Ultra HD Blu-ray: Neuer Standard für 4K, Audio und mehr kommt jetzt
Film-Fans werden bald in der Lage sein, Inhalte im hochauflösenden 4K-Format auch auf optischen Datenträgern zu erwerben und in ihre Sammlung zu integrieren. Die Spezifikationen für den entsprechenden Standard namens "Ultra HD Blu-ray" stehen nun abschließend fest.
Das neue Logo
Das Industrie-Konsortium Blu-ray Disc Association (BDA) konnte sich abschließend auf die Details der Technologie einigen, die nun zusammen mit einem neuen Logo in den Handel gebracht wird. In Kürze wird also eine neue Generation von Trägermedien und Abspielgeräten zu haben sein. Wer sich für den Kauf eines neuen Players entscheidet, kann dank der Abwärtskompatibilität auch weiterhin seine bereits vorhandenen Blu-rays und DVDs verwenden, hieß es.
Der neue Ultra HD Blu-ray-Standard unterstützt nun aber nicht nur die höhere Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln - also das Vierfache des 1080p-FullHD-Formates. Der Support erstreckt sich ferner auf eine erweiterte Farbpalette, High Dynamic Range (HDR)-Aufnahmen sowie Inhalte mit hohen Bildwiederhol-Raten von 60 Frames pro Sekunde.
Aber auch bei den Audio-Formaten wurden die Spezifikationen gleich auf den neuesten Stand gebracht. Hier können nun beispielsweise die beiden objektbasierten Codecs DTS:X und Dolby Atmos zum Einsatz kommen. Allerdings steht es den Inhalte-Anbietern natürlich frei, hier auch beliebige Tonspuren mit älteren Formaten zu verwenden, die bereits in den früheren Videostandards enthalten waren.
Die Neuerungen in den Spezifikationen für Ultra HD Blu-ray-Systeme beschränken sich allerdings nicht nur auf die reinen Medienformate. Integriert wurde auch eine einheitliche Umsetzung einer "Digital Bridge". Dies soll es den Kunden ermöglichen, ihre Inhalte zuhause über verschiedene Endgeräte wiedergeben zu können. So kann das Bild beispielsweise nicht nur auf den Fernseher, sondern per Netzwerkverbindung auch auf mobile Geräte gestreamt werden.
Mit der offiziellen Lizenzierung von Geräten will die BDA nun im Sommer beginnen. Damit dürfte spätestens im umsatzträchtigen Weihnachtsgeschäft eine größere Produktpalette im Angebot sein. Ob sich hier allerdings ein signifikanter Absatzschub einstellen wird, bleibt abzuwarten - immerhin steigen die Verbraucher seit einiger Zeit in Scharen zu den Anbietern von Online-Streams um, die ihrerseits kräftig daran arbeiten, 4K-Inhalte in ihre Kataloge aufzunehmen. Infografik: Streaming verändert TV-Nutzung
Das neue Logo
Das Industrie-Konsortium Blu-ray Disc Association (BDA) konnte sich abschließend auf die Details der Technologie einigen, die nun zusammen mit einem neuen Logo in den Handel gebracht wird. In Kürze wird also eine neue Generation von Trägermedien und Abspielgeräten zu haben sein. Wer sich für den Kauf eines neuen Players entscheidet, kann dank der Abwärtskompatibilität auch weiterhin seine bereits vorhandenen Blu-rays und DVDs verwenden, hieß es.
Der neue Ultra HD Blu-ray-Standard unterstützt nun aber nicht nur die höhere Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln - also das Vierfache des 1080p-FullHD-Formates. Der Support erstreckt sich ferner auf eine erweiterte Farbpalette, High Dynamic Range (HDR)-Aufnahmen sowie Inhalte mit hohen Bildwiederhol-Raten von 60 Frames pro Sekunde.
Aber auch bei den Audio-Formaten wurden die Spezifikationen gleich auf den neuesten Stand gebracht. Hier können nun beispielsweise die beiden objektbasierten Codecs DTS:X und Dolby Atmos zum Einsatz kommen. Allerdings steht es den Inhalte-Anbietern natürlich frei, hier auch beliebige Tonspuren mit älteren Formaten zu verwenden, die bereits in den früheren Videostandards enthalten waren.
Die Neuerungen in den Spezifikationen für Ultra HD Blu-ray-Systeme beschränken sich allerdings nicht nur auf die reinen Medienformate. Integriert wurde auch eine einheitliche Umsetzung einer "Digital Bridge". Dies soll es den Kunden ermöglichen, ihre Inhalte zuhause über verschiedene Endgeräte wiedergeben zu können. So kann das Bild beispielsweise nicht nur auf den Fernseher, sondern per Netzwerkverbindung auch auf mobile Geräte gestreamt werden.
Mit der offiziellen Lizenzierung von Geräten will die BDA nun im Sommer beginnen. Damit dürfte spätestens im umsatzträchtigen Weihnachtsgeschäft eine größere Produktpalette im Angebot sein. Ob sich hier allerdings ein signifikanter Absatzschub einstellen wird, bleibt abzuwarten - immerhin steigen die Verbraucher seit einiger Zeit in Scharen zu den Anbietern von Online-Streams um, die ihrerseits kräftig daran arbeiten, 4K-Inhalte in ihre Kataloge aufzunehmen. Infografik: Streaming verändert TV-Nutzung
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