Antivirus-Fusion: Avast kauft AVG für 1,3 Milliarden US-Dollar
Der Antivirus-Anbieter Avast übernimmt nach eigenen Angaben den Konkurrenten AVG Technologies für mehr als eine Milliarde US-Dollar. Damit verschmelzen zwei der größten Hersteller von kostenlos verfügbaren Sicherheitslösungen zu einem Unternehmen.
Wie Avast Software mitteilte, will man den Mitbewerber AVG Technologies für 25 Dollar pro Aktie übernehmen, woraus sich ein Kaufpreis von rund 1,3 Milliarden US-Dollar ergibt. Avast will sich dadurch eine bessere Position im hart umkämpften Markt für Sicherheitslösungen für PCs, Server, Netzwerke und mobile Geräte verschaffen, heißt es.
Avast versucht durch die Übernahme vor allem eine größere Reichweite, mehr technologische Fähigkeiten und auch neue Kunden zu gewinnen. Dabei geht es auch darum, künftig Sicherheitslösungen für IoT-Anwendungen in aufstrebenden Märkten anzubieten. Wie es mit der Produktpolitik der beiden Firmen weitergeht, ist aktuell noch offen, schließlich bieten beide in vielen Bereichen die gleichen Produkte an, darunter auch kostenlose Antivirus- und Anti-Malware-Software für Windows.
Durch die Übernahme steigt die Zahl der Nutzer, auf deren Geräten Software des künftig kombinierten Unternehmens im Einsatz ist, auf über 400 Millionen an. Darunter soll es sich bei mehr als 160 Millionen um mobile Geräte handeln. Durch die größere Nutzerzahl erhofft sich Avast auch die Möglichkeit, bessere Sicherheitslösungen anbieten zu können, weil so mehr Informationen über potenzielle Bedrohungen erhoben werden können.
Avast zahlt nach eigenen Angaben einen Aufschlag von 33 Prozent gegenüber dem aktuellen Aktienkurs von AVG. Man übernimmt im Rahmen des Geschäfts mindestens 95 Prozent aller Aktien. Die Übernahme sei von der Geschäftsführung beider Firmen bereits abgesegnet, noch fehlt allerdings die Zusage der Aktionäre. Die Übernahme erfolgt unter Verwendung von Bargeldreserven sowie mit Hilfe einer Reihe von Geldgebern, die Avast zusätzliche Gelder zur Verfügung stellen.
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Avast versucht durch die Übernahme vor allem eine größere Reichweite, mehr technologische Fähigkeiten und auch neue Kunden zu gewinnen. Dabei geht es auch darum, künftig Sicherheitslösungen für IoT-Anwendungen in aufstrebenden Märkten anzubieten. Wie es mit der Produktpolitik der beiden Firmen weitergeht, ist aktuell noch offen, schließlich bieten beide in vielen Bereichen die gleichen Produkte an, darunter auch kostenlose Antivirus- und Anti-Malware-Software für Windows.
Durch die Übernahme steigt die Zahl der Nutzer, auf deren Geräten Software des künftig kombinierten Unternehmens im Einsatz ist, auf über 400 Millionen an. Darunter soll es sich bei mehr als 160 Millionen um mobile Geräte handeln. Durch die größere Nutzerzahl erhofft sich Avast auch die Möglichkeit, bessere Sicherheitslösungen anbieten zu können, weil so mehr Informationen über potenzielle Bedrohungen erhoben werden können.
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