DSL mit mehr Upload: Vodafone stellt seine Kunden auf Annex J um
Der Telekommunikationskonzern Vodafone wird seine DSL-Kunden in wenigen Tagen auf neue Technologien umstellen. Das soll den Nutzern an zwei Punkten spürbare Verbesserungen bringen: Bei der Sprachtelefonie des darüber betriebenen Festnetz-Anschlusses sowie bei der Upload-Bandbreite.
Technisch steckt die Umstellung auf den "Annex J" hinter der Angelegenheit. Dabei wird die gesamte Leitung für DSL eingesetzt und es stehen keine separaten Frequenzen mehr für die Telefonie zur Verfügung. Gespräche werden somit also komplett über die normale Internet-Verbindung abgewickelt. Für die DSL-Verbindung stehen somit günstigere Frequenzen zur Verfügung.
Das hat im Wesentlichen zwei Vorteile: Zum Einen ist es nicht mehr nötig, auf Seiten des Kunden die beiden Signale auf der Leitung voneinander zu trennen. Der bekannte Splitter, bei dem Telefon- und Internet-Verbindungen auf zwei getrennte Kabel gelenkt werden, kann komplett wegfallen. Wegen der geringeren Störungen auf den niedrigen Frequenzen steigt die Bandbreite an, was sich in der vorliegenden Tarifstruktur im Upload bemerkbar macht.
Vodafone rollt Annex J jetzt schrittweise bei Kunden aus, die über eine Anbindung mit 16-Megabit-Downstream verfügen. Zwar nannte das Unternehmen noch keine genauen Zahlen für den kommenden Upstream, rein technisch steigt dessen Bandbreite aber von bisher 1 Megabit pro Sekunde auf fast 2,4 Megabit pro Sekunde.
Die Kunden sollen in den kommenden Tagen gesondert über die Umstellung informiert werden. Wenn am jeweiligen Ort die Umstellung erfolgt, wird lediglich der Router automatisch für einige Minuten vom Netz getrennt und arbeitet danach auf der neuen Technologie weiter. Es ist den Angaben zufolge nicht nötig, selbst aktiv zu werden und etwas an der Konfiguration zu ändern. Die Deutsche Telekom als derzeit größter DSL-Netzbetreiber setzt Annex J schon seit einiger Zeit auf reinen IP-Anschlüssen ein.
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Optimalere Frequenzen im Kabel
Üblich war bisher die Verwendung von Annex B, bei dem das Spektrum für die Internet-Anbindung ab 138 Kilohertz begann. Die unteren Bereiche bis 120 Kilohertz, die über längere Strecken ohne zu starke Störungen funktionieren, blieben für den Telefonanschluss reserviert. Nach der Umstellung auf Annex J stehen diese nun ebenfalls als DSL-Träger zur Verfügung.Das hat im Wesentlichen zwei Vorteile: Zum Einen ist es nicht mehr nötig, auf Seiten des Kunden die beiden Signale auf der Leitung voneinander zu trennen. Der bekannte Splitter, bei dem Telefon- und Internet-Verbindungen auf zwei getrennte Kabel gelenkt werden, kann komplett wegfallen. Wegen der geringeren Störungen auf den niedrigen Frequenzen steigt die Bandbreite an, was sich in der vorliegenden Tarifstruktur im Upload bemerkbar macht.
Vodafone rollt Annex J jetzt schrittweise bei Kunden aus, die über eine Anbindung mit 16-Megabit-Downstream verfügen. Zwar nannte das Unternehmen noch keine genauen Zahlen für den kommenden Upstream, rein technisch steigt dessen Bandbreite aber von bisher 1 Megabit pro Sekunde auf fast 2,4 Megabit pro Sekunde.
Die Kunden sollen in den kommenden Tagen gesondert über die Umstellung informiert werden. Wenn am jeweiligen Ort die Umstellung erfolgt, wird lediglich der Router automatisch für einige Minuten vom Netz getrennt und arbeitet danach auf der neuen Technologie weiter. Es ist den Angaben zufolge nicht nötig, selbst aktiv zu werden und etwas an der Konfiguration zu ändern. Die Deutsche Telekom als derzeit größter DSL-Netzbetreiber setzt Annex J schon seit einiger Zeit auf reinen IP-Anschlüssen ein.
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