Blizzard soll sich illegal Quellcodes eines Bots verschafft haben
In seinem Versuch, Bots aus seinen Spielen herauszuhalten, ist Blizzard offenbar ein Stück weit übers Ziel hinausgeschossen. Die sächsische Entwicklerfirma Bossland beschuldigt das Unternehmen, sich rechtswidrig und mit erpresserischen Methoden seine Quellcodes angeeignet zu haben.
Bossland teilte in einer Stellungnahme zu der Sache mit, dass Blizzard gegen einen Entwickler vorging, der in den USA lebt und als Freiberufler für die Firma tätig war. Obwohl dieser überhaupt nicht für die Programmierung von Bots bei der Firma aus Zwickau verantwortlich ist, habe der Spielehersteller eine Klage gegen ihn angedroht.
Der Entwickler sei unter Druck gesetzt worden, unter anderem eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen. Darüber sollte er zusichern, nicht mehr an Software zu arbeiten, die mit Blizzard-Produkten interagiert. Für den Fall, dass er sich dem nicht füge, wäre es zu einer Klageerhebung gekommen und ein entsprechendes Verfahren hätte ein finanzielles Risiko für den Freiberufler bedeutet.
"Die Klage an sich ist vom Inhalt her nicht nur unwahr, sondern geradezu lächerlich. Activision Blizzard ist bestens informiert wer die Bots Honorbuddy, Demonbuddy und Stormbuddy entwickelt und vertreibt", erklärte man seitens Bosslands. Immerhin streiten sich die beiden Unternehmen wegen mehreren anderen Fällen vor Gericht.
Durch die Aktion der Blizzard-Rechtsabteilung soll der Freelancer auch genötigt worden sein, die Quellcodes für den Bot Stormbuddy herauszurücken, der für den Einsatz in "Heroes of the Storm" entwickelt wurde. Darin sieht Bossland nun eine massive Verletzung der eigenen Rechte an der Software, in die man sehr viele Entwicklerstunden investiert habe.
Wie es nun weitergeht, ist erst einmal unklar. "Seit gestern sind wir nicht mehr die Einzigen die im Besitz des Quelltextes von Stormbuddy sind. Wir können die Auswirkungen noch nicht vollständig abschätzen", teilte Bossland mit. Der Bot werde nun erst einmal nicht mehr weiterentwickelt oder verkauft.
Der Entwickler sei unter Druck gesetzt worden, unter anderem eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen. Darüber sollte er zusichern, nicht mehr an Software zu arbeiten, die mit Blizzard-Produkten interagiert. Für den Fall, dass er sich dem nicht füge, wäre es zu einer Klageerhebung gekommen und ein entsprechendes Verfahren hätte ein finanzielles Risiko für den Freiberufler bedeutet.
"Die Klage an sich ist vom Inhalt her nicht nur unwahr, sondern geradezu lächerlich. Activision Blizzard ist bestens informiert wer die Bots Honorbuddy, Demonbuddy und Stormbuddy entwickelt und vertreibt", erklärte man seitens Bosslands. Immerhin streiten sich die beiden Unternehmen wegen mehreren anderen Fällen vor Gericht.
Durch die Aktion der Blizzard-Rechtsabteilung soll der Freelancer auch genötigt worden sein, die Quellcodes für den Bot Stormbuddy herauszurücken, der für den Einsatz in "Heroes of the Storm" entwickelt wurde. Darin sieht Bossland nun eine massive Verletzung der eigenen Rechte an der Software, in die man sehr viele Entwicklerstunden investiert habe.
Wie es nun weitergeht, ist erst einmal unklar. "Seit gestern sind wir nicht mehr die Einzigen die im Besitz des Quelltextes von Stormbuddy sind. Wir können die Auswirkungen noch nicht vollständig abschätzen", teilte Bossland mit. Der Bot werde nun erst einmal nicht mehr weiterentwickelt oder verkauft.
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Christian Kahle
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