Foxconn-Manager gibt Diebstahl von iPhones im Wert von $700.000 zu
Von einem besonders großen und dreisten Fall eines iPhone-Raubes berichtet Business Insider. Demnach hat ein Vertriebsleiter des Auftragsfertigers Foxconn in einem geschickt angelegten Betrug iPhones im Wert von fast einer Dreiviertel Million US-Dollar gestohlen.
Der Fall soll sich im vergangenen Jahr zugetragen haben, kurz nach der Einführung der beiden neuen iPhone-Modelle iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Der Dieb ist laut der Nachrichtenagentur AFP geständig und hat in dieser Woche in einer Anhörung bei der taiwanesischen Staatsanwaltschaft zugegeben, rund 4.000 iPhones, zumeist der aktuellen iPhone-6-Reihe, gestohlen zu haben. Dabei soll der Mann mit Hilfe von bisher nicht ermittelten Komplizen die Geräte aus einem Werk in Zhengzhou gebracht haben.
Apple CEO Tim Cook auf Besuch bei Foxconn
Anschließend hat der Senior-Manager die Geräte in China verkauft und soll dabei gut eine Dreiviertel Million US-Dollar verdient haben. Einzelheiten dazu sind nicht bekannt. Es heißt allerdings, dass es sich bei dem Drahtzieher um einen hochrangigen, seriösen Foxconn-Mitarbeiter gehandelt haben soll. Er soll als Vertriebsleiter einfachen Zugang zu den Lagerhallen gehabt haben und so seine Position ausgenutzt haben.
Foxconn hatte zudem bereits Ende 2014 eine Gruppe gestellt, die 240 iPhones aus den Fertigungshallen gestohlen hatten und mit dem Verkauf gut 240.000 US-Dollar gemacht hatten.
Apple CEO Tim Cook auf Besuch bei Foxconn
Anschließend hat der Senior-Manager die Geräte in China verkauft und soll dabei gut eine Dreiviertel Million US-Dollar verdient haben. Einzelheiten dazu sind nicht bekannt. Es heißt allerdings, dass es sich bei dem Drahtzieher um einen hochrangigen, seriösen Foxconn-Mitarbeiter gehandelt haben soll. Er soll als Vertriebsleiter einfachen Zugang zu den Lagerhallen gehabt haben und so seine Position ausgenutzt haben.
Das iPhone und die Begehrlichkeiten
Foxconn fertigt in Apples Auftrag vorrangig in China unter anderem das iPhone. Das Smartphone weckt dabei immer wieder Begehrlichkeiten. Mitarbeiter gerieten schon häufiger in Verdacht, dass sie im Vorfeld von Produkt-Neueinführungen beispielsweise Einzelteile des iPhones fotografierten oder entwendeten, um die Details vorab an die Presse zu verkaufen.Foxconn hatte zudem bereits Ende 2014 eine Gruppe gestellt, die 240 iPhones aus den Fertigungshallen gestohlen hatten und mit dem Verkauf gut 240.000 US-Dollar gemacht hatten.
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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