'Fall iPhone' ist zu Ende, FBI hat das Gerät ohne Apple-Hilfe geknackt
Wochenlang lagen der kalifornische Konzern Apple und die US-amerikanische Bundespolizei FBI in einem heftig geführten Rechtsstreit. In dessen Mittelpunkt war das verschlüsselte iPhone des Todesschützen von San Bernandino, Apple hat sich geweigert, den Behörden bei der Entschlüsselung zu helfen. Nun hat das FBI aber mitgeteilt, dass man die Hilfe des iPhone-Herstellers nicht mehr braucht.
Das FBI hat bekannt gegeben, dass man die Hilfe des Konzerns aus Cupertino nicht mehr benötige, da man es selbst geschafft habe, sich den Zugang zum iPhone 5C des "Terroristen" Syed Rizwan Farook zu verschaffen. Vor rund einer Woche hatten die Behörden bereits angekündigt, dass man eine "mögliche Methode" gefunden habe, wie man es ohne Apple-Beistand schaffen könnte. Daran beteiligt dürfte das auf Forensik-Software für mobile Endgeräte spezialisierte Unternehmen Cellebrite gewesen sein, in den aktuellen Gerichtsdokumenten findet sich aber kein Hinweis darauf.
Auch beim FBI hat die Angelegenheit wohl zwei Seiten: Man kann sich sicher über den Ermittlungserfolg freuen und die Leistung, es ohne Hilfe geschafft zu haben. Gleichzeitig ist höchst zweifelhaft, dass sich die Mühe gelohnt hat, da es sich beim betroffenen iPhone um ein Dienstgerät des Todesschützen handelt und nicht auszugehen ist, dass die Behörden darauf für sie relevante Informationen finden.
Antrag zurückgezogen
Die in den Medien und vor allem dem Gerichtssaal geführte Auseinandersetzung zwischen der US-Regierung und Apple ist seit gestern Abend bzw. der Nacht auf heute zu Ende: Denn das FBI hat seinen Gerichtsantrag, in dem man Apple zur Hilfe bei der Entschlüsselung auffordert, offiziell zurückgezogen (via VentureBeat).Das FBI hat bekannt gegeben, dass man die Hilfe des Konzerns aus Cupertino nicht mehr benötige, da man es selbst geschafft habe, sich den Zugang zum iPhone 5C des "Terroristen" Syed Rizwan Farook zu verschaffen. Vor rund einer Woche hatten die Behörden bereits angekündigt, dass man eine "mögliche Methode" gefunden habe, wie man es ohne Apple-Beistand schaffen könnte. Daran beteiligt dürfte das auf Forensik-Software für mobile Endgeräte spezialisierte Unternehmen Cellebrite gewesen sein, in den aktuellen Gerichtsdokumenten findet sich aber kein Hinweis darauf.
Die Mühe wert?
Für Apple ist das Freud und Leid in einem: Einerseits ist man den juristischen Fall los und kann sich wieder auf sein Kerngeschäft konzentrieren, andererseits muss man sich Gedanken machen, dass es jemanden gelungen ist, die iOS-Verschlüsselung zu knacken.Auch beim FBI hat die Angelegenheit wohl zwei Seiten: Man kann sich sicher über den Ermittlungserfolg freuen und die Leistung, es ohne Hilfe geschafft zu haben. Gleichzeitig ist höchst zweifelhaft, dass sich die Mühe gelohnt hat, da es sich beim betroffenen iPhone um ein Dienstgerät des Todesschützen handelt und nicht auszugehen ist, dass die Behörden darauf für sie relevante Informationen finden.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Videos zum iPhone
- MacBook Neo: So schlägt sich Apples Einsteiger-Notebook im Test
- iPhone Ultra: Leaks zeigen erste Dummies des Klapp-Smartphones
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- iPhone 17 vs. iPhone 17e: Lohnt sich der Aufpreis von 250 Euro?
- iPhone 17: Mit diesem Zubehör steigert ihr den Nutzen enorm
Apples Aktienkurs
Beliebte Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Neue Beta bereitet mehrere FritzBoxen & Repeater auf FritzOS 8.50 vor
- Neuer Apple TV 4K zeigt sich erstmals - Bild angeblich direkt von Apple
- F-Droid 2.0: FOSS-App-Store für Android wird komplett überarbeitet
- Widgets selbst bauen: Google startet eine neue Android-App
- Rückruf bei VW, Audi & Seat: Lenkung bei 3 Mio. Pkw kann ausfallen
- Kampf um KI-Talente: Amazon will ehemalige Mitarbeiter zurückholen
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
CachyOS :: schnelles, performante ARCH-Distri & mit den üblichen
d-hubs - Gestern 23:09 Uhr -
Photoprism kommt mit interessanten Verbesserungen
d-hubs - Vorgestern 20:44 Uhr -
Der Norden prescht vor
d-hubs - Vorgestern 10:43 Uhr -
#WordCamp Europe '27 vom 27. bis 29. Mai 2027
d-hubs - 23.09. 19:22 Uhr -
das WordPress-Team hat vor knapp 2 Stunden WordPress 7.1.2 veröffentli
d-hubs - 22.09. 18:53 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen