Mission Motors: Apple trieb E-Motorrad-Entwickler in die Pleite
Das Startup Mission Motors wäre eigentlich gern das Tesla für Motorräder geworden und entwickelte auch recht vielversprechende Fahrzeuge mit Elektroantrieb. Doch nun ist die Firma Pleite und ihr ehemaliger Chef gibt vor allem auch Apple eine wesentliche Mitschuld an der Misere.
Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert Derek Kaufman mit der Aussage, dass seine Firma zu einem guten Teil auch durch das aggressive Abwerben von Personal durch Apple in die Schieflage geriet. Wie vor einiger Zeit bekannt wurde, hat der Computerkonzern eine eigene Abteilung aus dem Boden gestampft, die an der Entwicklung autonomer Fahrzeuge arbeitet.
Da man selbst zwar über viele fähige Entwickler verfügte, aber nicht über Fachkräfte, die sich auch mit dem Bau von Autos auskennen, hat Apple bei einer ganzen Reihe von Unternehmen Beschäftigte abgeworben - auch von großen Automobilkonzernen wie Ford und Mercedes-Benz. Seit einiger Zeit läuft aufgrund dessen auch eine Klage der Firma A123 Systems, die eine Reihe von Spezialisten für Technologien für größere Akkus, wie sie in Elektroautos gebraucht werden, an den Computer-Hersteller verlor.
Laut Kaufman kam man bei Mission Motors letztlich vor gut einem Jahr an einen Punkt, an dem die Abwanderung wichtigen Personals Ausmaße annahm, die das Startup im Grunde nicht verkraften konnte. Das machte letztlich auch die langen Bemühungen zunichte, Investoren zu finden. Diese zogen sich aus den Verhandlungen zurück, als viele der wichtigsten Ingenieure zu dem großen Konzern abwanderten, der mit seiner Finanzkraft wesentlich bessere Gehälter zahlen konnte als das kleine, vor allem vom Idealismus seiner Idee getriebene Startup.
"Mission hatte ein großartiges Team von Ingenieuren zusammen - vor allem solche mit Spezialisierungen auf elektrische Antriebe", erklärte Kaufman. "Apple wusste das - sie wollten sie haben und sie kamen und holten sie." Die Headhunter des Computerkonzerns hätten vor allem zu einem Zeitpunkt immer engere Kreise um die Firma gezogen, als im letzten Herbst eine wichtige Finanzierungsrunde anstand. Als zwei der wichtigsten Ingenieure zu Apple gingen, zog sich der erste Investor aus den Gesprächen zurück - und in den folgenden Wochen verlor Mission viele weitere Entwickler und auch die einst willigen Geldgeber.
Vor allem Startups haben es in einer solchen Situation schwer, gegen einen Konzern wie Apple zu bestehen. Größere Firmen können die Abgänge bis zu einem gewissen Grad kompensieren, da ihre Abteilungen schon mit mehreren hundert Ingenieuren bestückt sind. Und Jason Forcier von A123 erklärte, dass der Konkurrenzkampf um Fachkräfte in seinem Geschäftsbereich zwar schon immer da war - aber nie so heftig, wie heute. Die Geschichte mit Apple und Mission Motors dürfte entsprechend nur ein Beispiel sein - wie auch die Tatsache zeigt, dass Uber vor einiger Zeit gleich 50 Fachleute auf einmal vom Robotics Lab der Carnegie Mellon University zu sich holte, damit sie an autonomen Fahrzeugen arbeiten.
Da man selbst zwar über viele fähige Entwickler verfügte, aber nicht über Fachkräfte, die sich auch mit dem Bau von Autos auskennen, hat Apple bei einer ganzen Reihe von Unternehmen Beschäftigte abgeworben - auch von großen Automobilkonzernen wie Ford und Mercedes-Benz. Seit einiger Zeit läuft aufgrund dessen auch eine Klage der Firma A123 Systems, die eine Reihe von Spezialisten für Technologien für größere Akkus, wie sie in Elektroautos gebraucht werden, an den Computer-Hersteller verlor.
Laut Kaufman kam man bei Mission Motors letztlich vor gut einem Jahr an einen Punkt, an dem die Abwanderung wichtigen Personals Ausmaße annahm, die das Startup im Grunde nicht verkraften konnte. Das machte letztlich auch die langen Bemühungen zunichte, Investoren zu finden. Diese zogen sich aus den Verhandlungen zurück, als viele der wichtigsten Ingenieure zu dem großen Konzern abwanderten, der mit seiner Finanzkraft wesentlich bessere Gehälter zahlen konnte als das kleine, vor allem vom Idealismus seiner Idee getriebene Startup.
"Mission hatte ein großartiges Team von Ingenieuren zusammen - vor allem solche mit Spezialisierungen auf elektrische Antriebe", erklärte Kaufman. "Apple wusste das - sie wollten sie haben und sie kamen und holten sie." Die Headhunter des Computerkonzerns hätten vor allem zu einem Zeitpunkt immer engere Kreise um die Firma gezogen, als im letzten Herbst eine wichtige Finanzierungsrunde anstand. Als zwei der wichtigsten Ingenieure zu Apple gingen, zog sich der erste Investor aus den Gesprächen zurück - und in den folgenden Wochen verlor Mission viele weitere Entwickler und auch die einst willigen Geldgeber.
Vor allem Startups haben es in einer solchen Situation schwer, gegen einen Konzern wie Apple zu bestehen. Größere Firmen können die Abgänge bis zu einem gewissen Grad kompensieren, da ihre Abteilungen schon mit mehreren hundert Ingenieuren bestückt sind. Und Jason Forcier von A123 erklärte, dass der Konkurrenzkampf um Fachkräfte in seinem Geschäftsbereich zwar schon immer da war - aber nie so heftig, wie heute. Die Geschichte mit Apple und Mission Motors dürfte entsprechend nur ein Beispiel sein - wie auch die Tatsache zeigt, dass Uber vor einiger Zeit gleich 50 Fachleute auf einmal vom Robotics Lab der Carnegie Mellon University zu sich holte, damit sie an autonomen Fahrzeugen arbeiten.
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