Microsoft arbeitet weiter an Windows-Oberfläche aus 3D-Würfeln
Microsoft experimentiert offenbar weiterhin mit einem neuartigen Interface, bei dem die Elemente einer künftigen Ausgabe der Benutzeroberfläche von Windows in dreidimensionaler Form dargestellt werden. Rotierende Live-Tiles waren offenbar nur der Anfang, denn jetzt legt ein Microsoft-Patent nahe, dass wir früher oder später mit 3D-Würfeln hantieren werden.
Wie WMPowerUser unter Berufung auf Dokumente des US-Patent- und -Markenamtes (USPTO) berichtet, hat Microsoft seine vor zwei Jahren eingereichten Anträge zum Schutz einer neuartigen 3D-Oberfläche im Mai dieses Jahres noch einmal aktualisiert. Die Arbeit an einem solchen Konzept scheint somit mehr zu sein als nur die Erprobung eines neuen Ansatzes, sondern könnte unterfüttert mit entsprechenden Patenten einst tatsächlich bei Windows 10 oder einem Nachfolger zum Einsatz kommen. Die Dokumente legen nahe, dass die Technologie auch bei Smartphones zum Einsatz kommen könnte.
Microsofts Konzept sieht vor, dass dem Nutzer in mehreren Stufen ein Raster aus 3D-Würfeln präsentiert wird, die auf der Front das Symbol oder den Inhalt einer Anwendung zeigen und bei seitlicher Rotation weitere Features oder Inhalte zugänglich machen. In einem Würfel können außerdem diverse weitere "Unterwürfel" enthalten sein, so dass jeder Kubus bei Bedarf auch eine Art Ordner darstellen kann. Je nach Nutzungsart könnten auf den verschiedenen Seiten eines Würfels auch die unterschiedlichen Fenster einer geöffneten Anwendung angezeigt werden.
Microsofts neue 3D-Oberfläche stellt offenbar nicht nur eine Art erweiterten Startbildschirm dar, sondern dient auch als Ersatz für den klassischen Desktop, da sie alle Bereiche der Benutzeroberfläche abdeckt. Dabei werden wohl die Elemente des klassischen Windows-Desktops mit Teilen des Designs des seit Windows 8 enthaltenen Startscreens verbunden. Vom Raster der diversen Würfel, die praktisch den Live-Tiles der aktuellen Windows-Versionen entsprechen, würde man künftig durch drehen und zoomen der einzelnen Seiten der Würfel bis hinein in die klassischen Fenster von Anwendungen navigieren, finden sich auf den Skizzen doch auch klassische UI-Elemente wie Titelleisten und Schaltflächen zum Schließen von Anwendungen wieder.
Ob und wann Microsoft sein Konzept einer 3D-Benutzeroberfläche tatsächlich in die Tat umsetzt und Windows damit ausstattet, bleibt trotz der aktualisierten Patente abzuwarten. Das Unternehmen experimentiert immer wieder mit neuen Ansätzen und patentiert die entsprechenden Technologien. Bis es zu einer kommerziellen Verwendung kommt, kann es jedoch Jahre dauern, wobei manche Patente auch einfach nur in den Schubladen der Rechtsabteilung verschwinden und nie in konkreten Produkten Verwendung finden.
Microsofts Konzept sieht vor, dass dem Nutzer in mehreren Stufen ein Raster aus 3D-Würfeln präsentiert wird, die auf der Front das Symbol oder den Inhalt einer Anwendung zeigen und bei seitlicher Rotation weitere Features oder Inhalte zugänglich machen. In einem Würfel können außerdem diverse weitere "Unterwürfel" enthalten sein, so dass jeder Kubus bei Bedarf auch eine Art Ordner darstellen kann. Je nach Nutzungsart könnten auf den verschiedenen Seiten eines Würfels auch die unterschiedlichen Fenster einer geöffneten Anwendung angezeigt werden.
Microsofts neue 3D-Oberfläche stellt offenbar nicht nur eine Art erweiterten Startbildschirm dar, sondern dient auch als Ersatz für den klassischen Desktop, da sie alle Bereiche der Benutzeroberfläche abdeckt. Dabei werden wohl die Elemente des klassischen Windows-Desktops mit Teilen des Designs des seit Windows 8 enthaltenen Startscreens verbunden. Vom Raster der diversen Würfel, die praktisch den Live-Tiles der aktuellen Windows-Versionen entsprechen, würde man künftig durch drehen und zoomen der einzelnen Seiten der Würfel bis hinein in die klassischen Fenster von Anwendungen navigieren, finden sich auf den Skizzen doch auch klassische UI-Elemente wie Titelleisten und Schaltflächen zum Schließen von Anwendungen wieder.
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