Amazons Fire TV Stick:
So holt man das Maximum heraus
Auch hierzulande lässt sich die neue Generation des Amazon Fire TV-Sticks seit einiger Zeit erwerben. Das Angebot von Amazon lohnt sich vor allem für Käufer ohne Smart-TV sowie für Prime-Abonnenten. Wir erläutern, wie man den HDMI-Stick optimal einsetzen kann.
Die größte Neuerung des derzeit knapp 40 Euro kostenden Mini-Computers stellt die Integration des Sprachassistenten Alexa dar, welcher das Suchen nach Inhalten vereinfacht. Das aktuelle Modell ist mit einer Quad-Core-CPU von MediaTek ausgestattet, welche mit 1,3 Gigahertz taktet. Im Vergleich zum Vorgänger wurde die Größe des Arbeitsspeichers verdoppelt und beträgt nun ein Gigabyte, sodass sich der Fire TV Stick angenehmer bedienen lässt und sich die Animationen der Benutzeroberfläche flüssiger darstellen lassen.
Im Zusammenhang mit Drittanbieter-Apps lässt sich Alexa aber leider meist nur eingeschränkt nutzen. So ist es beispielsweise bisher nicht möglich, über einen Sprachbefehl bestimmte YouTube-Videos zu finden. Übrigens wird der Sprachassistent nur über einen dedizierten Knopf auf der Fernbedienung aktiviert, sodass das bekannte Codewort "Alexa" keine Anwendung findet. Der Nutzer muss sich somit keine Gedanken machen, dass die Software möglicherweise versehentlich gestartet wird und Tonaufnahmen ungewollt angefertigt werden.
Mit einem Fire-Tablet oder Fire-Phone können Nutzer ebenfalls auf die eingebaute Zweitbildschirm-Funktion zurückgreifen. Die Media-Center-Apps XBMC und Plex besitzen die Möglichkeit, Mediendateien über DLNA von einem Desktop-Computer oder NAS abzurufen.
Aktuell listet der Online-Versandhändler mehr als 1200 Spiele auf, die auf dem Fire TV Stick dargestellt werden können. Trotzdem muss beachtet werden, dass die Rechenleistung des Geräts nicht an die Performance der mit einem Preis von knapp 80 Euro wesentlich teureren Fire TV Box herankommt. Somit lassen sich komplexe 3D-Spiele nur eingeschränkt empfehlen. Daher ist der Zukauf des offiziellen Fire TV-Gamecontrollers, der mit etwa 50 Euro zu Buche schlägt, wohl nur etwas für Enthusiasten. Wirklich lohnenswert, vor allem hinsichtlich der Preis-Leistung, ist er nämlich nicht.
Darüber hinaus lässt sich durch Sideloading mithilfe von Programmen wie Minimal ADB Fastboot und der Amazon FireTV Utility App jede beliebige apk-Datei auf dem Stick installieren. Somit ist man nicht darauf angewiesen, dass Amazon die entsprechenden Dienste im eigenen Store zur Verfügung stellt.
Besitzt ihr bereits den neuen Amazon Fire-TV-Stick und könnt nun ein paar nützliche Anwendungen empfehlen, allgemein gute Tipps & Tricks zur Verwendung geben oder einen Sprachbefehl vorschlagen? Dann habt ihr jetzt die Möglichkeit, andere Leser mit einem Kommentar über euer Wissen zu informieren.
Amazon Prime: Welche Vorteile das Premium-Angebot bringt Amazon Prime 30 Tage lang kostenlos testen Die täglichen Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht Dieser Artikel wurde zuletzt am 15.01.2018 aktualisiert.
Sprachsteuerung integriert
Im Lieferumfang des neuen Fire TV Stick ist die Alexa Sprachfernbedienung enthalten. Mit der Fernbedienung kann der Nutzer bequem durch die unterschiedlichen Menüs navigieren, sodass sich Inhalte schnell finden lassen. Über verschiedene Sprachbefehle können aktuelle Serien und Filme gefunden sowie abgespielt werden. Während weitere angefragte Inhalte wie beispielsweise Sportereignisse und das Wetter zusätzlich auf dem Display angezeigt werden, müssen die Nutzer bei der Termin-Abfrage aus dem eigenen Kalender auf eine visuelle Darstellung aber vollständig verzichten.Im Zusammenhang mit Drittanbieter-Apps lässt sich Alexa aber leider meist nur eingeschränkt nutzen. So ist es beispielsweise bisher nicht möglich, über einen Sprachbefehl bestimmte YouTube-Videos zu finden. Übrigens wird der Sprachassistent nur über einen dedizierten Knopf auf der Fernbedienung aktiviert, sodass das bekannte Codewort "Alexa" keine Anwendung findet. Der Nutzer muss sich somit keine Gedanken machen, dass die Software möglicherweise versehentlich gestartet wird und Tonaufnahmen ungewollt angefertigt werden.
Bilder, Musik und Videos von externen Quellen abrufen
Da der acht Gigabyte große Speicherplatz des neuen Fire TV Sticks nicht über einen weiteren Datenträger erweiterbar ist, gibt es die Möglichkeit, eigene Mediendateien von externen Quellen zu nutzen. Mit Anwendungen wie AirBuddy, welches die AirPlay-Schnittstelle von Apple nutzt, kann der Bildschirminhalt von mobilen Geräten auf den Stick übertragen werden. Auch AllCast for Fire TV verfügt über eine entsprechende Funktion hierfür. Falls ein Android-Gerät verwendet wird, muss das jeweilige Programm sowohl auf dem Fire TV Stick als auch auf dem Endgerät installiert sein.Mit einem Fire-Tablet oder Fire-Phone können Nutzer ebenfalls auf die eingebaute Zweitbildschirm-Funktion zurückgreifen. Die Media-Center-Apps XBMC und Plex besitzen die Möglichkeit, Mediendateien über DLNA von einem Desktop-Computer oder NAS abzurufen.
Apps, Spiele und Drittanbieter-Services
Obwohl der Fire TV Stick von Amazon in erster Linie als eine Plattform für den hauseigenen Streaming-Dienst Prime Instant Video angesehen wird, können viele Drittanbieter-Services über den offiziellen App Store heruntergeladen werden. Neben dem VoD-Konkurrenten Netflix stehen auch die Musik-Streaming-Dienste Spotify und Vevo zur Verfügung. Mit dem Internet-TV-Anbieter Zattoo sowie den Mediatheken von ARD und ZDF lassen sich viele im Fernsehen ausgestrahlte Sendungen zu jedem Zeitpunkt abrufen.Aktuell listet der Online-Versandhändler mehr als 1200 Spiele auf, die auf dem Fire TV Stick dargestellt werden können. Trotzdem muss beachtet werden, dass die Rechenleistung des Geräts nicht an die Performance der mit einem Preis von knapp 80 Euro wesentlich teureren Fire TV Box herankommt. Somit lassen sich komplexe 3D-Spiele nur eingeschränkt empfehlen. Daher ist der Zukauf des offiziellen Fire TV-Gamecontrollers, der mit etwa 50 Euro zu Buche schlägt, wohl nur etwas für Enthusiasten. Wirklich lohnenswert, vor allem hinsichtlich der Preis-Leistung, ist er nämlich nicht.
Darüber hinaus lässt sich durch Sideloading mithilfe von Programmen wie Minimal ADB Fastboot und der Amazon FireTV Utility App jede beliebige apk-Datei auf dem Stick installieren. Somit ist man nicht darauf angewiesen, dass Amazon die entsprechenden Dienste im eigenen Store zur Verfügung stellt.
Besitzt ihr bereits den neuen Amazon Fire-TV-Stick und könnt nun ein paar nützliche Anwendungen empfehlen, allgemein gute Tipps & Tricks zur Verwendung geben oder einen Sprachbefehl vorschlagen? Dann habt ihr jetzt die Möglichkeit, andere Leser mit einem Kommentar über euer Wissen zu informieren.
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