Die alten Experten kommen:
Daniel Barenboim macht auf YouTuber
Zunehmend entdecken durchaus auch ältere Experten, dass die Videoplattform YouTube hervorragende Möglichkeiten bietet, die jungen Nutzer an ihren Passionen teilhaben zu lassen. Jüngstes Beispiel ist der Musiker Daniel Barenboim, der heute einen eigenen Kanal gestartet hat.
Barenboim ist einer der bekanntesten Dirigenten und Pianisten unserer Zeit. Dieser hat sich in seiner Laufbahn ohnehin nicht nur mit seinen musikalischen Leistungen einen Namen gemacht, sondern legte stets auch besonderen Wert auf die Förderung junger Musiker. Die Musik spielt für ihn auch eine wichtige Rolle in der Lösung von Konflikten.
Ende der 1990er Jahre gründet er beispielsweise das Orchester des West-östlichen Divans, das stets zur Hälfte aus jungen Musikern aus Israel und arabischen Ländern zusammengesetzt ist. Seit weit über 20 Jahren ist er der Musikchef der Berliner Staatsoper und sorgte vor einiger Zeit dafür, dass an diese eine Akademie für den Nachwuchs aus dem Nahen Osten angegliedert wird.
Auf YouTube ansehen
Zum Auftakt geht es um das 1. Klavierkonzert in d-Moll von Johannes Brahms, dessen markanten Klang wahrscheinlich die meisten schon einmal vernommen haben. Wenn nichts dazwischenkommt, will der 73-Jährige nun jede Woche einen weiteren Teil nachlegen. Das Ganze soll auch keine Einbahnstraße sein. Barenboim forderte die Nutzer auf, in den Kommentaren auch ihre eigene Sicht auf die Stücke darzulegen. Und man darf auch Wünsche äußern, welches Stück man gern einmal von dem ausgewiesenen Experten erklärt haben will.
Ende der 1990er Jahre gründet er beispielsweise das Orchester des West-östlichen Divans, das stets zur Hälfte aus jungen Musikern aus Israel und arabischen Ländern zusammengesetzt ist. Seit weit über 20 Jahren ist er der Musikchef der Berliner Staatsoper und sorgte vor einiger Zeit dafür, dass an diese eine Akademie für den Nachwuchs aus dem Nahen Osten angegliedert wird.
Auf YouTube ansehenKontakt zu den Nutzern erwünscht
Auf YouTube will er nun ebenfalls junge Nutzer für die klassischen Werke begeistern. In Clips mit einer Dauer von jeweils fünf Minuten stellt er hier ein besonderes Stück vor und erläutert, was er an diesem so begeisternd findet. Hinzu kommen Erklärungen zu den Hintergründen und den musikalischen Grundlagen, die hier eine Rolle spielen. Die Videos sind jeweils auf englisch abrufbar, es werden aber auch deutsche Untertitel bereitgestellt.Zum Auftakt geht es um das 1. Klavierkonzert in d-Moll von Johannes Brahms, dessen markanten Klang wahrscheinlich die meisten schon einmal vernommen haben. Wenn nichts dazwischenkommt, will der 73-Jährige nun jede Woche einen weiteren Teil nachlegen. Das Ganze soll auch keine Einbahnstraße sein. Barenboim forderte die Nutzer auf, in den Kommentaren auch ihre eigene Sicht auf die Stücke darzulegen. Und man darf auch Wünsche äußern, welches Stück man gern einmal von dem ausgewiesenen Experten erklärt haben will.
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