Ultra-HD-Zoom: TV-Zuschauer kann Bildausschnitt frei wählen
Ein neues Wiedergabe-System könnte es Nutzern von Tablets zukünftig ermöglichen, Fußballspiele und ähnliche Ereignisse live zu verfolgen und dabei die Kamera-Perspektive und den Bildausschnitt selbst zu wählen. Die Basis dafür bildet eine Technik, die schon fast wieder in Vergessenheit geraten ist.
Ultra-HD-Zoom
Schon vor einiger Zeit wurde versucht, Panorama-Videos als Technik mit großem Potenzial zu verankern. Aus der Nische kam sie aber nie wirklich heraus und die meisten kennen sie allenfalls aus einem Besuch im IMAX-Kino. "Zu teuer, nicht wirtschaftlich" hieß das schlichte Urteil über die Technologie.
Doch die Aufnahmen können heute genutzt werden, um ganz andere Anwendungen zu erlauben, als einst geplant war. Das zeigt das Berliner Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI), dieser Tage auf der CeBIT-Messe. Bei dem Prototypen des Ultra-HD-Zoom bekommt der Nutzer die 180-Grad-Aufnahme nicht mehr komplett präsentiert - diese dient lediglich als Basis-Information, aus der sich der Anwender seinen individuell passenden Bildausschnitt aussuchen kann.
Um dies zu ermöglichen, muss eine direkte Kommunikation zwischen dem liefernden Server und dem Endgerät des Nutzers stattfinden. Denn das komplette Panorama-Bild auszuliefern, wäre viel zu datenintensiv. Immerhin wird es aus den Bildern von zehn HD-Kameras zusammengesetzt und kommt auf 2.000 x 10.000 Pixel Auflösung. Der Zuschauer bekommt dabei jeweils nur den gewünschten Bildausschnitt geliefert, wofür die aktuellen LTE-Verbindungen völlig ausreichen.
Die Entwickler des Systems arbeiten bereits mit verschiedenen Inhalte-Anbietern zusammen, die es beispielsweise für die Übertragung von Konzerten einsetzen sollen. Die Technologie, so hofft man, könnte so eine Breite an Nutzern finden, die ihren Einsatz auch finanzierbar macht.
Ultra-HD-Zoom
Schon vor einiger Zeit wurde versucht, Panorama-Videos als Technik mit großem Potenzial zu verankern. Aus der Nische kam sie aber nie wirklich heraus und die meisten kennen sie allenfalls aus einem Besuch im IMAX-Kino. "Zu teuer, nicht wirtschaftlich" hieß das schlichte Urteil über die Technologie.
Doch die Aufnahmen können heute genutzt werden, um ganz andere Anwendungen zu erlauben, als einst geplant war. Das zeigt das Berliner Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI), dieser Tage auf der CeBIT-Messe. Bei dem Prototypen des Ultra-HD-Zoom bekommt der Nutzer die 180-Grad-Aufnahme nicht mehr komplett präsentiert - diese dient lediglich als Basis-Information, aus der sich der Anwender seinen individuell passenden Bildausschnitt aussuchen kann.
Freier Zoom ins Bild
Bei einer Fußball-Übertragung hieße das beispielsweise, dass der Zuschauer auf Wunsch das Spielfeld in der Totalen präsentiert bekommt. Er kann aber auch in einzelne Ausschnitte hineinzoomen. Ein integriertes Bildanalyse-System kann dann auch dafür sorgen, dass der Fokus stets auf dem Lieblingsspieler steht. Das Fraunhofer-System kann auch auf eine Gesichtserkennung zurückgreifen und unter den auf dem Bild sichtbaren Spielern jeweils den Namen einblenden.Um dies zu ermöglichen, muss eine direkte Kommunikation zwischen dem liefernden Server und dem Endgerät des Nutzers stattfinden. Denn das komplette Panorama-Bild auszuliefern, wäre viel zu datenintensiv. Immerhin wird es aus den Bildern von zehn HD-Kameras zusammengesetzt und kommt auf 2.000 x 10.000 Pixel Auflösung. Der Zuschauer bekommt dabei jeweils nur den gewünschten Bildausschnitt geliefert, wofür die aktuellen LTE-Verbindungen völlig ausreichen.
Die Entwickler des Systems arbeiten bereits mit verschiedenen Inhalte-Anbietern zusammen, die es beispielsweise für die Übertragung von Konzerten einsetzen sollen. Die Technologie, so hofft man, könnte so eine Breite an Nutzern finden, die ihren Einsatz auch finanzierbar macht.
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