Microsoft rollt den Tablet-Markt ordentlich und erfolgreich auf
Der Software-Konzern Microsoft hat sich mit seinen Surface-Systemen und dem, was sie in der Hardware-Branche auslösten, einen ordentlichen Stand im Tablet-Markt erarbeitet. Windows ist in dem Segment zwar weiterhin die Nummer 3, doch der reale Stand ist besser als es dadurch scheint.
Laut den aktuellen Daten des Marktforschungsunternehmens Strategy Analytics kommen Windows-Tablets inzwischen auf einen Marktanteil von 14 Prozent. Android-Systeme machen hingegen mit 64 Prozent den größten Anteil aus. Apples iOS liegt mit 22 Prozent auf dem zweiten Platz. Allerdings ist der reine Marktanteil nach Verkaufszahlen nicht das alles Entscheidende.
Ein Vergleich mit der Umsatzverteilung zeigt, dass Microsofts Plattform sich eher mit der Wirtschaftskraft von iOS messen kann als mit Android. Das marktführende System liegt nämlich vor allem durch zahlreiche verkaufte Billig-Geräte vorn. So kommt es letztlich nur auf einen Umsatz-Anteil von 41 Prozent. 20 Prozent der Ausgaben von Tablet-Käufern fließen hingegen in Windows-Geräte. Apple hat hier mit einem Anteil von 39 Prozent erwartungsgemäß das beste Verhältnis gegenüber den Stückzahlen.
Ein direkter Vergleich mit den so genannten White Box-Herstellern, die vor allem billige Android-Tablets ausliefern, zeigt dabei besonders deutlich, wie groß die Unterschiede aus wirtschaftlicher Sicht sind: Diese kamen mit insgesamt 13,3 Millionen verkauften Tablets im ersten Quartal auf ein Handelsvolumen von fast 750 Millionen Dollar. Microsoft generierte hingegen mit nur 1,1 Millionen verkauften Geräten weitaus höhere Einnahmen von 950 Millionen Dollar.
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Laut den aktuellen Daten des Marktforschungsunternehmens Strategy Analytics kommen Windows-Tablets inzwischen auf einen Marktanteil von 14 Prozent. Android-Systeme machen hingegen mit 64 Prozent den größten Anteil aus. Apples iOS liegt mit 22 Prozent auf dem zweiten Platz. Allerdings ist der reine Marktanteil nach Verkaufszahlen nicht das alles Entscheidende.
Ein Vergleich mit der Umsatzverteilung zeigt, dass Microsofts Plattform sich eher mit der Wirtschaftskraft von iOS messen kann als mit Android. Das marktführende System liegt nämlich vor allem durch zahlreiche verkaufte Billig-Geräte vorn. So kommt es letztlich nur auf einen Umsatz-Anteil von 41 Prozent. 20 Prozent der Ausgaben von Tablet-Käufern fließen hingegen in Windows-Geräte. Apple hat hier mit einem Anteil von 39 Prozent erwartungsgemäß das beste Verhältnis gegenüber den Stückzahlen.
Es geht gerade erst richtig los
Dass Windows im Tablet-Bereich auch wirtschaftlich überzeugen kann, liegt laut den Marktforschern daran, dass Microsoft mit seinen Surface-Systemen eine gute Arbeit abgeliefert und den Boden für eine erfolgreiche Entwicklung des 2-in-1-Segments bereitet hat. Hier sind in den letzten Monaten erst viele neue Produkte vorgestellt worden, so dass damit zu rechnen ist, dass Microsoft seinen Marktanteil demnächst wohl noch kräftig steigern wird.Ein direkter Vergleich mit den so genannten White Box-Herstellern, die vor allem billige Android-Tablets ausliefern, zeigt dabei besonders deutlich, wie groß die Unterschiede aus wirtschaftlicher Sicht sind: Diese kamen mit insgesamt 13,3 Millionen verkauften Tablets im ersten Quartal auf ein Handelsvolumen von fast 750 Millionen Dollar. Microsoft generierte hingegen mit nur 1,1 Millionen verkauften Geräten weitaus höhere Einnahmen von 950 Millionen Dollar.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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