Outlook-Absturz: Microsoft muss korrigierten Patch nachschieben
Eine am Dienstag veröffentlichte Aktualisierung von Microsofts Windows-Betriebssystemen sorgt einmal mehr für Probleme. Diesmal betrifft es einen Patch, der im Sicherheitsbulletin MS15-115 beschrieben ist und Outlook zum Absturz bringen kann.
Der Patch selbst wird unter der Kennung KB3097877 geführt. Wer nach dessen Installation in Outlook 2010 oder 2013 eine E-Mail öffnen möchte, deren Inhalt mit HTML formatiert ist, wird mit dem Problem konfrontiert. Der Vorgang, von dem inzwischen verschiedene Nutzer berichten, deckt sich dabei im Grunde mit der Beschreibung der geschlossenen Sicherheitslücke.
Diese sorgte dafür, das Angreifer über manipulierte Dokumente oder Webseiten fremden Code auf den Rechner schleusen konnten. Als hier die Dämme abgedichtet wurden, arbeiteten die Entwickler offenbar nicht sauber genug. Wollte Outlook beim Rendern der HTML-Mail nun Bilder nachladen, stürzte die Anwendung ab. Das Problem trat im Grunde auf allen Systemen außer unter Windows 10 auf.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Fehler ins Leere laufen zu lassen. Eine davon ist schlicht die Deinstallation des Patches. Schneller geht es, Outlook das nachladen von Bildern zu untersagen. Inzwischen hat Microsoft aber auch schon den Patch im Windows-Update selbst korrigiert, so dass er bei aktivierter automatischer Aktualisierung ganz von selbst fehlerbereinigt beim Nutzer eintreffen sollte.
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Diese sorgte dafür, das Angreifer über manipulierte Dokumente oder Webseiten fremden Code auf den Rechner schleusen konnten. Als hier die Dämme abgedichtet wurden, arbeiteten die Entwickler offenbar nicht sauber genug. Wollte Outlook beim Rendern der HTML-Mail nun Bilder nachladen, stürzte die Anwendung ab. Das Problem trat im Grunde auf allen Systemen außer unter Windows 10 auf.
Teils schwerere Probleme
In einigen Fällen soll der fehlerhafte Patch aber sogar soweit gewirkt haben, dass man sich nicht einmal mehr bei Windows anmelden konnte. In diesem Fall hilft es am ehesten, sich über eine Remote-Verbindung einzuloggen und für Abhilfe zu sorgen. Teils berichteten aber auch Anwender von Problemen, die unter Windows 7 das inzwischen nicht mehr unterstützte Sidebar Gadget oder aber auch das Asus Audio Center verwenden.Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Fehler ins Leere laufen zu lassen. Eine davon ist schlicht die Deinstallation des Patches. Schneller geht es, Outlook das nachladen von Bildern zu untersagen. Inzwischen hat Microsoft aber auch schon den Patch im Windows-Update selbst korrigiert, so dass er bei aktivierter automatischer Aktualisierung ganz von selbst fehlerbereinigt beim Nutzer eintreffen sollte.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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