Samsung wächst - profitiert aber vor allem vom Erfolg der Konkurrenz
Erstmals seit langer Zeit konnte der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung seinen Gewinn in einem Geschäftsquartal wieder steigern. Das letzte Mal war dies noch zu Zeiten der Fall, als das Galaxy S4 das aktuelle Spitzenmodell war. Doch die aktuelle Verbesserung ist kaum auf das Smartphone-Geschäft zurückzuführen.
Die Grundlage des steigenden Überschusses bildete eine ordentliche Steigerung des Umsatzes. Im Jahresvergleich baute Samsung diesen von 41,7 Milliarden Dollar auf 45,6 Milliarden Dollar aus. Das resultierte in einer satten Steigerung des operativen Gewinns von 3,6 Milliarden auf 6,42 Milliarden Dollar. Unter dem Strich konnte das Unternehmen dann eine Gewinnsteigerung von 3,7 Milliarden auf 4,8 Milliarden Dollar verbuchen.
Was Smartphones angeht, kann man im Samsung-Management zumindest die Hoffnung hegen, dass eine Trendwende geschafft wurde. Im Jahresvergleich kletterte der operative Gewinn hier von 1,54 Milliarden auf 2,1 Milliarden Dollar. Allerdings liegt man damit noch etwas unter dem Ergebnis des vorhergehenden Quartals, in dem mit Mobilgeräten 2,4 Milliarden Dollar Gewinn erwirtschaftet wurden - was auch in der noch relativ frischen Verfügbarkeit der neuen Galaxy S6-Modelle begründet war.
Die eigentlichen Wachstumstreiber sind bei Samsung aber derzeit vor allem im Komponenten-Geschäft zu finden und der Konzern kann im Grunde froh sein, dass er nicht allein von seinen eigenen Smartphones profitiert, sondern als Zulieferer auch an einer guten Entwicklung bei der Konkurrenz beteiligt ist. So kamen die wesentlichen Beiträge zur Steigerung der Einnahmen von den Abteilungen, die Chips und Display-Panels produzieren. Zum Wachstum des Gewinns trug außerdem eine günstige Entwicklung der Wechselkurse bei.
Im Smartphone-Segment hatte Samsung in den letzten Monaten planmäßig auf einen Teil seiner Gewinnmargen verzichtet und die Preise für seine Flaggschiff-Modelle reduziert. Dies geschieht im Grunde regelmäßig, vor der Vorstellung der jeweils neuesten iPhone-Generation durch Apple.
Für das nun angelaufene Quartal rechnet man in der Konzernführung mit einer weiteren Verbesserung im Smartphone-Geschäft. Immerhin steht das Weihnachtsgeschäft vor der Tür. Allerdings ist man sich auch sehr bewusst darüber, dass dies keineswegs ein Selbstläufer wird - denn nicht nur der große Konkurrent Apple hat aktuelle Modelle gestartet, die bei den Kunden sehr gut ankommen, auch die preiswerte Konkurrenz aus China sorgt von der anderen Seite aus für immer mehr Druck.
Was Smartphones angeht, kann man im Samsung-Management zumindest die Hoffnung hegen, dass eine Trendwende geschafft wurde. Im Jahresvergleich kletterte der operative Gewinn hier von 1,54 Milliarden auf 2,1 Milliarden Dollar. Allerdings liegt man damit noch etwas unter dem Ergebnis des vorhergehenden Quartals, in dem mit Mobilgeräten 2,4 Milliarden Dollar Gewinn erwirtschaftet wurden - was auch in der noch relativ frischen Verfügbarkeit der neuen Galaxy S6-Modelle begründet war.
Die eigentlichen Wachstumstreiber sind bei Samsung aber derzeit vor allem im Komponenten-Geschäft zu finden und der Konzern kann im Grunde froh sein, dass er nicht allein von seinen eigenen Smartphones profitiert, sondern als Zulieferer auch an einer guten Entwicklung bei der Konkurrenz beteiligt ist. So kamen die wesentlichen Beiträge zur Steigerung der Einnahmen von den Abteilungen, die Chips und Display-Panels produzieren. Zum Wachstum des Gewinns trug außerdem eine günstige Entwicklung der Wechselkurse bei.
Im Smartphone-Segment hatte Samsung in den letzten Monaten planmäßig auf einen Teil seiner Gewinnmargen verzichtet und die Preise für seine Flaggschiff-Modelle reduziert. Dies geschieht im Grunde regelmäßig, vor der Vorstellung der jeweils neuesten iPhone-Generation durch Apple.
Für das nun angelaufene Quartal rechnet man in der Konzernführung mit einer weiteren Verbesserung im Smartphone-Geschäft. Immerhin steht das Weihnachtsgeschäft vor der Tür. Allerdings ist man sich auch sehr bewusst darüber, dass dies keineswegs ein Selbstläufer wird - denn nicht nur der große Konkurrent Apple hat aktuelle Modelle gestartet, die bei den Kunden sehr gut ankommen, auch die preiswerte Konkurrenz aus China sorgt von der anderen Seite aus für immer mehr Druck.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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