30 Jahre alte Miet-Telefone teilweise noch immer auf Rechnungen
Wer schon seit sehr langer Zeit durchgehend einen Telefonanschluss von der Deutschen Telekom besitzt, sollte unbedingt seine Rechnungen einmal einer genaueren Prüfung unterziehen. Die Verträge selbst wurden zwischenzeitlich zwar meist angepasst, das gilt aber nicht automatisch für Zusatzleistungen.
Fetap 611
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wies gerade darauf hin, dass es teilweise immer noch Rechnungen gibt, auf denen zusätzliche Kosten für gemietete Festnetz-Telefone stehen. Und zwar für solche, die einst noch von der Deutschen Bundespost an die Besitzer eines Telefonanschlusses ausgeliefert wurden und die heute eher in einem Museum als in praktischen Einsatz zu finden sind.
Fast schon modern wirken dabei Modelle wie "Actron B" oder "Dallas", bei denen die Rufnummer des gewünschten Gesprächspartners über Knöpfe getippt wurde. Aber selbst der uralte "FeTAp 611" (Fernsprechtischapparat) mit Wählscheibe findet sich in einigen Fällen noch immer auf den Rechnungen wieder. Der Telekom ist dabei nur bedingt ein Vorwurf zu machen. Das Unternehmen hat zwar zwischenzeitlich automatisiert Anpassungen an den Tarifen vorgenommen, so dass heute wohl niemand mehr nach den Taktgebühren von vor über 20 Jahren mehr abgerechnet wird, doch Zusatzoptionen können hier immer wieder einmal durchgerutscht sein.
Jüngere Kunden sind von dem Problem wohl kaum betroffen. Anders kann dies jedoch bei Kunden sein, die schon sehr lange ihren Anschluss besitzen und diesen auch nie für mehr als gelegentliche Telefonate nutzen, während sie ansonsten ihr ruhigeres Dasein als Rentner genießen. Bei diesen finden sich auf den immer weiter laufenden Rechnungen teilweise nicht nur Mietgebühren für uralte Telefone, sondern manchmal sogar für so genannte "Telefonzusatzgeräte" - wie beispielsweise eine separate Klingel, die anderswo im Haus angebracht werden konnte, damit man keinen Anruf an dem damals noch stationären Gerät verpasst.
In entsprechenden Fällen landen so durchaus zwei bis vier Euro zusätzlich auf den Rechnungen. Abbezahlt sind die Geräte also schon vor langer Zeit gewesen. Und es dürfte auch kaum noch eines der fraglichen Telefone im Einsatz sein - spätestens mit den letzten noch laufenden Umstellungen auf digitale Anbindungen stellen diese ihren Dienst ein.
(Foto: Achimsh - CC BY 3.0)
Fetap 611
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wies gerade darauf hin, dass es teilweise immer noch Rechnungen gibt, auf denen zusätzliche Kosten für gemietete Festnetz-Telefone stehen. Und zwar für solche, die einst noch von der Deutschen Bundespost an die Besitzer eines Telefonanschlusses ausgeliefert wurden und die heute eher in einem Museum als in praktischen Einsatz zu finden sind.
Fast schon modern wirken dabei Modelle wie "Actron B" oder "Dallas", bei denen die Rufnummer des gewünschten Gesprächspartners über Knöpfe getippt wurde. Aber selbst der uralte "FeTAp 611" (Fernsprechtischapparat) mit Wählscheibe findet sich in einigen Fällen noch immer auf den Rechnungen wieder. Der Telekom ist dabei nur bedingt ein Vorwurf zu machen. Das Unternehmen hat zwar zwischenzeitlich automatisiert Anpassungen an den Tarifen vorgenommen, so dass heute wohl niemand mehr nach den Taktgebühren von vor über 20 Jahren mehr abgerechnet wird, doch Zusatzoptionen können hier immer wieder einmal durchgerutscht sein.
Jüngere Kunden sind von dem Problem wohl kaum betroffen. Anders kann dies jedoch bei Kunden sein, die schon sehr lange ihren Anschluss besitzen und diesen auch nie für mehr als gelegentliche Telefonate nutzen, während sie ansonsten ihr ruhigeres Dasein als Rentner genießen. Bei diesen finden sich auf den immer weiter laufenden Rechnungen teilweise nicht nur Mietgebühren für uralte Telefone, sondern manchmal sogar für so genannte "Telefonzusatzgeräte" - wie beispielsweise eine separate Klingel, die anderswo im Haus angebracht werden konnte, damit man keinen Anruf an dem damals noch stationären Gerät verpasst.
In entsprechenden Fällen landen so durchaus zwei bis vier Euro zusätzlich auf den Rechnungen. Abbezahlt sind die Geräte also schon vor langer Zeit gewesen. Und es dürfte auch kaum noch eines der fraglichen Telefone im Einsatz sein - spätestens mit den letzten noch laufenden Umstellungen auf digitale Anbindungen stellen diese ihren Dienst ein.
(Foto: Achimsh - CC BY 3.0)
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Christian Kahle
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