welcher unter seinem Twitter-Namen @evleaks immer wieder neue Smartphones vorab zeigt, hat jetzt über VentureBeat eine Reihe von Bildern veröffentlicht, die das neue Huawei Mate 9 in zwei Varianten zeigen. Neben der "Standard-Version" mit großem aber eben flachem Display ist darauf auch ein zweites Gerät zu sehen, das mit seinen an den Seiten nach hinten abgerundeten Display-Rändern stark an die "Edge"-Smartphones und das Note 7 von Samsung erinnert.
Noch nicht hochauflösend, aber beinahe sicher: Das Huawei Mate 9 mit gewölbtem Display
Für Huawei wäre es das erste Mal, dass man ein Smartphone mit seitlich gewölbtem Display anbietet, während man durch die zumindest in der Größe gegebene Nähe zu Samsungs Galaxy Note-Serie auch einige Kunden "abholen" könnte, die ein großes Smartphone wünschen, das sich mit einem ungewöhnlichen Display von der Masse der Geräte abhebt. Allerdings könnte die Verfügbarkeit des Mate 9 in der Curved-Variante auf China beschränkt bleiben, zumindest wenn man den meist zuverlässigen Quellen von Blass Glauben schenken kann.
So soll die 'normale' Version des Huawei Mate 9 aussehen
Technisch sind die beiden neuen Smartphone-Riesen von Huawei wohl weitestgehend identisch, es ist aber davon die Rede, dass das, unter dem Codenamen "Manhattan" entwickelte, normale Modell mit einem Full-HD-Display daherkommen wird, während die Curved-Variante, deren Codename angeblich "Long Island" lautet, mit einem Quad-HD-Panel aufwarten soll. Statt 1920x1080 Pixeln Display-Auflösung würde das zweite Gerät also wohl mit 2560x1440 Pixeln arbeiten.
Darüber hinaus soll es weitere, aber wahrscheinlich eher minimale, Unterschiede in der Ausstattung geben. Denkbar wäre zum Beispiel eine bessere Speicherausrüstung bei der Curved-Variante, die unter anderem auch die Anforderungen für Googles neuen VR-Standard DayDream erfüllen soll. Die technischen Daten aus früheren Leaks sollen unterdessen durchaus zutreffend sein.
Damals war vom neuen HiSilicon Kirin 960 Octacore-Prozessor die Rede, der bis zu 2,5 Gigahertz Taktrate erreicht und neben vier sparsamen ARM Cortex-A53-Kernen auch vier leistungsstarke Cortex-A72-Cores besitzen soll. Bis zu sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und ein interner Flash-Speicher mit bis zu 128 GB Kapazität stehen ebenfalls auf der Liste. Darüber hinaus sollen bei dem neuen Huawei-Flaggschiff für die zweite Jahreshälfte erneut zwei Kamerasensoren auf der Rückseite verbaut werden, deren Auflösung aber auf 20 Megapixel steigt, während eine F/2.0-Blende verwendet wird.
Noch nicht hochauflösend, aber beinahe sicher: Das Huawei Mate 9 mit gewölbtem Display
Für Huawei wäre es das erste Mal, dass man ein Smartphone mit seitlich gewölbtem Display anbietet, während man durch die zumindest in der Größe gegebene Nähe zu Samsungs Galaxy Note-Serie auch einige Kunden "abholen" könnte, die ein großes Smartphone wünschen, das sich mit einem ungewöhnlichen Display von der Masse der Geräte abhebt. Allerdings könnte die Verfügbarkeit des Mate 9 in der Curved-Variante auf China beschränkt bleiben, zumindest wenn man den meist zuverlässigen Quellen von Blass Glauben schenken kann.
So soll die 'normale' Version des Huawei Mate 9 aussehen
Technisch sind die beiden neuen Smartphone-Riesen von Huawei wohl weitestgehend identisch, es ist aber davon die Rede, dass das, unter dem Codenamen "Manhattan" entwickelte, normale Modell mit einem Full-HD-Display daherkommen wird, während die Curved-Variante, deren Codename angeblich "Long Island" lautet, mit einem Quad-HD-Panel aufwarten soll. Statt 1920x1080 Pixeln Display-Auflösung würde das zweite Gerät also wohl mit 2560x1440 Pixeln arbeiten.
Darüber hinaus soll es weitere, aber wahrscheinlich eher minimale, Unterschiede in der Ausstattung geben. Denkbar wäre zum Beispiel eine bessere Speicherausrüstung bei der Curved-Variante, die unter anderem auch die Anforderungen für Googles neuen VR-Standard DayDream erfüllen soll. Die technischen Daten aus früheren Leaks sollen unterdessen durchaus zutreffend sein.
Damals war vom neuen HiSilicon Kirin 960 Octacore-Prozessor die Rede, der bis zu 2,5 Gigahertz Taktrate erreicht und neben vier sparsamen ARM Cortex-A53-Kernen auch vier leistungsstarke Cortex-A72-Cores besitzen soll. Bis zu sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und ein interner Flash-Speicher mit bis zu 128 GB Kapazität stehen ebenfalls auf der Liste. Darüber hinaus sollen bei dem neuen Huawei-Flaggschiff für die zweite Jahreshälfte erneut zwei Kamerasensoren auf der Rückseite verbaut werden, deren Auflösung aber auf 20 Megapixel steigt, während eine F/2.0-Blende verwendet wird.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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