Microsoft vs. Hawking: Künstliche Intelligenz "bringt uns nicht um"
Bei Microsoft sieht man das Thema Künstliche Intelligenz offensichtlich etwas entspannter als der bekannte britische Physiker Stephen Hawking. Anders als von Hawking und anderen Kritikern prophezeit, werde "uns KI nicht umbringen", so Microsofts Forschungschef Eric Horvitz.
Wie Horvitz anlässlich der Verleihung eines Preises für KI-Forschung erklärte, investiert Microsoft Research derzeit rund ein Viertel aller Aufmerksamkeit und aller Ressourcen in die Entwicklung KI-bezogener Aktivitäten. Es gebe natürlich einige Bedenken, laut denen der Mensch langfristig die Kontrolle über "bestimmte Arten der Intelligenz" verlieren könnte, doch Horvitz sei sich "fundamental" sicher, dass dies nicht passieren wird.
Stattdessen werde der Mensch wahrscheinlich sehr proaktiv mit der Einführung von KI-Systemen umgehen, so dass man letztlich in allen Bereichen des Lebens riesige Vorteile aus Intelligenten Maschinen ziehen könne, sei es in Wissenschaft und Bildung oder im Bereich der Wirtschaft und des alltäglichen Lebens. Die Entwicklung von Technologien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz werde sich deshalb langfristig zum wichtigsten Wettbewerbsfeld unter den großen IT-Firmen entwickeln, so Horvitz weiter.
Der Gedanke, dass Systeme denken, hören, verstehen sowie Daten aus den Erfahrungen von Tausenden Nutzern sammeln können, um diese wiederum zur Verbesserung ihrer Fähigkeitemn zu nutzen, sei schon jetzt eines der wichtigsten Themen in der Branche überhaupt. Es gebe Cortana, Siri und Google Now, die ein neues Wettbewerbsfeld begründet haben, bei dem es um die Entwicklung des besten persönlichen, intelligenten Assistenten gehe. Genau diese Form von Wettbewerb werde zu mehr Forschung und Investitionen führen und das Thema verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses rücken, sagte er.
Das Thema Datenschutz sei bei der Arbeit von Microsoft Research im Bereich der Künstlichen Intelligenz ein enorm wichtiger Faktor. Horvitz zufolge schaffe man Systeme, die genau herausfinden können, welche Informationen zu einem bestimmten Zeitpunkt einer Vielzahl von Nutzern helfen können. Gleichzeitig werde aber alles dafür getan, um die Privatsphäre des Einzelnen nicht zu beeinträchtigen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Anfrage eines Nutzers jemals von einem Menschen angesehen werde, sei groß wie die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz getroffen zu werden. Letztlich werde KI sogar dazu beitragen, die Privatsphäre von Einzelpersonen zu schützen, während sie gleichzeitig das anonyme Sammeln von Daten durch Dienste ermöglicht, ohne dass dabei das Potenzial für eine Gefährdung der persönlichen Daten einzelner Personen erhöht wird.
Andere Forscher sehen das Thema Künstliche Intelligenz unterdessen höchst kritisch. Erst im Dezember hatte Stephen Hawking gegenüber der BBC davor gewarnt, dass "Maschinen mit Bewusstsein" sich immer schneller entwickeln würden, sobald sie in der Lage sind, sich selbst zu verbessern. Die durch die langsame biologische Evolution gebremsten Menschen würden dann kaum eine Chance haben, mitzuhalten und letztlich von der KI abgelöst, so Hawking damals. Elon Musk, Chef des Elektroautoherstellers Tesla und der Raumfahrt-Firma SpaceX zeigte sich im Herbst 2014 ebenfalls höchst skeptisch, als er vor Studenten erklärte, dass man "mit Künstlicher Intelligenz einen Dämon heraufbeschwört".
Stattdessen werde der Mensch wahrscheinlich sehr proaktiv mit der Einführung von KI-Systemen umgehen, so dass man letztlich in allen Bereichen des Lebens riesige Vorteile aus Intelligenten Maschinen ziehen könne, sei es in Wissenschaft und Bildung oder im Bereich der Wirtschaft und des alltäglichen Lebens. Die Entwicklung von Technologien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz werde sich deshalb langfristig zum wichtigsten Wettbewerbsfeld unter den großen IT-Firmen entwickeln, so Horvitz weiter.
Der Gedanke, dass Systeme denken, hören, verstehen sowie Daten aus den Erfahrungen von Tausenden Nutzern sammeln können, um diese wiederum zur Verbesserung ihrer Fähigkeitemn zu nutzen, sei schon jetzt eines der wichtigsten Themen in der Branche überhaupt. Es gebe Cortana, Siri und Google Now, die ein neues Wettbewerbsfeld begründet haben, bei dem es um die Entwicklung des besten persönlichen, intelligenten Assistenten gehe. Genau diese Form von Wettbewerb werde zu mehr Forschung und Investitionen führen und das Thema verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses rücken, sagte er.
Das Thema Datenschutz sei bei der Arbeit von Microsoft Research im Bereich der Künstlichen Intelligenz ein enorm wichtiger Faktor. Horvitz zufolge schaffe man Systeme, die genau herausfinden können, welche Informationen zu einem bestimmten Zeitpunkt einer Vielzahl von Nutzern helfen können. Gleichzeitig werde aber alles dafür getan, um die Privatsphäre des Einzelnen nicht zu beeinträchtigen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Anfrage eines Nutzers jemals von einem Menschen angesehen werde, sei groß wie die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz getroffen zu werden. Letztlich werde KI sogar dazu beitragen, die Privatsphäre von Einzelpersonen zu schützen, während sie gleichzeitig das anonyme Sammeln von Daten durch Dienste ermöglicht, ohne dass dabei das Potenzial für eine Gefährdung der persönlichen Daten einzelner Personen erhöht wird.
Andere Forscher sehen das Thema Künstliche Intelligenz unterdessen höchst kritisch. Erst im Dezember hatte Stephen Hawking gegenüber der BBC davor gewarnt, dass "Maschinen mit Bewusstsein" sich immer schneller entwickeln würden, sobald sie in der Lage sind, sich selbst zu verbessern. Die durch die langsame biologische Evolution gebremsten Menschen würden dann kaum eine Chance haben, mitzuhalten und letztlich von der KI abgelöst, so Hawking damals. Elon Musk, Chef des Elektroautoherstellers Tesla und der Raumfahrt-Firma SpaceX zeigte sich im Herbst 2014 ebenfalls höchst skeptisch, als er vor Studenten erklärte, dass man "mit Künstlicher Intelligenz einen Dämon heraufbeschwört".
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