FBI gibt zu: eingekauftes Hack-Tool läuft nur mit alten iPhones
FBI-Direktor James Comey hat ein paar interessante Details im Fall des ohne Mithilfe von Apple entschlüsselten iPhones eines Straftäters öffentlich gemacht. Dazu gehört neben dem Fakt, dass das FBI sich ein Hacking-Tool eines Drittanbieter gekauft hat auch, dass das Tool die neuste Generation nicht zu knacken vermag.
Laut einem Bericht von CNN hat sich der zuständige FBI-Direktor James Comey nun recht umfassend zu der Thematik des Hacking-Tools geäußert. Comey teilte am Mittwoch mit, dass das FBI sich ein nicht näher genanntes Tool gekauft hat, um das iPhone eines der Schützen des San Bernardino-Attentats vom Dezember 2015 zu entsperren.
Der Fall ging durch die Presse, weil sich Apple öffentlich dagegen gewehrt hatte, dem FBI bei der Ermittlung in dem Fall durch die Freigabe der Daten des iPhones zu helfen. Für Apple bedeutet die Hilfe in so einem Fall das Einreißen der Sicherheit für alle Nutzer - denn wenn erst einmal iOS knackbar sei, sind alle Nutzer potentiell gefährdet. Schließlich hatte das FBI seine Amtsanfrage vor Gericht um Mithilfe fallen gelassen und das iPhone auf eigene Faust entsperrt.
James Comey verriet nun noch ein weiteres interessantes Detail: seinen Angaben nach ist das eingekaufte Hacking-Tool nicht in der Lage, die neuste iPhone-Generation zu knacken. Man habe Bedarf gehabt, ein iPhone 5c mit iOS 9 freizugeben, und habe nur ein Tool mit einem sehr begrenzten Funktionsumfang für wenige Geräte gekauft.
Siehe auch: FBI kann sich vor Anfragen iPhones zu knacken kaum retten, hilft gern
Der Fall ging durch die Presse, weil sich Apple öffentlich dagegen gewehrt hatte, dem FBI bei der Ermittlung in dem Fall durch die Freigabe der Daten des iPhones zu helfen. Für Apple bedeutet die Hilfe in so einem Fall das Einreißen der Sicherheit für alle Nutzer - denn wenn erst einmal iOS knackbar sei, sind alle Nutzer potentiell gefährdet. Schließlich hatte das FBI seine Amtsanfrage vor Gericht um Mithilfe fallen gelassen und das iPhone auf eigene Faust entsperrt.
Neues Gespräch mit Apple?
Nun gibt der FBI-Direktor aber ganz freimütig zu, dass sich seine Behörde derzeit noch nicht schlüssig ist, ob man Apple nun in die genutzt Sicherheitslücke einweihen wird oder nicht. Man mache sich derzeit Gedanken darüber, ob man die Schwachstelle weiterreicht. Dann würde Apple sie verständlicherweise beheben und der Weg auf weitere Geräte bliebe dem FBI wieder verwehrt. So wie sich Apple zuvor geweigert hatte, muss man davon ausgehen, dass das FBI nun keinen Grund sieht, so kooperativ zu sein.James Comey verriet nun noch ein weiteres interessantes Detail: seinen Angaben nach ist das eingekaufte Hacking-Tool nicht in der Lage, die neuste iPhone-Generation zu knacken. Man habe Bedarf gehabt, ein iPhone 5c mit iOS 9 freizugeben, und habe nur ein Tool mit einem sehr begrenzten Funktionsumfang für wenige Geräte gekauft.
Siehe auch: FBI kann sich vor Anfragen iPhones zu knacken kaum retten, hilft gern
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