Britische Hightech-Firmen haben Angst vor einem Austritt aus der EU
Die Briten zeigen sich immer noch unentschlossen, ob sie für oder gegen einen Verbleib in der EU votieren sollen. Es ist durchaus im Bereich des Möglichen, dass ein Ausstieg kommen könnte - und das sorgt vor allem in der IT-Branche des Landes für Sorgenfalten.
Ein Großteil der Unternehmen aus der Hightech-Branche des Landes geht fest davon aus, dass ihre Geschäfte durch ein Verlassen der EU signifikante Schäden davontragen werden. Das gilt vor allem für die besonders forschungsintensiven Bereiche. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Fachverbandes für Mikrotechnik (IVAM) hervor.
Vor allem die kleineren Startups, deren Haupttätigkeit die Forschung und Entwicklung ist, befürchten, dass sie ihre Entwicklungs-Aktivitäten nach einem Ausscheiden aus der EU nicht mehr in gewohntem Maße weiterführen können. Das hat letztlich nicht nur Auswirkungen auf ihr eigenes Geschäft, sondern auch auf die Konkurrenzfähigkeit der Branche als solches.
Eine direkte Folge eines EU-Austritts der Briten würde darin liegen, dass Kooperationen mit Partnern auf dem europäischen Festland neu ausgehandelt werden müssten. Wenn es dazu überhaupt käme - denn in vielen Fällen wäre auch die Finanzierung gemeinsamer Projekte in Frage gestellt.
Die Befürworter eines Austritts halten die Sorgen jedoch für Übertrieben. Sie rechnen damit, dass das gute alte Commonwealth die meisten Einschnitte letztlich auffangen kann und in vielen Belangen Alternativen zum Wirtschaftsraum der EU bietet. Und auch die enge Partnerschaft mit den USA federe die Folgen ab.
Größere Sorgen machen sich verschiedene Parteien allerdings über die weitergehenden Folgen eines EU-Austritts Großbritanniens. Denkbar wäre, dass den Briten weitere europäische Länder folgen und der EU-Wirtschaftsraum destabilisiert wird. Auf der anderen Seite wäre auch ein Szenario denkbar, dass die Unabhängigkeits-Bestrebungen Schottlands wieder neu in Fahrt kommen und die Schotten wieder in Richtung EU tendieren.
Vor allem die kleineren Startups, deren Haupttätigkeit die Forschung und Entwicklung ist, befürchten, dass sie ihre Entwicklungs-Aktivitäten nach einem Ausscheiden aus der EU nicht mehr in gewohntem Maße weiterführen können. Das hat letztlich nicht nur Auswirkungen auf ihr eigenes Geschäft, sondern auch auf die Konkurrenzfähigkeit der Branche als solches.
Eine direkte Folge eines EU-Austritts der Briten würde darin liegen, dass Kooperationen mit Partnern auf dem europäischen Festland neu ausgehandelt werden müssten. Wenn es dazu überhaupt käme - denn in vielen Fällen wäre auch die Finanzierung gemeinsamer Projekte in Frage gestellt.
Weniger Nachteile für EU-Staaten
Auch die Hightech-Firmen in anderen EU-Staaten rechnen zu einem Drittel damit, dass ihnen ein EU-Austritt der Briten Nachteile bringen würde. Allerdings sind die Sorgen hier längst nicht ganz so umfassend, da Großbritannien für viele Unternehmen kein erfolgsentscheidender Markt sei. Für diese würden auch viele Handelsbeziehungen die auf EU-Ebene mit der ganzen Welt ausgehandelt würden, auch nicht wegfallen - bei britischen Firmen wäre das hingegen erst einmal der Fall.Die Befürworter eines Austritts halten die Sorgen jedoch für Übertrieben. Sie rechnen damit, dass das gute alte Commonwealth die meisten Einschnitte letztlich auffangen kann und in vielen Belangen Alternativen zum Wirtschaftsraum der EU bietet. Und auch die enge Partnerschaft mit den USA federe die Folgen ab.
Größere Sorgen machen sich verschiedene Parteien allerdings über die weitergehenden Folgen eines EU-Austritts Großbritanniens. Denkbar wäre, dass den Briten weitere europäische Länder folgen und der EU-Wirtschaftsraum destabilisiert wird. Auf der anderen Seite wäre auch ein Szenario denkbar, dass die Unabhängigkeits-Bestrebungen Schottlands wieder neu in Fahrt kommen und die Schotten wieder in Richtung EU tendieren.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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