Bochumer Uni stellt bisher größtes Bild der Milchstraße ins Netz
Astronomen aus Bochum haben das bisher wohl größte Bild der Milchstraße online gestellt. Das aus zahlreichen Einzelaufnahmen zusammengesetzte Foto bringt es auf insgesamt 46 Milliarden Pixel. Dahinter liegen auf dem Server Bilddaten in einer Größe von 194 Gigabyte.
Ihr gesamtes Bild machen sie interessierten Nutzern jetzt über ein Online-Tool zugänglich, das ähnlich funktioniert wie der Kartenbetrachter von Google Maps. Der Anwender kann sich hier in einzelne Bereiche hineinzoomen. Gezeigt wird das gesamte Band der Milchstraße, wie es sich über den Himmel der südlichen Hemisphäre erstreckt.
Das Foto ist quasi ein Nebenprodukt der eigentlichen Forschung der Bochumer Astronomen. Diese beobachten jetzt in einem einzigen Projekt seit fünf Jahren unsere Galaxie. Die Universitätssternwarte in der Atacama-Wüste von Chile fertigt dabei in jeder Nacht immer wieder Aufnahmen des Nachthimmels an, die anschließend miteinander verglichen werden.
Das Ziel besteht in der Schaffung eines neuen Kataloges von Objekten mit variabler Helligkeit. Solche Kataloge bilden quasi die Grundlage aller weiteren astronomischen Forschungen. In der Sammlung der Bochumer geht es dabei um Sterne, deren Helligkeit Schwankungen von manchmal minimalsten Werten ausgesetzt ist. Dies kann von vorbeiziehenden Planeten verursacht werden, die kurzzeitig einen Teil des ausgesandten Lichts verdecken, oder aber weil hier zwei Sterne umeinander kreisen. Seit dem Start der Arbeit wurden bereits rund 50.000 neue variable Objekte entdeckt, die bisher nicht in den Aufzeichnungen zu finden waren.
Einen Einblick in die Beobachtungen bekommen die Nutzer nun durch die Himmelskarte. Mehrere Wochen Rechenzeit sorgten hier dafür, dass die Bilder aus 268 immer wieder beobachteten Teilbereichen des Himmels zu einem Ganzen zusammengesetzt wurden. Die Nutzer können dabei auch nach bestimmten Objekten suchen, Kataloge miteinander vergleichen oder die Milchstraße durch verschiedene Filter ansehen.
RUBIN: Online-Bild der Milchstraße
Das Foto ist quasi ein Nebenprodukt der eigentlichen Forschung der Bochumer Astronomen. Diese beobachten jetzt in einem einzigen Projekt seit fünf Jahren unsere Galaxie. Die Universitätssternwarte in der Atacama-Wüste von Chile fertigt dabei in jeder Nacht immer wieder Aufnahmen des Nachthimmels an, die anschließend miteinander verglichen werden.
Das Ziel besteht in der Schaffung eines neuen Kataloges von Objekten mit variabler Helligkeit. Solche Kataloge bilden quasi die Grundlage aller weiteren astronomischen Forschungen. In der Sammlung der Bochumer geht es dabei um Sterne, deren Helligkeit Schwankungen von manchmal minimalsten Werten ausgesetzt ist. Dies kann von vorbeiziehenden Planeten verursacht werden, die kurzzeitig einen Teil des ausgesandten Lichts verdecken, oder aber weil hier zwei Sterne umeinander kreisen. Seit dem Start der Arbeit wurden bereits rund 50.000 neue variable Objekte entdeckt, die bisher nicht in den Aufzeichnungen zu finden waren.
Einen Einblick in die Beobachtungen bekommen die Nutzer nun durch die Himmelskarte. Mehrere Wochen Rechenzeit sorgten hier dafür, dass die Bilder aus 268 immer wieder beobachteten Teilbereichen des Himmels zu einem Ganzen zusammengesetzt wurden. Die Nutzer können dabei auch nach bestimmten Objekten suchen, Kataloge miteinander vergleichen oder die Milchstraße durch verschiedene Filter ansehen.
RUBIN: Online-Bild der Milchstraße
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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