PlayStation VR wird eine zusätzliche Box in Wii-Größe erfordern
Das Rennen um die Krone in Sachen Virtual Reality hat noch nicht richtig begonnen, da keiner der großen Hersteller eine finale Version seiner Brille auf den Markt geworfen hat. Bisher sind nur die simplen Lösungen wie Samsung Gear VR oder Google Cardboard zu haben, die "schweren Geschütze" wie Oculus Rift, Vive VR und PlayStation VR müssen erst aufgefahren werden.
Virtual Reality ist eine beeindruckende, aber auch Hardware-hungrige Angelegenheit: Das hat zur Folge, dass auch eine Hochleistungskonsole wie die PlayStation 4 in Sachen Rechenleistung ein wenig Hilfe braucht, um VR in seiner ganzen Pracht darstellen zu können. Das bedeutet, dass das anfangs unter dem Codenamen "Project Morpheus" bekannte Headset nicht ohne weiteres an die PlayStation 4 gesteckt werden kann.
Das haben die Macher bereits vor einer Weile angekündigt und gemeint, dass PlayStation VR eine "Processing Box" erfordern werde. Wie dieser Kasten für Extra-Rechenleistung aussehen wird, war bisher aber nicht bekannt. Polygon hat nun aber Details in Erfahrung bringen können.
Für das Headset selbst gab es viel Lob, insbesondere für die Verarbeitung und das Design. Polygon-Redakteur Brian Crecente meint, dass PlayStation VR das seiner Meinung nach bequemste Headset - Oculus Rift und Vive VR inklusive - sei, das er ausprobieren durfte. Er vergleicht das Design mit einem Controller, also mit Technik, die man "einfach so" in die Hand nehmen (respektive aufsetzen) kann.
Das haben die Macher bereits vor einer Weile angekündigt und gemeint, dass PlayStation VR eine "Processing Box" erfordern werde. Wie dieser Kasten für Extra-Rechenleistung aussehen wird, war bisher aber nicht bekannt. Polygon hat nun aber Details in Erfahrung bringen können.
Etwas kleiner als eine Wii
Demnach werde die Box knapp so groß sein wie eine Nintendo Wii-Konsole, sie dient vor allem zur Berechnung der VR-Bilder sowie zur Auf- bzw. Verteilung des Bildes für den Fernseher. Letzteres bezeichnet das Gaming-Blog als "Second Screen"-Erfahrung, diese ist aber in diesem Fall eher etwas für den "Zuschauer" und nicht den VR-Nutzer selbst gedacht.Für das Headset selbst gab es viel Lob, insbesondere für die Verarbeitung und das Design. Polygon-Redakteur Brian Crecente meint, dass PlayStation VR das seiner Meinung nach bequemste Headset - Oculus Rift und Vive VR inklusive - sei, das er ausprobieren durfte. Er vergleicht das Design mit einem Controller, also mit Technik, die man "einfach so" in die Hand nehmen (respektive aufsetzen) kann.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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