Pokémon Go-Hype: Nintendo verdoppelt Börsenwert, überholt Sony
In der Zentrale von Nintendo gibt es dieser Tage wohl einige oder besser gesagt viele zufriedene Gesichter, denn der Erfolgslauf des mobilen Augmented-Reality-Spiels ist ungebrochen. Dieser Tage kommt das Game in der Heimat von Nintendo heraus, das wird sicherlich das ganze Land in Poké-Hysterie versetzen. Und dem Börsenkurs Nintendos sicherlich einen neuerlichen Schub verpassen.
Das bedeutet, dass sich der Marktwert in den sieben Handelstagen seit der Veröffentlichung des Spiels mehr als verdoppelt hat. Das erstaunt selbst erfahrene Händler. Takashi Oba, hochrangiger Stratege bei einem großen japanischen Börsenhändler, dazu: "So etwas habe ich noch nie erlebt."
Der Höhenflug bescherte Nintendo auch einen weiteren Achtungserfolg, denn man konnte mit der jüngsten Entwicklung an der Börse Konkurrent Sony überholen. Am vergangenen Freitag knackte man auch einen anderen Rekord, mit Transaktionen in Höhe von gut vier Milliarden Euro stellte man am Tokioter Parkett den Tagesrekord für dieses Jahrhundert auf.
Zudem ist derzeit auch nicht klar, wie viel Geld das sich über Mikrotransaktionen finanzierende Spiel tatsächlich abwirft. Denn unseren bisherigen Erfahrungen zufolge lässt sich Pokémon Go nämlich bestens spielen, auch ohne einen einzigen Cent zu bezahlen.
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Rekorde
Und das bedeutet nicht, dass es Nintendo an der Börse schlecht ginge, ganz im Gegenteil: Das Traditionsunternehmen erlebt derzeit einen Höhenflug, der seinesgleichen sucht. Denn die Aktie steigt und steigt und steigt. Seit der Veröffentlichung von Pokémon Go hat sich der Kurs in Rekordtempo nach oben bewegt: Laut Reuters hat Nintendo mit dem Ende des heutigen Handelstages an der Tokioter Börse einen historischen Marktwert in Höhe von 4,5 Billionen Yen (38,5 Milliarden Euro) erreicht.Das bedeutet, dass sich der Marktwert in den sieben Handelstagen seit der Veröffentlichung des Spiels mehr als verdoppelt hat. Das erstaunt selbst erfahrene Händler. Takashi Oba, hochrangiger Stratege bei einem großen japanischen Börsenhändler, dazu: "So etwas habe ich noch nie erlebt."
Der Höhenflug bescherte Nintendo auch einen weiteren Achtungserfolg, denn man konnte mit der jüngsten Entwicklung an der Börse Konkurrent Sony überholen. Am vergangenen Freitag knackte man auch einen anderen Rekord, mit Transaktionen in Höhe von gut vier Milliarden Euro stellte man am Tokioter Parkett den Tagesrekord für dieses Jahrhundert auf.
Platzt die Blase?
Es gibt allerdings ein signifikantes Aber bei all dem Hype um Pokémon Go, wie unter anderem Eurogamer analysiert: Denn es ist nicht klar, ob die Blase nicht einmal platzen könnte. Vor allem basiert der Run der Anleger auf Nintendo auf der Tatsache, dass es keine "besseren" Aktien gibt: Denn Entwickler Niantic ist nicht börsennotiert, Nintendo besitzt Pokémon auch nicht direkt, sondern hält ein Drittel an der in Privatbesitz befindlichen The Pokémon Company, diese hält auch alle Rechte an diesem Franchise. Nintendo profitiert zwar durch die Beteiligung, aber der Erfolg des Spiels lässt sich nicht 1:1 auf den Konzern übertragen.Zudem ist derzeit auch nicht klar, wie viel Geld das sich über Mikrotransaktionen finanzierende Spiel tatsächlich abwirft. Denn unseren bisherigen Erfahrungen zufolge lässt sich Pokémon Go nämlich bestens spielen, auch ohne einen einzigen Cent zu bezahlen.
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