Pokémon Go: Wie viele Daten verbraucht werden und woher sie kommen
Seit heute ist das Phänomen Pokémon Go auch in Deutschland offiziell verfügbar, das Augmented-Reality-Spiel kann nun auch regulär über die App-Shops von Google und Apple heruntergeladen und installiert werden. Viele neue Nutzer fragen sich, woher die ganzen Daten kommen und auch, wie viele mobile Daten das Spiel "frisst".
Ob es einem gefällt oder nicht: Pokémon Go ist das Thema der Stunde, man kann das für Android und iOS erhältliche Smartphone-Spiel als absoluten Hype sehen. Entwickler Niantic und Pokémon-Besitzer Nintendo haben einen Hit kreiert, der seinesgleichen sucht. Heute sind in Deutschland viele weitere Nutzer dazugekommen, da das mobile Spiel nun ohne den "Umweg" der Android-APK installiert werden kann.
Viele sind also erstmals in der "Welt" von Pokémon unterwegs und fragen sich, wie die so genannten Pokéstops sowie Arenen überhaupt auf das reale Kartenmaterial kommen. In einem Gespräch mit Mashable hat John Hanke, Chef und Gründer von Niantic, näher erläutert, wie man die Spielwelt erschaffen hat.
Insider wird es nicht überraschen, denn die Points of Interest von Pokémon Go bauen auf dem Datensatz des Quasi-Vorgängers Ingress auf. Insgesamt haben Ingress-Spieler etwa 15 Millionen Portale übermittelt, etwa ein Drittel davon wurde freigegeben und taucht nun auch in Pokémon Go auf. Allerdings wurden die Daten nicht 1:1 übernommen, sondern gefiltert.
Zudem hat man Kartendaten mit bestimmten "Werten" versehen, das bedeutet, dass einzelne Pokémon-Arten nur in bestimmten Bereichen vorkommen, Wasser-Pokémons etwa in der Nähe von Gewässern. Außerdem hat sich Niantic auch bemüht, alle Pokéstops "Fußgänger-sicher" zu machen, so sollen Pokémons natürlich nicht mitten auf der Autobahn auftauchen.
Pokémon GO für Android (Version 0.29) Pokémon GO für iOS (Version 1.0.1)
Pokémon GO APK-Download (0.29.2)
Viele sind also erstmals in der "Welt" von Pokémon unterwegs und fragen sich, wie die so genannten Pokéstops sowie Arenen überhaupt auf das reale Kartenmaterial kommen. In einem Gespräch mit Mashable hat John Hanke, Chef und Gründer von Niantic, näher erläutert, wie man die Spielwelt erschaffen hat.
Insider wird es nicht überraschen, denn die Points of Interest von Pokémon Go bauen auf dem Datensatz des Quasi-Vorgängers Ingress auf. Insgesamt haben Ingress-Spieler etwa 15 Millionen Portale übermittelt, etwa ein Drittel davon wurde freigegeben und taucht nun auch in Pokémon Go auf. Allerdings wurden die Daten nicht 1:1 übernommen, sondern gefiltert.
Zudem hat man Kartendaten mit bestimmten "Werten" versehen, das bedeutet, dass einzelne Pokémon-Arten nur in bestimmten Bereichen vorkommen, Wasser-Pokémons etwa in der Nähe von Gewässern. Außerdem hat sich Niantic auch bemüht, alle Pokéstops "Fußgänger-sicher" zu machen, so sollen Pokémons natürlich nicht mitten auf der Autobahn auftauchen.
Daten-sparsam
Eine weitere Frage ist sicherlich auch jene nach der Datennutzung: Denn als mobiles Spiel, bei dem man auch viel unterwegs ist, muss man sich bei Pokémon Go auf die Mobilfunkdaten verlassen. Android Central hat sich das näher angesehen und kommt zum Schluss, dass das Spiel weniger verbraucht als man glauben könnte, also diesbezüglich durchaus sparsam ist. Aufgrund des offenen Spielprinzips sind pauschale Aussagen natürlich schwierig, aber laut des bekannten Blogs habe man pro Stunde Spielzeit im Schnitt einen Verbrauch von nicht einmal 20 MB messen können - was praktisch nichts ist im Vergleich zu so manch anderer App. Downloads:Pokémon GO für Android (Version 0.29) Pokémon GO für iOS (Version 1.0.1)
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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