Microsoft kauft Swiftkey: Künstliche Intelligenz ist Trumpf (Update)
Microsoft übernimmt offenbar den britischen Software-Hersteller Swiftkey, dessen Predictive-Keyboard mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz während der Eingabe bessere Wortvorschläge liefert. Swiftkeys Keyboards sind weltweit auf hunderten Millionen von Smartphones im Einsatz.
Wie die Financial Times unter Berufung auf vertrauenswürdige Quellen aus dem Umfeld der beiden Firmen berichtet, zahlt Microsoft für die Übernahme von Swiftkey ungefähr 250 Millionen Dollar. Die beiden Gründer des britischen Startups werden wohl jeweils rund 30 Millionen Dollar an dem Verkauf ihrer Firma an den US-Softwarekonzern verdienen.
Sie hatten Swiftkey im Jahr 2008 gegründet und seitdem mit relativ geringen Investitionen ein erstaunlich erfolgreiches Unternehmen aufgebaut. Laut dem Bericht benötigte Swiftkey bisher nur rund 20 Millionen Dollar Wagniskapital von verschiedenen Investoren. Angeblich entspricht der Verkaufspreis allerdings nicht ganz dem, was vor einigen Jahren noch möglich gewesen wäre, als Swiftkey zu den am weitesten verbreiteten Apps überhaupt gehörte.
Microsoft geht es bei der Übernahme der Briten anscheinend vor allem um deren Wissen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Diverse Großkonzerne inklusive Apple, Google und eben Microsoft umwerben derzeit verstärkt entsprechend ausgebildete Talente oder kaufen derartige Technologien ein. Google hatte vor zwei Jahren für hunderte Millionen Pfund die Firma DeepMind übernommen, während Apple 2015 den KI-Spezialisten VocalIQ aufkaufte.
Microsoft will einen Großteil der 150 Mitarbeiter von Swiftkey in London, San Francisco und Seoul dem Vernehmen nach Microsoft Research angliedern, wo sie unter Forschungschef Harry Shum arbeiten sollen. Dabei dürfte es dann weniger um die für Android und iOS aber nicht für Windows verfügbaren Software-Keyboards gehen, sondern eher um die von Swiftkey entwickelten Sprachtechnologien.
Swiftkey läuft aktuell auf den Smartphones von rund 300 Millionen Nutzern weltweit und wird von BlackBerry und Samsung vorinstalliert. Das Unternehmen wirbt damit, dass man eine Autokorrektur anbietet, die auch tatsächlich funktioniert. Sie passt sich dem Schreibverhalten des Nutzers an und liefert entsprechende Vorschläge.
Update 09.47 Uhr: Das Geschäft ist mittlerweile offiziell, SwiftKey hat nun per Blog bestätigt, dass man "zur Microsoft-Familie" stößt.
Sie hatten Swiftkey im Jahr 2008 gegründet und seitdem mit relativ geringen Investitionen ein erstaunlich erfolgreiches Unternehmen aufgebaut. Laut dem Bericht benötigte Swiftkey bisher nur rund 20 Millionen Dollar Wagniskapital von verschiedenen Investoren. Angeblich entspricht der Verkaufspreis allerdings nicht ganz dem, was vor einigen Jahren noch möglich gewesen wäre, als Swiftkey zu den am weitesten verbreiteten Apps überhaupt gehörte.
Microsoft geht es bei der Übernahme der Briten anscheinend vor allem um deren Wissen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Diverse Großkonzerne inklusive Apple, Google und eben Microsoft umwerben derzeit verstärkt entsprechend ausgebildete Talente oder kaufen derartige Technologien ein. Google hatte vor zwei Jahren für hunderte Millionen Pfund die Firma DeepMind übernommen, während Apple 2015 den KI-Spezialisten VocalIQ aufkaufte.
Microsoft will einen Großteil der 150 Mitarbeiter von Swiftkey in London, San Francisco und Seoul dem Vernehmen nach Microsoft Research angliedern, wo sie unter Forschungschef Harry Shum arbeiten sollen. Dabei dürfte es dann weniger um die für Android und iOS aber nicht für Windows verfügbaren Software-Keyboards gehen, sondern eher um die von Swiftkey entwickelten Sprachtechnologien.
Swiftkey läuft aktuell auf den Smartphones von rund 300 Millionen Nutzern weltweit und wird von BlackBerry und Samsung vorinstalliert. Das Unternehmen wirbt damit, dass man eine Autokorrektur anbietet, die auch tatsächlich funktioniert. Sie passt sich dem Schreibverhalten des Nutzers an und liefert entsprechende Vorschläge.
Update 09.47 Uhr: Das Geschäft ist mittlerweile offiziell, SwiftKey hat nun per Blog bestätigt, dass man "zur Microsoft-Familie" stößt.
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