Warnseite: Google geht gegen irreführende Download-Buttons vor
Der Suchmaschinenkonzern hat auch einen Hintergrund-Dienst namens Safe Browsing, damit werden Seiten auf möglicherwiese schädliche Inhalte überwacht. Safe Browsing kommt nicht nur beim Google-eigenen Browser Chrome zum Einsatz, sondern auch bei Apples Safari und Mozillas Firefox. Und die Funktion bekommt nun eine weitere Schutzvorrichtung bzw. -ebene, nämlich irreführende Download-Buttons.
Das Netz ist voller Buttons oder Einblendungen, die dem Nutzer weismachen wollen, dass er beim Anklicken etwas herunterladen, sein System bereinigen oder ein Update durchführen soll. Diese Links wollen die Nutzer aber nur in eine Falle locken, da die dazugehörigen Seiten dann Schadsoftware installieren oder dem Anwender persönliche Daten entwenden wollen.
Google zeigt im Blogbeitrag auch einige Beispiele für solche Tricksereien, die Irreführung besteht oftmals auch aus Design-Elementen, die an sich typisch für einen bestimmten Software-Anbieter sind.
Ebenfalls weit verbreitet sind Android-Anzeigen, deren optische Darstellung ebenfalls höchst bedenklich ist und die dem Nutzer etwa "Auf ihrem System ist ein Virus!" mitteilen.
Social Engineering
In der Fachsprache nennt sich das Ganze Social Engineering, Google will solch irreführenden Praktiken eindämmen oder aus der Welt schaffen und ihnen eine rote Sperrtafel vorschieben. Denn wenn man nun einen solchen irreführenden Link (welcher Art auch immer) anklickt, dann bekommt man eine Warnanzeige, die einem mitteilt, dass Angreifer auf der angeklickten Seite womöglich etwas im Schilde führen.Google zeigt im Blogbeitrag auch einige Beispiele für solche Tricksereien, die Irreführung besteht oftmals auch aus Design-Elementen, die an sich typisch für einen bestimmten Software-Anbieter sind.
Wasser predigen und Wein trinken?
Allerdings ist zu hoffen, dass Google auch auf seine eigenen Angebote schaut. Denn auch wir kennen das Problem durchaus, da auch über den Google-Werbedienst AdSense immer wieder Anzeigen dieser oder ähnlicher Art ausgespielt werden. Wir führen entsprechend eine immer länger werdende Blacklist, in der wir konsequent alle "schwarzen Schafe" aussperren.Ebenfalls weit verbreitet sind Android-Anzeigen, deren optische Darstellung ebenfalls höchst bedenklich ist und die dem Nutzer etwa "Auf ihrem System ist ein Virus!" mitteilen.
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