Microsoft richtet Windows 10 Mobile jetzt auf Tablets aus
Bei Windows 10 war die Rollenverteilung bisher ziemlich klar: Die Mobile-Variante war ausschließlich für den Einsatz auf Smartphones vorgesehen, während alle größeren Geräte - vom Tablet bis zum großen Desktop-PC - mit der Standard-Variante ausgestattet wurden. Das ändert sich nun aber.
Zukünftig soll Windows 10 Mobile ebenfalls auf einigen Tablets zum Einsatz kommen. Dies betrifft zumindest entsprechende Systeme mit kleineren Bildschirm-Diagonalen. Das geht aus dem inzwischen veröffentlichten Programm für die Ignite-Konferenz hervor, die Ende September in den USA stattfinden wird.
Dort ist ein Vortrag angesetzt, in dem ein Microsoft-Vertreter über die kommenden Planungen für "Windows 10 Mobile auf Telefonen und kleinen Tablets" sprechen wird, berichtete WinBeta. Aber auch einige andere Sessions werden das Thema behandeln. Dies passt zu den unlängst eingeführten Änderungen an den Hardware-Anforderungen für Windows 10 Mobile, bei denen die maximale Display-Größe von 7,9 Zoll auf 9 Zoll heraufgesetzt wurde.
Die Neuerung ist dabei auch mit der neuen Strategie Microsofts verbunden, sich im Mobile-Segment zukünftig völlig auf Business-Kunden auszurichten. Aufgrund dessen, dass Windows-Umgebungen in Unternehmen ohnehin meist Standard sind, ist hier durchaus Potenzial vorhanden. Bei Privatnutzern hatte Microsoft hingegen keine Chance, gegen Android und iOS anzukommen.
Dort ist ein Vortrag angesetzt, in dem ein Microsoft-Vertreter über die kommenden Planungen für "Windows 10 Mobile auf Telefonen und kleinen Tablets" sprechen wird, berichtete WinBeta. Aber auch einige andere Sessions werden das Thema behandeln. Dies passt zu den unlängst eingeführten Änderungen an den Hardware-Anforderungen für Windows 10 Mobile, bei denen die maximale Display-Größe von 7,9 Zoll auf 9 Zoll heraufgesetzt wurde.
Mobile für Geräte ohne Tastatur
Microsoft weicht damit seine bisherige Linie auf, die sich deutlich von den anderen großen Mobile-Plattformen unterschied. Die meisten anderen Tablets arbeiten schon immer mit Mobile-Betriebssystemen wie Android oder iOS. Die nun stattfindende Entwicklung im Windows-Segment ist dabei durchaus sinnvoll. Die meisten größeren Tablets kommen hier immerhin in Form von 2-in-1-Systemen daher, die durch ansteckbare Tastatur-Cover mit integrierten Trackpads auf die Arbeit mit der Desktop-Variante von Windows 10 ausgelegt sind. Kleinere Tablets sind hingegen in der Regel lediglich auf den Umgang mit dem Touchscreen ausgelegt, so dass der Einsatz der entsprechend optimierten Mobile-Oberfläche hier sinnvoll ist.Die Neuerung ist dabei auch mit der neuen Strategie Microsofts verbunden, sich im Mobile-Segment zukünftig völlig auf Business-Kunden auszurichten. Aufgrund dessen, dass Windows-Umgebungen in Unternehmen ohnehin meist Standard sind, ist hier durchaus Potenzial vorhanden. Bei Privatnutzern hatte Microsoft hingegen keine Chance, gegen Android und iOS anzukommen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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